Im Juli 2010 durchsuchten die Behörden mehrere Wohngemeinschaften und ein Vereinslokal in Wien. 4 AktivistInnen sitzen seitdem in U-Haft. Ihnen wird ein Brand bei einem AMS (Arbeitsmarktservice) vorgeworfen.
Angeblich war Adolf Hitler von einem Laster frei: dem der Korruption und der finanziellen Gier. Dieses Buch macht Schluss mit der Legende des asketischen, nur seinem Volk dienenden Politikers. Der erfolglose Maler, Ex-Gefreite und kleine Agitator wandelt sich in kürzester Zeit zum glänzenden Organisator und charismatischen „Führer“. Als Hitler sich das Leben nahm, war er Multimilliardär.
Simone Weil (1909-1943), religiöse Sozialistin und anarchistische Mystikerin, ist aufgrund ihres stets mit letzter Konsequenz gelebten Lebens nicht nur in Frankreich, sondern auch in der Bundesrepublik seit längerem eine Kultfigur. Ihr kurzes Leben war erfüllt von intellektueller Dramatik, maßgeblich bestimmt vom politischen Geschehen - Hitler-Diktatur, Spanischer Bürgerkrieg, Zweiter Weltkrieg.
Die Autorin verbrachte als Jüdin mit rumänischem Pass die Jahre der NS-Herrschaft in Wien. Sie zeichnet, bei aller Unsicherheit und Angst, die dies Jahre prägten, auch das Heranwachsen eines jungen Mädchens nach, den Alltag eines - unter ständiger Dezimierung leidenden - Freundeskreises und die schüchterne erst Liebe zu Harry, der eines Nachts nach Theresienstadt deportiert wird und so aus ihrem Leben verschwindet.
Mit erheblicher Verzögerung hat sich die Forschung nach 1945 mit dem deutschen Widerstand gegen das Hitler-Regime auseinandergesetzt. Eine Reflexion der Rezeptionsgeschichte dieses Themas, das gern auf das Symboldatum "20. Juli" verkürzt wird, stand jedoch noch aus und wird in diesem Sammelband geliefert.
Schnell ist der Täter gefunden. Kaum sind vier deutsche Jugendliche aus der rechten Szene wieder auf freiem Fuß, gibt sich die Staatsanwaltschaft alle Mühe, dem libanesischen Flüchtling Safwan Eid nachzuweisen, das tödliche Feuer gelegt zu haben (bei dem Brand im Lübecker Asylbewerberheim starben 10 Menschen). Ein halbes Jahr lang sitzt der Asylbewerber in Untersuchungshaft. Einziges Beweismittel: die widerspruchsvolle Aussage eines Rettungssanitäters.
Entstanden sind die nationalsozialistischen Konzentrationslager 1933 als Zwangslager für politische "Schutzhäftlinge". Ab Mitte der dreißiger Jahre folgte die Ausweitung auf andere "Volksschädlinge". Das letzte Stadium bildeten die Todesfabriken, in denen ab 1941 die "Vernichtung durch Arbeit" und der industriell betrieben Massenmord vor allem an den Juden im Vordergrund standen.
Das Buch folgt den Spuren von Haiders Kindheit und Jugend, die ihn die Rolle des "ewigen Opfers" gelehrt haben. Es erzählt von seinen Erfolgen und seinen Niederlagen, als Politiker und als Mensch, von seinem Kampf ums dazugehören.