Antiquarische Bücher zu vernünftigen Preisen. Vergriffenes, rares... Im Normalfall sind die Bücher in guter Erhaltung - ohne oder mit wenigen Anstreichungen etc.Bei jedem einzelnen Buch ist der Zustand kursiv angeführt.
Vegetarische und vegane Kochbücher gibt es viele. Dieses hier ist jedoch das erste Kochbuch von Punks, aber nicht nur für Punks! Seit vielen Ausgaben hat die vegetarische Rezeptseite einen festen Platz in einem der erfolgreichsten Punk- und Hardcore-Fanzines in Deutschland, dem Ox. Für das Buch wurden die besten »auf Zwiebel und Tomate getesteten« Rezepte zusammen mit den geheimen Kochanleitungen von Bands, Plattenlabels und Szenegrößen gesammelt und mit einem leckeren Cover und Illustrationen von Comic-Zeichner Ole serviert.
Bis auf den heutigen tag werden wir gelebt. Von einem Kasten in den anderen. Von der Dorfschule - Schatulle - in die Volksschule - Kästchen - dann in eine höhere Schule oder Lehre - Kasten - von da an auf die Uni oder in den Trott des Alltags - Knast, bis wir Geist von ihrem Geiste geworden sind: Staatsbürger, Untertanen, Doktoren, Professoren, Meister, Ministerialbeamte, Bürgermeister, Minister, Scheintote, nein Tote, Tote!
Santiago de Chile war wirklich kein Vergnügen an jenem Septembermorgen im Jahr 1987, an dem Kommandos der FPMR den "Prinzen" entführten, den Oberstleutnant Carlos Carreno, einen Experten der Waffenindustrie...
Viele haben von ihr gehört, aber die wenigsten haben sie in der Hand gehalten: Die Berliner Zeitung Agit 883. Als Medium der Gegenöffentlichkeit strahlte sie in den Jahren 1969 bis 1972 weit in die Bundesrepublik aus. Agit 883 war das auflagenstärkste Organ des parteiunabhängigen Linksradikalismus jener Tage.
Die Redaktionsräume der Zeitung waren der Ort von Begegnungen und lautstark wie zum Teil handgreiflich ausgetragenen Konfrontationen innerhalb des linken Spektrums: Anarchisten trafen hier auf Maoisten, Antiimperialisten waren mit engagierten Mitgliedern von Basisgruppen konfrontiert, Sozialisten versuchten sich einen Reim auf Hasch- und Wermutrebellen sowie rote Bauarbeiter zu machen...
"Wir brauchen keinen kommunalen Prachtbau, keine staatliche Verwahranstalt mit einem riesigen konsumangebot, in der wir Jugendlichen aber nur ein Mitbestimmungsrecht haben. Wir wollen ein jugendzentrum in Selbstverwaltung, wo wir Jugendlichen selbst bestimmen, was wir in unserer Freizeit dort machen. Wo wor lernen, was gegenseitige Hilfe und Solidarität bedeuten."
"Das Dorf stetten befindet sich im allabendlichen Dämmerzustand, als wir, eine Gruppe jugendlicher, überzeugter Menschen, wie Geister durch die Straßen ziehen - mit Barrikaden - fest entschlossen, ein Haus zurückzuhalen, dass uns gehört und für das wir viele Jahre gekämpft haben."
Simple Bush-Schelte und Solidarisierung mit allem, was sich gegen die USA richtet, übertönen derzeit tiefer bohrende Theorie und Praxis der radikalen Linken in den USA. Gegen diesen Trend richtet sich die Gruppe News & Letters.
Hans Sobietzky (1907-1986), geboren und aufgewachsen auf dem Elberfelder Ölberg, erlebte fast das gesamte 20. Jahrhundert: vom baldigen Ende der Kaiserzeit, über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis weit in die 80er Jahre der Bundesrepublik Deutschland. Er schildert seine Erlebnisse in dieser Zeit aus der Sicht eines überzeugten Sozialdemokraten. Nicht aus Recherchen, nicht mit Hilfe eines Ghostwriters, nicht "von einem da oben" kommt sein Bericht, sondern "von einem da unten".