Die Autorinnen zeigen die neuesten Entwicklungen im Bereich ›Frauen im Rechtsextremimsus‹ auf: Aktivitäten von rechtsextremen Mädchen und Frauen, Organisationsstrukturen, Kontinuitäten, Strategien und die Palette rechter Frauen(selbst)bilder.
Trotz der Proteste internationaler Organisationen werden Mädchen aus afrikanisch-arabischen Ländern weiterhin beschnitten. Und viele beschnittene Frauen bestehen, auch wenn sie als Migrantinnen im Westen leben, darauf, nach Geburt oder Operationen erneut genital verschlossen zu werden.
Die 'Mujeres Libres' entwickelten sich seit Anfang 1936 - noch vor Ausbruch des Bürgerkrieges - im Zusammenhang mit der Herausgabe der gleichnamigen Zeitschrift, zu einer Bewegung, die eigenständige Positionen zur Frauenfrage entwickelte. In einer traditionell stark patriarchalisch strukturierten Gesellschaft kollidierten auch in der libertären Bewegung theoretische Erkenntnisse zur Frauenfrage mit ihrer praktischen Umsetzung im konkreten Alltagsleben.
Diekurz anarchafeministische Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) widmete sich mit ihren 20.000 Mitgliedern zwei Zielen: der sozialen Revolution und der Verbesserung der Situation der Frauen.
Kahlos intensive Auseinandersetzung mit dem präkolumbischen Erbe ihres Landes, ihre Sozialkritik, ihre reiche Metaphorik, ihr Wissen um die prekäre Wechselbeziehung zwischen Privatem und Politischem prägen ihre Malerei; zugleich ist sie bestimmt vom Autobiographischen und Selbst-bekennenden, von den Fragen um sexuelle Differenz, Marginalität, kulturelle Identität und weibliche Subjektivität.