In biologistischer Sichtweise werden Geschlecht und Sexualität miteinander verknüpft. Es gibt männliche und weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage. Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf "männlich" oder "weiblich" festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet
„Doppelt anders – doppelt gefordert“. Unter diesem Titel startete das Jugendnetzwerk Lambda e.V. ein Interview-Projekt: Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung erzählen von ihrem Leben.
"Aufregende Geschichten um Frauen mit Lust: Die Erzählungen von Karin Rick stecken voll überraschender erotischer Phantasien und Erfindungen." Neues Deutschland
Viele Behinderte leben so, als seien sie ganz normal. Sie schießen sogar über das Ziel hinaus. Weil alle Welt glaubt, unser Leben sei voller Probleme, leben sie als Gegenbild die permanente Fröhlichkeit. Bis sie in die Verlegenheit kommen, die Bettdecke aufschlagen zu müssen...
Auf der Suche nach den "eigenen" Formen der Lust bewegt sich das Individuum in einem gesellschaftlich geprägten Rahmen von Geschlecht und Begehren. Es findet sich einem Gefüge von Normen und Grenzen der Toleranz gegenüber, das im sozialen Leben ebenso wie in kultureller und künstlerischer Praxis zum Ausdruck kommt. Die Beiträge der hier dokumentierten Vortragsreihe an der Universität Mainz beschäftigen sich mit der Schnittstelle zwischen der Individualität und diesen Normen. Sie fragen danach, wie sich "sexuelle Identitäten", wie sich auch Fetische herausbilden, wie Normen und Zuordnungen in queerer Praxis, in provokanter Inszenierung der Körper und in neuen sozialen und kulturellen Performanzen durchbrochen werden können, und zeigen, wie sich in diesen Brüchen emanzipatorisches Potenzial entfaltet.
Der Begriff der Polyamory tauchte in den 1960er Jahren erstmals in den USA auf und wird seit etwa zehn Jahren auch hierzulande breiter diskutiert. Er steht für ein Beziehungsgeflecht, in dem mehrere Liebesbeziehungen verantwortungsvoll, ehrlich, offen und verbindlich gleichzeitig entwickelt und gelebt werden. Als Vorläufer sind die «Free-love-Bewegung» in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die vor allem eine sexuelle Emanzipation der Frauen im Zentrum ihrer Forderung hatte, sowie flüchtige Denk- und Diskussionsansätze nach der Russischen Revolution zu sehen.
...ein umfassendes Handbuch, ideal geeignet für alle Frauen, die mal über den heterosexuellen Tellerrand schauen, endlich mit der besten Freundin ins Bett oder schlicht neugierig sind und ihr sexuelles Repertoire erweitern wollen.
A quarterly magazine largely written by, and about, sex workers; aiming to build community and destigmatize sex work by providing a forum for the diverse voices of individuals working in the sex industry.
Die Ratschläge in diesem Buch kommen von Frauen, die sexuelle Gewalt in der Kindheit erlebt bzw. überlebt haben. Ausgehend von der eigenen Erfahrung und Gesprächen mit Klientinnen zeigt die Psychologische Beraterin Christine Striebel, wie Überlebende ihre Situation besser verstehen, sie annehmen und sich auf den Weg der Heilung begeben – und wie FreundInnen und Familie sie dabei unterstützen können.