Es gibt ein besseres Leben im falschen. Mit unserem Buch wollen wir den Blick auf diese Möglichkeit zum Besseren richten. Wir wollen fragen, wie wir unseren eigenen Alltag emanzipativ gestalten können: Wie umgehen mit unseren Körpern? Wie umgehen mit unserer Sexualität? Wie umgehen mit dem Älter werden? Das sind nur einige der Fragen, die uns alltäglich bedrängen – Fragen, denen niemand von uns aus dem Weg gehen kann und auf die eine ›Linke‹ um so dringender eine akzeptable Antwort braucht.
A.G. Grauwacke, eine Gruppe von fünf Autoren, berichtet "streng subjektiv" aus 23 Jahren autonomer Politik (1980 - 2003). Der wichtige Versuch, der kollektiven Geschichtsarbeit auf die Sprünge zu helfen und die Geschichte der radikalen Linken aufzuzeigen.
Ausgehend von der Berliner Hausbesetzerbewegung Anfang der achtziger Jahre, spannen die Autoren einen weiten Bogen durch die Geschichte spaßiger Aktionen und Aktionsformen.
Der ak wantok hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung.
Straßentheater, Reclaim the Street-Parties, karnevalesque politische Umzüge, Aktionen mit Großpuppen, subversive Street Art mit Graffiti, Postern und Aufklebern, Demo-Blöcke in Pink und Silber, Radioballett – die Palette politischer Aktionsformen hat in jüngster Zeit an neuen Farben und Formen gewonnen.
Nachgezeichnet und dargestellt werden die Debatten, Auseinandersetzungen, Konflikte und Diskurse um Gender, Sexismus/Homophobie und die anti-patriarchalen Kämpfe sowie der eigenständigen Organisierung von FrauenLesben-QueerTrans/Tunten in den Häuser/Wagenplatzbewegungen in der BRD und Westberlin von 1969 bis 2010.
Bill Ayers war einer der Polit-Aktivisten, die sich der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg anschlossen. Was mit Sit-ins und dem Verteilen von Flugblättern begann, führte ihn – parallel zur Eskalation des Krieges in Vietnam – mit dem »Weather Underground« in die Illegalität. In seiner Autobiografie beschreibt Ayers auf eindrucksvolle und fesselnde Weise die Suche nach einem Weg, die Welt zu verändern. Er erzählt vom Leben in einer Zeit des Umbruchs, vom Heranwachsen im amerikanischen Mittelstand der 1950er-Jahre, den ersten Anzeichen der Unzufriedenheit, der Gemeinschaftsarbeit in den Schwarzenvierteln von Cleveland, und vor allem von der allmählichen Radikalisierung des »Weather Underground«, dessen Mitglieder zu den vom FBI meistgesuchten Personen der 1970er-Jahre gehörten.
In den 70er-jahren wurden die italienischen Geschehnisse in Deutschland mit großem Interesse verfolgt. nach der Niederlage der außerparlamentarischen linken, die durch die Inhaftierung von 10.000 Linken noch die düsteren 80er-Jahren prägte, ist Italien heute wieder zum Land mit der stärksten linken Bewegung geworden.
Ein Buch über die Architektur des Drogenkapitalismus und die Zerstörung der radikalen Linken durch Heroin – ein politischer wie persönlicher Erlebnisbericht.