Die kapitalistische Weltökonomie befindet sich in einer Krise, deren Ausmaß an die 1930er Jahre erinnert und gesellschaftliche Umbrüche von großer Tragweite erwarten lässt. Nicht wenige greifen wieder zu den blauen Bänden des "Kapital", um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte und womit in den nächsten Jahren zu rechnen sein wird. Doch die drei Bände des Marxschen Hauptwerks sind weitaus mehr als eine Krisen- und Konjunkturtheorie. Im Mittelpunkt der Marxschen Theorie steht die menschliche Arbeit, verstanden als unabdingbare und immer wieder neu zu unterwerfende Quelle des Reichtums.
Das Buch “Die Arbeitslosenpolizei” gibt Erwerbslosen in Österreich eine Stimme. Anhand von Interviews und Recherchen erzählt die Autorin Christine Werner vom Alltag jener Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, von Jobbörsen, Arbeitsvermittlern und dubiosen Stellenangeboten, vom Umgang mit ganz persönlichen Daten, von Kreditwürdigkeit, Armutsgefährdung u.v.m.