Michael Bakunin´s Standardwerk, welches eine seiner wichtigsten politischen Schriften wurde, ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Begriffen Gott und Staat. Eine seiner radikalen Schlußfolgerungen war: "Wenn Gott wirklich existierte, müßte man ihn beseitigen."
Dieser 1870 entstandene Text entwickelt Bakunins Vorstellungen einer anarchistischen Gesellschaft, basierend auf einer »vernünftigen« Organisation durch freie und gleiche Individuen.
Ausführlich wird dargestellt, dass die populären Behauptungen falsch sind, Zen übersteige die Logik und sei mit dem gewöhnlichen Verstand nicht begreifbar. Auch zeigen die geschichtlichen Fakten die Schwierigkeiten des Zen mit ethischen Prinzipien; dies manifestierte sich besonders im bisher größten historischen „Ausrutscher“, der innigen Kooperation der Institution Zen mit dem japanischen Faschismus und die Verwandlung der zen-buddhistischen Philosophie in eine den Faschismus legitimierende Ideologie. Zwar bedeutet das japanische Zen in der Theorie einen Rückfall in schlechte Metaphysik und in der Praxis oft Militarismus, trotzdem kann Zen, jenseits von Mystik und Metaphysik, für den Einzelnen sehr wohl eine therapeutische Funktion haben.
In den 1970er Jahren war Ali Dashti im Iran einer der intellektuellen Gegenspieler des Ayatollah Khomeini und warnte schon früh vor dem aufkeimenden schiitischen Fundamentalismus. 23 Jahre, im Iran bis heute verboten, reflektiert somit auch die Konfrontation säkularer politischer Konzepte mit den Vorstellungen einer an religiösen Vorschriften ausgerichteten Gesellschaft. Seine Darstellung der Religion der Muslime, ihrer Sitten und Gebräuche bietet eine profunde kritische Einführung in den Islam; sie richtet sich an alle jene, die jenseits von Verächtlichmachung und „Kritischem Dialog“ zu einer eigenen Einschätzung des Islam kommen wollen.
Carsten Frerk gibt einen systematischen Überblick, zu welchen Gelegenheiten der Staat von den Kirchen zur Kasse gebeten wird. Er problematisiert versteckte Begünstigungen wie die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer, erläutert die rechtliche und historische Fragwürdigkeit der so genannten Staatsleistungen und stellt die Frage, warum die Allgemeinheit soziale Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft bezuschusst, obwohl dort die Arbeitnehmerrechte weitgehend außer Kraft gesetzt sind. Dabei geht es nicht um Kleinigkeiten: Die Zuwendungen der öffentlichen Hand an die Kirchen übersteigen deren Einnahmen aus der Kirchensteuer beiweitem. Und da die Kirchen steuerbefreit sind, tragen sie nichts zur Finanzierung der gesellschaftlichen Infrastruktur bei, von der sie profitieren.
Die Kirchenführer waren über die Verfolgung der europäischen Juden genau informiert. Doch anstatt öffentlich dagegen Stellung zu beziehen und zum Widerstand aufzurufen, unterstützten sie die Verfolgung in vielerlei Hinsicht. Einige Kleriker beteiligten sich sogar am Massenmord. Ausgehend von der historischen Untersuchung, wendet sich der Autor der zentralen Frage von Schuld und Sühne zu: Wie verhält sich die katholische Kirche zu ihrer Verstrickung in den Holocaust?