"Die Zukunft" - im Titel Visionen, Ziele, Hoffnungen der Opposition zur offiziellen Arbeiterbewegung, der sozialdemokratischen, der k.k. priviligierten, jener der Geschäftssozialisten, der Partei von Hainfeld, wie man sich in der Opposition auszudrücken pflegte. Untertitel: "Organ der unabhängigen Sozialisten"
München, 7. November 1918: Demonstration gegen Hunger und Krieg auf der Theresienwiese. Erstaunlich viele Frauen sind dabei - genauso wie im kurzen Frühling der bayrischen Revolution und Räterepublik. In diesem Buch wird die Lage und Rolle von Frauen, die von der männlichen Geschichtsschreibung weitgehend ausgeblendet wurde, erstmals untersucht und gewürdigt.
„Syfo - Forschung & Bewegung“ heißt das Mitteilungsblatt des Instituts für Syndikalismusforschung, dessen Leitsatz lautet, die heutige syndikalistische Bewegung in ihren Aktivitäten auf historisch-theoretischer Ebene zu begleiten. In diesen Mitteilungen werden in origineller Weise neueste Forschungsergebnisse vorgestellt und internationale Reportagen, Zeitzeugenberichte, seltene Fundstücke, Exklusivübersetzungen, Buch- und Filmbesprechungen, weitere Forschungsinitiativen sowie literarische Beiträge präsentiert.
Timm zählt zur "mittleren Generation" des Anarchismus in der Bundesrepublik: Zwischen der Tradition des "Alt-Anarchismus" und des "Neo-Anarchismus" im Zuge der "68er-Bewegung". Seine politische Sozialisation erfolgte in den 1940er und 1950er Jahren und ist geprägt durch die Widerstandskultur jener Zeit. Er ist damit keiner jener militanten Barrikadenkämpfer, die immer wieder auch Bestandteil der anarchistischen Bewegung waren und sind. Timm zeigt sich in Sprache und Inhalt als ein libertärer Individualist, Intellektueller und Humanist und bewegt sich an der Schnittstelle von Anarchismus, Individualismus und Liberalismus.
Vaclav Tomek beschäftigt sich mit den ideologischen Grundlagen der frühen tschechischen Anarchisten, ihrer kritischen Haltung zur "Propaganda der Tat" und ihrem Drang zur politischen und ökonomischen Emanzipation.
Das Buch, das Du in der Hand hältst, geehrter Leser, setzt sich zum Ziel, die Erinnerung der Rebellion der Unterdrückten zurückzugewinnen, die sich während der Mexikanischen Revolution zwischen August 1910 und Februar 1913 den magonistischen Idealen verschrieben haben.
Dieses Buch beschreibt und analysiert die erfolgreiche Gruppe der militanten „Anarcho-Syndikalistischen Jugend“ (ASJ) und deren Aktivität im Großraum Stuttgart in der unmittelbaren Nachwendezeit von 1990 bis 1993. Getragen wurde sie von mehreren Dutzend Jugendlichen, welche sich mutig und nachhaltig gegen den zu dieser Zeit mächtig aufkommenden (Strassen-) Terror der Neonazis einsetzten und darüber hinaus verschiedene anarchistische Aktivitäten entfalteten, darunter eine Wahlboykottkampagne, 1. Mai-Demonstrationen, Proteste gegen den Golfkrieg, eine Hausbesetzung und einen erfolgreichen Streik.
Der Aufstand der Kronstädter Matrosen von 1921 gehört wohl zu den dramatischsten Ereignissen in der jungen Sowjetunion. Er verkörperte für viele AnarchistInnen die Chance auf einen "dritten Weg", jenseits von Parteiautokratie und Diktatur des Proletariats.
Wer wissen will, wie ein Berliner Anarchist, geboren 1918, der das Leben und die Liebe liebt und dennoch das Fürchten lernen musste, die Zeitgeschichte durchstanden hat, der mag ihn auf seinen Lebenserinnerungen begleiten
Die Geschichte von Zo d´Axa, der 1892 der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt wird und sich dann auf eine abenteuerliche Flucht von Paris nach London, quer durch Deutschland, Italien, über Griechenland, die Türkei bis nach Jerusalem begibt. Dort wird er eingefangen und zurück in ein Pariser Gefängnis gebracht...