Die beiden Autorinnen haben in mehrjähriger Arbeit die Lebensgeschichten von 42 österreichischen Überlebenden des Frauen-KZ Ravensbrück aufgezeichnet, analysiert und dokumentiert.
Die Problematik »sexualisierte Gewalt gegen Frauen« hat im Zusammenhang mit nationalsozialistischen Themen bisher nur wenig wissenschaftliches Interesse gefunden. Häufig wurde sie als bloße »Randbemerkung« über Zwangsprostitution und Häftlings-/SS-Bordelle abgehandelt. In der Tat liegen dazu nur wenige historische Dokumente und noch weniger ZeitzeugInnen-Berichte vor.
1920 lebten rund 2.500 nicht-jüdische Deutsche in Palästina. Schnell konnte ab 1933 ein dichtes Netz von NS-Organisationen geknüpft und die Siedlergemeinschaft gleichgeschaltet werden.
Anhand der Diskussion über Gestapo, Terror und Propaganda und ihre Auswirkungen im Alltag auf Industriearbeiter und Funktionseliten sowie Sozialpolitik werden Forschungsfelder erörtert, die nicht zuletzt im Zentrum einer kritischen Alltagsgeschichtsschreibung stehen.
In seinem 1940 veröffentlichten Bericht beschreibt der schwedische Anarchist Rudolf Berner den Widerstand der deutschen Anarchisten und Anarchosyndikalisten gegen das nationalsozialistische Terrorregime.
Eine faszinierende Studie über die Bemühungen der Warner Brothers, auf die Verhältnisse in Nazi-Deutschland zwischen den beiden Weltkriegen aufmerksam zu machen, als kaum einer sonst in Amerika dem Beachtung schenkte. Mit einem Kapitel zur "Black Legion", der faschistischen Bewegung in den USA.
In diesem Buch berichten "Schindler-Juden", wie sie die schreckliche Zeit der Verfolgung erlebten, von ihren ganz persönlichen Erinnerungen an den vielschichtigen Menschen Oskar Schindler, wie sie ihre Erlebnisse verarbeitet haben, was aus ihnen geworden ist und wie sie heute leben.
„Vorbereitung zum Hochverrat, Abhören ausländischer Sender und Wehrkraftzersetzung“. So lautete der Haftbefehl, mit dem die damals 23jährige Hamburgerin Barbara Reimann 1943 gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater von der Gestapo verhaftet wurde. Ohne Prozeß, mit dem Vermerk „Rückkehr unerwünscht“, wurde Barbara Reimann und ihre Mutter wenig später ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück verschleppt.
Welche Verantwortung für die Verfolgung und Ermordung der Juden trifft das deutsche Volk als Ganzes? Diese Frage wurde seit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches immer wieder diskutiert und hat bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren. Neben den maßnahmen des Staats- und Parteiapparats finden zunehmend die Beteiligung und die Reaktionen der Bevölkerung Interesse.