Die Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern war EINE Form der organisierten, systematischen sexualisierten Gewalt im Zweiten Weltkrieg. An diesem sehr spezialisierten Thema versucht die Ausstellung das Schicksal einer in der Geschichtsschreibung oft "vergessenen" Gruppe von NS-Opfern aufzuzeigen. (Ausstellungskatalog)
Neben Auschwitz, Belzec, Chelmno, Majdanek und Sobibor war Treblinka eines der nationalsozialistischen Vernichtungslager im besetzten Polen, in denen im Rahmen der "Endlösung der Judenfrage" Millionen von Juden und Jüdinnen ermordet wurden. In Treblinka erhoben sich am 2. August 1943 die jüdischen Häftlinge des "Sonderkommandos" zur bewaffneten Revolte gegen ihre Peiniger.
„Wo dein Platz, Genosse, ist, …“ schildert auch die Untergrundtätigkeit der basisdemokratischen Gewerkschaft „Freie Arbeiter Union Deutschland“ (FAUD), bettet sie aber in einen größeren Zusammenhang ein. Dabei bilden zwangsläufig die Kommunisten der KPD als mit Abstand wichtigster und zumindest zeitweise wirkungsvollster Teil des Widerstands einen Schwerpunkt. Sie werden kritisch gewürdigt, indem weder ihre Opfer, noch ihre Verbrechen verschwiegen werden.
Unter dem Motto „Abgegoltene Schuld?“ analysiert Rolf Surmann zunächst die deutsche Rehabilitierungs- und Entschädigungspolitik gegenüber den NS-Opfern. Im Mittelpunkt steht hierbei die Kontroverse über Entschädigungszahlungen für ehemalige NS-Zwangsarbeiterinnen und NS-Zwangsarbeiter. In einem zweiten Schritt nimmt er die Politik gegenüber den Opfern nach 1945 als Gradmesser für die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und gewinnt so einen Ausgangspunkt für die Kritik der aktuellen Erinnerungs- und Geschichtspolitik.
Alles redet von Flucht und Vertreibung. Aber nicht davon, dass schon vor dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland 150.000 Menschen aus rassischen und politischen Gründen vertrieben wurden. Zu ihrer Erinnerung ein Zentrum zu errichten, steht nicht zur Debatte. Für Conrad Taler dagegen beginnt die Geschichte der Vertreibung nicht mit dem Kriegsende, sondern mit dem Kriegsanfang. Ohne Krieg keine Vertreibung, so seine These.
Kann durch die Sexualität Macht auf den Menschen ausgeübt werden? Anhand des Beispiels "Homosexualität im 3. Reich" geht die Autorin diesen Fragen nach.
Es gibt nur noch wenige Überlebende, die aktiv für die Freiheit Österreichs ihr Leben riskiert haben. Einige von ihnen, die noch in der Lage waren darüber zu berichten, sollen als Zeitzeugen zu Wort kommen und der jungen Generation als Vorbild für standhafte Gesinnung und Widerstand gegen die heute wieder erstarkenden Neonazi dienen.