In einem Café in Essaouira, einem marrokanischen Küstenstädtchen nördlich von Agadir, trifft Katja Behrens zufällig eine alte Schulfreundin, Lilith. Schriftstellerin sei sie? Hoffentlich nicht mit hohen Auflagen; ob sie mal überlegt habe, wie viele Bäume ihretwegen gefällt werden müßten. Und: Für jede Tonne Hanfpapier könnten zwölf große Bäume stehenbleiben.
So kommt es, daß Katja Behrens, sozusagen zur Sühne, diesen Leitfaden zum Hanfanbau schreibt. Denn Hanf ist, als Marihuana, Haschisch oder Gras, nicht nur ein Rauschmittel, sondern zugleich eine höchst vielseitige Nutzpflanze, aus der Papier, Kleidung, Farben und Kosmetika hergestellt werden können. Katja Behrens erzählt von der traditionsreichen Geschichte dieser Kulturpflanze und beschreibt, wie man sie aufziehen kann: Welcher Standort ist günstig, welche Boden- und Lichtverhältnisse, welche Temperatur?
Amphetamin ist als Pharmazeutikum die normalste Sache der Welt: Kinder und Soldaten bekommen Amphetaminpräparate legal zugeteilt, um zu leisten, was von ihnen erwartet wird. Als Chrystal Meth alias Pep, Yaba oder Speed hingegen wird es als »Killerdroge« für den jüngsten Anstieg an HIV-Infektionen verantwortlich gemacht und gilt bei Politikern als größte Bedrohung der USA. Durch die Ausleuchtung der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge wird deutlich, warum das ehemalige Asthmamittel von der deutschen Wehrmacht als Stimulans für Soldaten genutzt werden konnte und nach Kriegsende als erstes Antidepressivum vermarktet wurde.
Die Vorstellung, man könnte die Menschen dazu überreden, keine Drogen mehr zu nehmen, ist ein gefährlicher Traum der Vernunft. Tatsächlich ist das, was getan wird, um das Drogenproblem zu lösen, das Problem selbst. Was fehlt sind nicht mehr Gesetze oder bessere Strafverfolgung oder mehr Therapie, sondern eine Kultivierung des Drogengebrauchs, eingebettet in und angeregt von einen informierten und informierenden Diskurs der Erfahrenen.
Im Mai 1999 fand die größte kriminalpolizeiliche Aktion seit 1945 in Österreich statt - die "Operation Spring" brachte dutzende Schwarze unter rechtsstaatlich fragwürdigen Umständen für Jahre in den Knast.
Der Gebrauch von Naturdrogen ist mittlerweile keine exotische Randerscheinung mehr, sondern im Mainstream vieler, meist junger KonsumentInnen angekommen. Dieses Buch enthält wissenschaftlich fundierte Informationen über dieses Phänomen, besonders für Menschen, die viel mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun haben, wie z.B. PädagogInnen und SozialarbeiterInnen. Der Autor verzichtet auf eine unsachlich-verteufelnde Darstellung, die gerade für PraktikerInnen alles andere als hilfreich wäre.
Der Erste-Hilfe-Ratgeber für Drogenunfälle, Format für die Westentasche. Dieses Buch sollte niemandem fehlen, der mit Drogen experimentiert (oder auch nur konsumiert). Sei es zuhause, auf Partys oder in der freien Natur. Hier finden sich Tipps zum Umgang mit allen Arten von Drogen-Unfällen, Überdosierungen, etc.