Die Reihe theorie.org bietet Einführungen in Theorie und Praxis emanzipativer Gesellschaftskritik und linker Ideen. Darüber hinaus findest du hier einführende Bücher in verschiedenste Themen.
In dieser Nachzeichnung kritischer Ansätze in der Psychologie werden Problemstellungen verdeutlicht, Kontroversen nachvollziehbar gemacht und dabei auch wesentliche Elemente einer kritischen Methodik vorgestellt. Was kritische Psychologie sein kann, wird hier schließlich vor allem aus psychoanalytischen Ansätzen heraus entwickelt.
Auch 120 Jahre nach seinem Tod sind die Ideen und Theorien von Karl Marx noch immer fester Bestandteil aktueller philosophischer, ökonomischer oder soziologischer Debatten. Marx ist in aller Munde, auch wenn wenige seine Schriften tatsächlich gelesen haben...
Dass Wissen Macht ist, behauptet der Volksmund schon lange. Der Poststrukturalist Foucault allerdings trat in seinem Werk den wissenschaftlichen Beweis dafür an. Wie kein anderer erforschte der Vater der Diskursanalyse Macht- und Herrschaftsgefüge, beschrieb ihre Wirkungsweisen und Eigendynamiken und warnte vor ihren Folgen. Gefängnisse, Psychiatrien, Militärapparate, Schulen – gesellschaftliche und staatliche Institutionen waren ebenso Gegenstand seiner Untersuchungen wie die Genealogie der Sexualität oder das System von Sprache und Grammatik.
Mitte der 1950er Jahre entstand die Situationistische Internationale (S.I.), die frühzeitig einiges von dem theoretisch vorwegnahm, was später praktisch die 1968er-Bewegung kennzeichnen sollte: Eine radikal-moderne Infragestellung der kapitalistischen Gesellschaft
Die vorliegende Einführung zeichnet die theoriegeschichtliche Entwicklung des Operaismus in seiner Wechselwirkung mit den sozialen Bewegungen nach. Dabei beschränkt sich die Diskussion bewußt nicht auf Italien, sondern stellt die Auseinandersetzungen im globalen Rahmen dar. Die operaistisch beeinflußten Debatten der Gegenwart werden anhand «Multitude» und «Empire» von Hardt/Negri, John Holloways «Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen» und Paolo Virnos «Grammatik der Multitude» ausführlich dargestellt.
Judith Butler (geb. 1956) ist eine der profiliertesten Vertreterinnen poststrukturalistischer Theorie. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Buch "Das Unbehagen der Geschlechter", das zum Schlüsselbuch der neueren feministischen Theorie wurde. Wie keine zweite Denkerin übt Butler Wirkung auf die Debatten über Körper, Subjekt und Macht aus. Diese Einführung behandelt sowohl das sprach- und diskurstheoretische Programm als auch die feministische und die politische Theorie.
Mit seinem eigenständigen Sozialismus, der sich von der Sowjetunion scharf abgrenzte, bildete das China Mao Zedongs um 1970 einen bedeutenden Bezugspunkt für Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt wie für die progressive Intelligenz im Westen: Der Maoismus war damals eine maßgebliche linke Strömung, mit der große Hoffnungen auf ein alternatives Gesellschaftsmodell jenseits von Kapitalismus und bürokratischem Staatssozialismus verbunden waren.