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FAUMAT (Hg.): Gender und Arbeit
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Geschlechterverhältnisse im Kapitalismus
Die Entstehungsgeschichte von Geschlechterverhältnissen ist eng mit der kapitalistischen Produktionsweise verbunden, sowie mit konservativen Diskursen und Strömungen, staatlichen Regulationsweisen, Machtverhältnissen und Wissenschaften, welche versuchen Männer- und/oder Frauenbilder und die geschlechtliche Arbeitsteilung als naturgegeben und unveränderbar darzustellen. Die Folge davon ist ein hierarchisches Geschlechterverhältnis. Um diese Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu kritisieren, haben sich neben einer ArbeiterInnenbewegung auch feministische Bewegungen begründet. Diese versuchen entlang der Themenfelder Arbeit, Sexualität und Sozialisation gesellschaftliche Verhältnisse zu analysieren und zu verändern. Der Anarchosyndikalismus ist der Versuch die Macht und die Gewalt des kapitalistischen Systems dort anzugreifen, wo es am meisten weh tut: in den Produktionssphären, d.h. in den Betrieben, aber auch in den Reproduktionssphären, d.h. in den Schulen, Kindergärten und auch in den Familien. Deshalb setzen sich auch die Beiträge dieses Buches mit folgenden Fragen auseinander: Wie konnten sich geschlechtshierarchische Arbeitsteilungen durchsetzen, wie werden überhaupt Geschlechterrollen, also binäre Beziehungen zwischen ‚Männern' und ‚Frauen' konstruiert, weshalb werden sie konstruiert und warum braucht der Kapitalismus überhaupt Geschlechterverhältnisse, sowie welche Möglichkeiten gibt es, diese Verhältnisse zu dekonstruieren?
Mit Beiträgen von: Tanja Carstensen & Melanie Groß, Jürgen Mümken, Wolfgang N. Nacken, Hilde Hoherz, Sabine Groengroeft, FAU-IAA Ortsgruppe Hamburg
Buch, 99 Seiten
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