Anarchia-Versand
»
Bücher und Broschüren
»
Antisemitismus
»
1153
Dein Konto
|
Warenkorb
|
Kassa
Kategorien
Neue Produkte
Bücher und Broschüren
-
KlassikerInnen
-
Anarchismus
-
Verlag Monte Verita
-
Anarchosyndikalismus
-
Marxismus, Kommunismus
-
Situationismus
-
Einführungen
-
Biographien
-
Spanische Revolution
-
Feminismus, queer theory
-
Sexualität und Erotik
-
schwul, lesbi, trans
-
Gesellschaftskritik
-
Kampf der Arbeit!
-
Pädagogik und Bildung
-
Psychologie, Antipsych
-
Internationalismus
-
Antimilitarismus
-
US-Politik, Terrorismus
-
Religion und Esoterik
-
Antirepression
-
Radikale Linke
-
Direct Action - Hefte
-
Antisemitismus
-
Nahostkonflikt
-
Libertäre Geschichte
-
Archiv-Reihe
-
Bibliothek des Widerstands
-
sonstige Geschichte
-
Antirassismus
-
Antifa
-
Nationalsozialismus
-
u-berg.at (Kärnten)
-
Open Source
-
Tierrechte
-
Ökologie
-
Literatur
-
Comics
-
Kinderbücher
-
(Sub)kultur und Pop
-
Streetart
-
Fußball
-
Drogen(politik)
-
English books
-
Türkische Bücher
-
Sonstige Bücher
Antiquariat
Zeitschriften
Kalender 2012
DVD und CD-Rom
Musik
Klamotten
Buttons
Aufnäher
Cafe Libertad
Sonstiges
SOLIDARITÄT §278ff
Sonderangebote
Broido, Vera: Tochter der Revolution. Erinnerungen
Statt 20,00 EUR
Nur 10,00 EUR
Zu unseren Angeboten
Warenkorb
1 x
Fels, Eva: A...
1 x
Amnesty Inte...
1 x
Hamm, Patric...
1 x
Antifaschist...
1 x
Asefaw, Fana...
1 x
Ankele, Gudr...
1 x
absolute Sim...
1 x
Antisexismus...
1 x
AG Queer Stu...
Summe
134,50 EUR
zzgl.
Versand
Infos
Startseite
Anarchia Buttonversand
Datensicherheit
Porto und Versand
Bestellbedingungen
Verlage
Solidarity / Unsere Spenden
Impressum und Kontakt
Offenberg, Ulrike: "Seid vorsichtig gegen die Machthaber"
Art.Nr.:1153
Artikeldatenblatt drucken
20,00 EUR
zzgl.
Versand
Die jüdischen Gemeinden in der SBZ und der DDR 1945 bis 1990
Die DDR stellte sich stets als "wahre Heimstatt" für Juden dar, doch die Wirklichkeit sah ganz anders aus: Bereits wenige Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus führten Anfeindungen und Repressalien zu einer Massenflucht jüdischer Bürger. Ihre Gemeinden verloren 1953 ein Viertel ihrer Mitglieder. Die Arbeiter- und Bauernmacht konnte sie fortan noch leichter instrumentalisieren, zumal den Vorständen oft Staatsloyalität und Parteiinteressen wichtiger waren als eigene kulturelle oder religiöse Belange. Das Postulat von der moralischen Überlegenheit gegenüber dem Adenauerstaat wurde auch durch die Ablehnung einer Wiedergutmachungspflicht für Verfolgungsschäden der Nazizeit konterkariert: Fürsorge und die Zahlung von "Ehrenrenten" waren von politischem Wohlverhalten abhängig, "arisiertes" Eigentum wurde entschädigungslos in Volkseigentum umgewandelt.
Offiziell wurden in der SBZ und der DDR nur die Angehörigen jüdischer Gemeinden als Juden betrachtet, andere kulturelle, ethnische oder nationale Identifikationen tolerierte man kaum. Sie waren belastet durch die religionsfeindliche Grundhaltung von Partei und Staat, Antizionismus, antisemitische und antiisraelische Klischees und eine unkritische Solidarität mit den arabischen Staaten. Die Öffentlichkeit nahm ihre Existenz meist nur wahr, wenn Grußworte und Erklärungen zu Feiertagen ausgetauscht wurden. Erst Mitte der 80er Jahre zeichnete sich eine Wende ab.
Ulrike Offenberg schildert den schwierigen Wiederaufbau jüdischer Gemeinden als der einzigen organisierten Form jüdischen Lebens in der DDR. Ihre Analyse der konfliktreichen Beziehungen zwischen diesen Zentren und DDR-Organen erhellt bisher kaum untersuchte Aspekte der politischen Kultur und der Historiographie dieses Staates.
Das Buch war lange Zeit in einer Bücherkiste, ist aber ungelesen und in gutem Zustand. Beim Verlag vergriffen, unser einziges Exemplar!
Buch, 334 Seiten (Hardcover)
Suche im Shop
Erweiterte Suche »
Anarchistische Texte
Feuer in die Herzen!
Andere Shops
eCommerce Engine © 2006
xt:Commerce Shopsoftware