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Scheit / Svoboda: Feindbild Gustav Mahler

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Art.Nr.: 3341


Scheit / Svoboda: Feindbild Gustav Mahler

Zur antisemitischen Abwehr der Moderne in Österreich

Gustav Mahlers Werk ist scheinbar durchgesetzt. Die Konflikte aber, die es hervorgerufen hat, sind in Vergessenheit geraten. Dabei ist die Rezeption dieser Musik in Österreich seit 1918 ein hervorragendes Beispiel für die antisemitische Abwehr der Moderne.

Jemand, der Mahlers Musik nicht mag, muss kein Antisemit sein, und ein Freund der Moderne ist nicht unbedingt ein Freund von Mahlers Musik. Es kommt eben darauf an, wie im einzelnen gegen Mahler argumentiert wird.

Dabei handelt es sich nicht allein um ein Problem der Jahre 1933 bzw. 1938 bis 1945, sondern um eine Grundkonstellation des Jahrhunderts, mag sich die Ranküne nach 1945 auch maskiert haben; denn Antisemitismus ist nach den Begriffen dieser Studie kein bloßes Vorurteil, sondern so etwas wie ein national integrierendes Moment im Kultur- und Musikverständnis. Inwieweit die "Musikstadt" Wien dabei - wie schon zu Mahlers Lebzeiten (1860-1911) - zur unrühmlichsten Avantgarde zählt, auch darüber soll das Buch Auskunft geben.

"Der Musikwissenschaftler Scheit und der Politologe Svoboda haben eine penible Recherche über den Umgang Österreichs mit Mahlers Musik vorgelegt. Riskante These der Autoren: Das österreichische Spezifikum in der Annäherung an die Musik des großen Sohnes sei der Antisemitismus, "so etwas wie ein national integrierendes Moment im Kultur- und Musikverständnis". So verstörend diese Behauptung im ersten Moment klingen mag, so eindrucksvoll sind die Belege, die Scheit und Svoboda dafür liefern." profil

Buch, 336 Seiten (preisreduziert)

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