Indigener Widerstand in Amerika ist heute leider immer noch vonnöten. Während indigener Widerstand in Mittel- und Südamerika durch die Lateinamerika-Soliszene in Europa bedingt Gehör gefunden hat, wissen Menschen hierzulande wenig bis gar nichts über den Widerstand indigener Völker in den USA und Kanada. Doch auch in diesen Ländern müssen die indigenen Völker weiterhin um ihre Rechte kämpfen. Das vorliegende Buch gibt mit vielen Beispielen einen historischen Überblick indigenen Widerstands auf dem amerikanischen Doppelkontinenten, zeigt Parallelen und Unterschiede in den verschiedenen Regionen auf und legt das Fundament für ein Verständnis für den indigenen Widerstand von heute.
Buch, 90 Seiten
Zum einen werden literarische Roman-Utopien, (früh-)sozialistische Siedlungs-Utopien und politische Utopien unterschieden und historisch eingeordnet. Zum anderen liegt der Schwerpunkt des Buches bei den Utopiedebatten des 20. Jahrhunderts, in denen sich diverse AutorInnen darum bemüht haben, die Funktionen von Utopie für eine emanzipatorische Linke auszuloten. Als Ausdruck von Bestrebungen und Kritik am Bestehenden, als Möglichkeitssinn und
Motivation von Bewegungen, als Artikulation von Bedürfnissen, linke Tradition und strategische Option wird Utopie zu einer Denkfigur kritischer Theorien.