1986 wird Árpád Pusztai an das Rowett Institute in Aberdeen/Schottland
berufen, um über die Techniken der Genmodifikation zu forschen und
Sicherheitstests für gentechnisch veränderte Organismen zu entwickeln. 1998
veröffentlicht er seine Forschungsergebnisse, die belegen, dass gentechnisch
veränderte Kartoffeln das Immunsystem von Versuchsratten schädigen und das
Organwachstum beeinflussen. Zwei Tage danach wird er auf politischen Druck hin
suspendiert. Man verwehrt ihm den Zugang zu den Unterlagen seiner Studie und
erteilt ihm Redeverbot.
Seitdem ist Pusztai zu einem der profiliertesten
Verfechter einer verantwortungsvollen Genetik geworden. Während der
wissenschaftliche Mainstream unbeirrt an der unzureichend untersuchten
Technologie festhält, äußert Pusztai weiterhin Bedenken gegen die
Genmanipulation. In Sicherheitsrisiko Gentechnik beleuchtet er die Rollen von
Konzernen und Politik und deren indirekte Einflussnahme über die Finanzierung
auf die Ergebnisse der Genforschung. Er liefert Vorschläge für eine effektive,
wissenschaftlich seriöse Forschung im Dienste der Sicherheit von Mensch und
Natur.
"Der Fall Pusztai zeigt, in welchem Geflecht zwischen wissenschaftlicher Exaktheit und politischer Konformität die Wahrheit auf der Strecke bleibt - zum Schaden aller." (Prof. em. Dr. Michael Succow)
mit DVD "Árpád Pusztai, Whistleblower"
Buch, 180 Seiten (+DVD)
18,50 EUR
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Art.-Nr.: 2015