Die Generalisierung des Streiks. Der feministische Streik und die syndikalistische Tradition

„Der Generalstreik ist […] eine Frage der ‚wirklichen Bewegung‘. Eine organisierte Linke, sei sie nun feministisch, ökologisch oder gewerkschaftlich, kann eine solche ‚wirkliche Bewegung‘ nicht künstlich herbeiführen, also soziale Kämpfe ‚simulieren‘. Sie kann diese aber suchen, besuchen, untersuchen und in Versuchung führen.“

Für Syndikalist*innen ist die Idee des Generalstreiks zentral: Er gilt als das entscheidende Mittel der Direkten Aktion, um die Verhältnisse radikal umzuwälzen. Aber ein solcher Generalstreik ist voraussetzungsvoll, er lässt sich nicht spontan aus dem Hut zaubern. Wenn es einen Weg zu einer solchen revolutionären Transformation geben könnte, so Torsten Bewernitz, muss der Begriff des Generalstreiks neu überdacht werden – und zwar vor allem unter feministischen Voraussetzungen. Das betrifft u.a. die Zentralität der Reproduktionsarbeit für den Kapitalismus, aber auch den Wandel der Lohnarbeitsverhältnisse und die verschiedenen real existierenden Formen von Streik und streikähnlichen Protesten.

Torsten Bewernitz schlägt gegen einen starren Generalstreiks-Begriff den dynamischen Begriff einer Generalisierung des Streiks vor, der ein Kontinuum verschiedener Formen von Streik abdeckt und diese miteinander in Beziehung setzt.

Broschüre, 76 Seiten

Preis:

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Art.-Nr.: 7079

Die Generalisierung des Streiks. Der feministische Streik und die syndikalistische Tradition