Libertäre Pädagogik bei William Godwin, Michael Bakunin und Peter Kropotkin
Heinlein nimmt für den klassischen Anarchismus des 18. und 19. Jahrhunderts eine Dreiteilung vor, die sich gut für seine pädagogische Systematisierung eignet: Godwin als Vertreter eines individuellen, Bakunin als Vertreter eines revolutionären und Kropotkin als einer eines reformerischen Anarchismus. Mit dieser konzeptionellen Dreiteilung kann Heinlein überzeugend auch drei pädagogische Ansätze darstellen, die die klassische anarchistische Pädagogik prägen.
Fazit: Die Studie von Heinlein ist in der Anlage ebenso spannend wie neu und die Ergebnisse originell. Sie stellt einen wichtigen Eckpunkt in der historischen und systematischen Diskussion um eine libertäre Pädagogik dar und bietet Anschlußmöglichkeiten für eine weiterführende Auseinandersetzung. Darüberhinaus kann mit dieser Arbeit die pädagogische Sensibilität in der klassischen anarchistischen Ideengeschichte nachgewiesen werden. (Ulrich Klemm)
Ordentliche Erhaltung ohne Anstreichungen, Umschlag etwas abgegriffen, Namenseintrag auf der ersten Seite
Buch, 348 Seiten