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Mannheims "andere" Arbeiterbewegung. Beispiele eines lokalen Arbeiterradikalismus

Das „rote Mannheim“ galt schon lange als „radikale Hochburg“ der Arbeiterbewegung. Aber warum ist das eigentlich so? Die FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) Mannheim hat verschiedene HistorikerInnen und AktivistInnen gefragt und ihre Beispiele hier versammelt. Dabei kommen allgemeine Themen wie ein Überblick über die Entwicklung des Anarchismus in Mannheim sowie bekannte Ereignisse wie die Räterevolution 1918/1919 genau so zur Sprache wie vergessene Ereignisse: Denn wer weiß heute noch, dass es 1948 – nicht nur in Mannheim, sondern in der gesamten Bizone - einen politischen Generalstreik gegeben hat? Und wer weiß, dass die spontanen Streiks der GastarbeiterInnen 1973 im Rhein-Neckar-Gebiet nicht nur einer der Initialzünder waren, sondern Mannheim auch eine Hochburg dieser „wilden“ Streiks war?

Autor*innen: FAU Mannheim (Hg.)

15,30 €
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Marx vs. Stirner. Oder: Ein Versuch über dieses & jenes

Aber, ohne Erbsen zählen zu wollen, geht es im Konflikt Marx gegen Stirner in erster Linie um Bürgertum gegen Punk, Massenauflauf gegen Individualismus, Mitläuferrevoluzzer gegen Empörerinnen bis hin zum langweiligen Staatssozialismus gegen Pogotänzerinnen. Marx hatte seine Chance - und er hat sie vertan. Stirner hatte keine Chance, aber er hat sie genutzt.

Autor*innen: Jochen Knoblauch

16,50 €
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Marxistische Geschichtslosigkeit. Von Verdrängung, Unwissenheit und Denunziation: Die (Nicht-)Rezeption des Anarchismus im zeitgenössischen Marxismus
In vier großangelegten Aufsätzen diskutiert Philippe Kellermann marxistische Arbeiten der Gegenwart auf ihr Verhältnis zum Anarchismus und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Ob kritisch oder orthodox, im Marxismus tut man sich nach wie vor schwer mit dem Ernst nehmen einer Bewegung und Idee, die sich von Anfang an als Widerpart des "autoritären Sozialismus" verstand und dessen Resultate noch heute die Menschen zu recht eher verängstigen, als dass sie uns zum Träumen und Kämpfen ermuntern.

Autor*innen: Philipp Kellermann

20,10 €
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Maximalismus. Studien zum politischen Denken von Isaak N. Steinberg

Der linke Sozialrevolutionär Isaak N. Steinberg (1888-1957) ist eine ebenso beeindruckende wie vergessene politische und intellektuelle Persönlichkeit im ‚Zeitalter der Extreme‘ gewesen. Als baltisch stämmiger Jude, in Deutschland promovierter Jurist und allseits kosmopolitisch gebildeter Mensch verfolgte er einen praktischen Maximalismus, den er zugleich in vielen Schriften theoretisch reflektierte. Diese sind der Gegenwart zumeist genauso unbekannt wie der Politiker Steinberg, der nach der Oktoberrevolution als Justizkommissar den bolschewistischen Staatsterror bekämpfte und seit den 1930er die europäischen Juden vor dem Nationalsozialismus zu retten versuchte.

Autor*innen: Hendrik Wallat

20,60 €
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Michael Bakunin. Philosophische Betrachtungen über das Gottesphantom, über die wirkliche Welt und über die Menschen
"Die Existenz Gottes kann also keine andere Bedeutung haben als die der Negation der Naturgesetze; woraus sich der folgende unvermeidliche Doppelschluss ergibt: Gott existiert, folglich gibt es keine Naturgesetze, es gibt in der Natur keine Ordnung, die Welt stellt ein Chaos dar, oder aber: Die Welt ist in sich geordnet, also existiert Gott nicht." (Michael Bakunin)

Autor*innen: Jürgen Mümken (Hg.)

16,40 €
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Militant! Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens

Im Ausland nahezu unbekannt und von den Sozialdemokraten und Parteikommunisten Rumäniens entstellt und vereinnahmt, ist es ein Anspruch der vorliegenden Ausarbeitung, ein unverfälschtes Bild des rastlosen Agitators und Arbeiters zu zeichnen, den der repressive Staat ermorden wollte. Gleichzeitig informiert es kenntnisreich über die Entwicklung und militanten Kämpfe der Arbeiterbewegung Rumäniens bis zum 1. Weltkrieg. Ein Fokus wird auf die syndikalistische und anarcho-syndikalistische Strömung gelegt. Auch in ausgewählten Erstübersetzungen werden die Kämpfe und politischen Positionen der Zeit lebendig.

Autor*innen: Martin Veith

20,50 €
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Mit den Besiegten. Hedwig Lachmann (1865-1918) - deutsch-jüdische Schriftstellerin und Antimilitaristin (Landauer Werke Band 9)
Die Schriftstellerin, Lyrikerin, Übersetzerin und Antimilitaristin Hedwig Lachmann (1865-1918) war lange vergessen. Das Buch zeichnet ihre geistige und künstlerische Entwicklung nach: das jüdische Elternhaus und die Beziehung zum Vater, dem Kantor und Musikgelehrten Isaak Lachmann, die kulturellen Erfahrungen in England und Ungarn, der Kreis um den 'Dichterfürsten' Richard Dehmel, das Engagement gegen den Ersten Weltkrieg.

Autor*innen: Birgit Seemann

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Mordskarma

Nichts will er mehr als ein harmonisches Leben in einer spirituellen und ökologischen Gemeinschaft: Engel channeln, stimmungsvolle Sonnwenden am wärmenden Feuer, Visionen in indianischen Schwitzhütten, ganzheitliche Gartenarbeit mit Mutter Erde, die Ehrung unserer Ahnen (der Germanen). Doch negative Energien bemächtigen sich der Gemeinschaft: Zeremonien enden in Gewalt. Ein Hühnerstall verpestet die Luft. Aus der Schwitzhütte dringt nächtliches Geschrei. Rücksichtsloses Vorteilsstreben trübt das friedvolle Miteinander. Eine Katze wird gemordet. Nun wächst das Wissen: Auch eine esoterische Gemeinschaft kann auf Reinigung nicht verzichten.

Autor*innen: Rolf Cantzen

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Mujeres Libres. Libertäre Kämpferinnen
Die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) unterstützte im Spanischen Bürgerkrieg (18.7.1936 – 1.4.1939) sowohl die republikanische Seite an der Front und im Hinterland als auch die soziale Revolution. In der revolutionären Situation in den republikanischen Gebieten schlossen sich seit Juli 1936 über 20.000 Frauen, zumeist Arbeiterinnen, in mehr als 160 Ortsgruppen der Mujeres Libres zusammen. Neben der Herausgabe einer Zeitschrift arbeiteten sie in Bildungs- und Ausbildungskursen für Analphabetinnen und ungelernte Frauen und schufen Zentren zur Abschaffung der Prostitution.

Autor*innen: Vera Bianchi (Hg.)

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Mutige Kämpfergestalten. Syndikalismus in Schlesien 1918 bis 1930
Schlesien zählte mit seinen zahlreichen konterrevolutionären Aspekten zu den arbeiterfeindlichsten Gebieten im Deutschen Reich. Dennoch oder gerade deshalb existierte hier nach dem Ersten Weltkrieg eine starke revolutionäre Arbeiterbewegung, welche diesen widrigen Bedingungen an vielen Orten bis 1933 zu trotzen verstand, darunter syndikalistische Organisationen. Wie für kaum eine andere Region sind aus Schlesien viele Zeugnisse überliefert, die mittels eindringlicher Details die Schwierigkeiten dieser Bewegung auf den Punkt bringt.

Autor*innen: Helge Döhring

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Mythos Schule. Warum Bildung entschult und entstaatlicht werden muss. Eine Streitschrift
Ulrich Klemms zentrale These in dieser Streitschrift ist, dass Bildung und Lernen nur dann wirklich gelingen können, wenn sie entstaatlicht und entschult werden. In den Mittelpunkt seiner Argumentation stellt der Autor fünf traditionelle Vorstellungen von Schule, die er als Mythen bezeichnet:
  • Schule sichert Wissen
  • Schule schützt Kinder
  • Schule garantiert kulturellen Fortbestand
  • Schulreformen verbessern Schule
  • Heute wissen wir alles besser

Autor*innen: Ulrich Klemm

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Nation, Krieg und Revolution (Werke Band 4)
Gustav Landauers Verständnis von Nation entwickelte sich in Abgrenzung zu Nationalstaatlichkeit, Nationalismus und Ethnizität. Homogenität und Gleichmacherei im Rahmen bestehender Nationalstaaten stellte er seine libertäre Konzeption von gegenseitiger Hilfe, Gleichberechtigung und solidarischer Nachbarschaft entgegen. Staat, der für ihn nicht anderes vorstellte als Zwangsstruktur, und Nation blieben für ihn unverwechselbare Gegensätze, auf deren definitive Trennung er abzielte. Sein föderalistisches Verständnis einer nichtnationalistischen Nation sollte den abstammungszentrierten deutschen Ethnizismus ebenso ablösen wie das Konzept des westlichen Nationalstaates.

Autor*innen: Gustav Landauer

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