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Syndikalismus im "Ländle". Die Freie Arbeiter-Union Deutschland (FAUD) in Württemberg 1918 bis 1933
Die syndikalistische Arbeiterbewegung in Deutschland war weitaus mehr, als eine reine Gewerkschaftsbewegung. Sie bot die gesamtgesellschaftliche Perspektive eines freiheitlichen Sozialismus auf föderalistischer Grundlage und wirkte daher gleichermaßen im kulturellen Bereich, so. z.B. in Büchergilden, der Freidenkerbewegung oder auch in Siedlungsprojekten. Diese breit angelegte und fundierte Regionalstudie befasst sich mit dieser syndikalistischen Arbeiterbewegung in Württemberg von 1918 bis 1933.

Autor*innen: Helge Döhring

16,50 €
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Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. AnarchistInnen & SyndikalistInnen und der Erste Weltkrieg
"Ohne die SPD und die von ihr geführte Arbeiterschaft war der Krieg nicht zu führen", betonte der Historiker Fritz Fischer. Die Sozialdemokratie entschied sich für die Teilhabe und für die Nutznießerei am imperialistischen Weltkrieg unter nationalistischer Ägide, statt für den weltweiten Klassenkampf. Wie verhielt sich dieser erdrückenden Mehrheit gegenüber die syndikalistische Arbeiterbewegung? Was bewirkte sie?

Autor*innen: Helge Döhring

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Neu
Syndikalistischer Frauenbund (SFB). Anarcho-Syndikalistische Frauenorganisation in Deutschland, 1920-1933

Läßt sich Hausarbeit als Industriesektor organisieren? Seit 1920 gründeten sich in Deutschland rund 60 Syndikalistische Frauenbünde als Teil der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaftsbewegung, der Freien Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD). Mit dem Ziel einer klassenlosen, föderalistisch organisierten sozialistischen Gesellschaft verfolgten sie tagespolitische Interessen. Dazu gehörten gegenseitige Alltagshilfen im Haushalt, freiheitlich-emanzipatorische Kindererziehung nebst Leitung syndikalistischer Kindergruppen und Aktivitäten zur Erholung. Sie stritten für selbstbestimmte Geburtenregelung, für größere und gemeinschaftliche Wohnungen mit Einküchenwirtschaft und richteten sich gegen Kapitalismus, Staat, Kirchen, Alkohol und den § 218 StGB. Streiks wollten diese Frauenbünde durch Boykottmaßnahmen unterstützen. Die Aktivistinnen verlangten in allen Belangen volle Gleichberechtigung mit Männern. Zugleich beharrten sie auf geschlechtlichen Rollenmustern. Passt das zusammen?

Autor*innen: Helge Döhring

20,60 €
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Tag für Tag - Eine Chronik (Werke Band 16)

Erstmals wird in Band 16 der Gustav Landauer-Werkausgabe seine Lebens- und Werkbiographie als Chronik von Tag für Tag fortgeschrieben. Sie zeigt einen engagierten, unbeugsamen, konsequenten Menschen, dem es als Literaturkritiker, Übersetzer, Roman- und Novellenautor, Vortragsredner und Essayist, Dramaturg und Buchhändler, als libertärer Sozialist und jüdischer Kulturphilosoph, um persönliche Freiheit, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen zu tun war. Für diese entschlossene Haltung nahm er auch hohe persönliche Opfer in Kauf: gesellschaftliche Diskriminierung als Anarchist und Jude, bewusster Verzicht auf eine bürgerliche Karriere, wiederholte staatliche Verfolgung und Repression (Prozesse und Gefängnisaufenthalte), Ausgrenzung und Stigmatisierung durch den politischen Gegner, folgenreiche Zerwürfnisse innerhalb der anarchistischen Bewegung, nicht selten ein Leben am Rande des materiellen Existenzminimums und zuletzt sein allzu früher Tod, die bestialische Ermordung im Zuge der Niederschlagung der Revolution in Bayern, ohne dass die Täter für die unmittelbare Mordaktion jemals zur Rechenschaft gezogen wurden.

Autor*innen: Gustav Landauer

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Texte gegen Krieg und Reaktion. AnarchistInnen und SyndikalistInnen im I. Weltkrieg

Der Lithograph und Buchhändler aus Fürth kam von der SPD zur Anarchistischen Föderation und in die anarcho-syndikalistische Bewegung. Dort übte er - der den anarchistischen Philosophen Gustav Landauer sehr schätzte - bedeutende Funktionen sowie geistigen Einfluss aus. Dieser Buchband präsentiert nebst einleitender Worte zu Fritz Oerter und seinem Wirken erstmals eine größere Auswahl seiner Texte gegen Krieg und Reaktion.

Autor*innen: Fritz Oerter

16,50 €
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Texte zum Neoanarchismus und andere Schriften

Der Grundkonflikt zwischen Herrschaft und Freiheit schwelt ja stets weiter und stellt einen permanenten Aspekt menschlicher Existenz dar. Der Anarchismus, der individuelle Freiheitslösungen anstrebt, geht davon aus, dass Menschen sich jeden Tag und überall zwischen freiheitlichen und autoritären Lösungen zugunsten der Freiheit zu entscheiden haben. Ob der Alltagsmensch in diesem Sinne Anarchist:in sein kann? Damit sind Ansprüche verbunden, die oft nur schwer umsetzbar sind...

Autor*innen: Rolf Raasch

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Theodor Plievier. Anarchist ohne Adjektive - Der Schriftsteller der Freiheit
Wer sich dem Schriftsteller Theodor Plievier heute annähert, stellt zunächst überrascht fest, dass sich die Informationslage im Internet schon beim Geburtstermin uneinig ist. Diese Uneinigkeit oder besser die Schwierigkeit seine Persönlichkeit zu greifen, setzt sich fort, wenn es um die politische Zuordnung geht, die Etiketten sind zahlreich: Vagabund und Rebell, revolutionärer Matrose, Inflationsheiliger, Anarchist bzw. Individual-Anarchist, Syndikalist bzw. Anarchosyndikalist, Antimilitarist, Kommunist und Antikommunist.

Autor*innen: Wolfgang Haug

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Unbeugsam. Ein Pionier des rumänischen Anarchismus - Panait Mu?oiu
Der Anarchismus in Rumänien erlangte vor dem Ersten Weltkrieg seine Blütezeit. Die Verbreitung anarchistischer Ideen ist eng mit Panait Muoiu verbunden, dem herausragendsten libertären Publizisten des Landes. Die vorliegende Arbeit mit ausgewählten Erstübersetzungen stellt mehr dar als eine Biographie. Sie fördert zahlreiche fundierte Informationen über die Arbeiterbewegung Rumäniens zutage und vermittelt generelle Kenntnisse zur Landesgeschichte. Ihren Fokus legt sie auf die anarchistischen und syndikalistischen Strömungen.

Autor*innen: Martin Veith

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Ungarn 56. Die ungarische Revolution

„In den kommenden Jahren werden alle relevanten Fragen auf die eine hinauslaufen: Seid ihr für oder gegen die Aktionen und das Programm der ungarischen Arbeiter?“ (Cornelius Castoriadis)

Autor*innen: Cornelius Castoriadis

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Neu
Verraten. Die KPD im französischen Exil. Anna Seghers. Friedrich Wolf. Fred Wander

Das vorliegende Buch befasst sich mit dem Verrat, den die Führung der deutschen Kommunistischen Partei während des Exils in Frankreich an ihren Mitgliedern übte. Es kritisiert nicht nur, dass die so genannten einfachen Parteimitglieder übergeordnete Genossen hatten um Erlaubnis bitten müssen, bevor sie sich überhaupt in Sicherheit bringen und fliehen konnten. Es kritisiert nicht allein die Tatsache, dass sie nach dem Pakt zwischen Stalin und Hitler von ihrer Parteiführung dazu aufgefordert worden waren, sich freiwillig internieren zu lassen. Es kritisiert darüber hinaus, dass dieselbe Parteispitze ihre Mitglieder auch dazu aufforderte, nach Deutschland zurückzugehen, sich selbst aber für wichtige Aufgaben nach dem Krieg aufsparen wollte.

Autor*innen: Birgit Schmidt

14,40 €
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Verwaltung von Sachen? Die Entpolitisierung des Materialismus bei Engels (und Marx)

Die Studie geht den affirmativen und herrschaftsapologetischen Momenten des Materialismus von Marx und Engels nach, wobei ein Schwerpunkt auf die Arbeiten von Engels gelegt wird.  Dargestellt wird, dass bei Engels (und Marx) der kritische Materialismus immer wieder entpolitisiert wird, was (a) an ihrem politischen Denken, (b) ihrer Geschichtsphilosophie und Gesellschaftstheorie sowie (c) an ihrem philosophischen Materialismusverständnis aufgezeigt wird. Vorgegangen wird gleichermaßen theoriegeschichtlich wie systematisch. Umfassend wird auf das Schrifttum von Engels und Marx eingegangen, die eigentliche Intention ist dennoch eine systematische Kritik, die nicht allein von historischem Interesse ist: Wer sich für die Überwindung kapitalistischer Vergesellschaftungs- und Herrschaftsverhältnisse interessiert, kann von Marx und Engels vor allem lernen, wie schwierig sich dieses Vorhaben tatsächlich gestaltet und wie wenig die Begründer des Marxismus sich über dieses Problem im Klaren waren.

Autor*innen: Hendrik Wallat

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Vom Sozialismus zur autonomen Gesellschaft. Gesellschaftskritik und Politik nach Marx (Gesammelte Werke Band 2.2.)
"Freiheit drückt sich in einer autonomen Gesellschaft durch zwei Grundgesetze aus: keine Ausführung ohne gleichberechtigte Teilhabe an der Entscheidungsfindung. Kein Gesetz ohne gleichberechtigte Teilhabe an der Aufstellung des Gesetzes. Die Devise und Selbstdefinition einer autonomen Gemeinschaft lautet: Wir sind die, deren Gesetz es ist, sich ihre eigenen Gesetze zu geben." Cornelius Castoriadis

Autor*innen: Cornelius Castoriadis

18,50 €
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