Autor*innen: Yair Auron
Das Buch behandelt die Geschichte der anarchistischen „Partido Liberal Mexicano“ (PLM) von 1900 bis 1918. Es ist das erste Einführungswerk und gleichzeitig wissenschaftliche Arbeit in deutscher Sprache zu dem Thema. Zu Beginn wird die Geschichte Mexikos behandelt um die Ursachen und Besonderheiten der Revolution zu erklären, wie die breite Bauernrevolte, die Teilnahme militanter Indigener und der starke (USA-fixierte) Anti-Imperialismus. Der Hauptteil des Buches behandelt chronologisch die Geschichte der Partei, mit ihrer Entstehungszeit aus den liberalen Clubs, ihrer sozialdemokratischen-aufständischen Phase bis hin zur anarcho-kommunistischen Etappe von 1910-1918. Anhand historischer Quellen und theoretischer Reflexionen zeichnet das Buch die Kämpfe, Theorien und Widersprüche anarchistischer Akteure nach. Es zeigt, wie die PLM in den Aufständen und Streiks vor der Revolution eine tragende Rolle spielte und während der Revolution ganze Gebiete unter Kontrolle bringen konnte.
Autor*innen: Andreas Richter
Autor*innen: Maria Regina Jünemann
Autor*innen: Sébastien Faure
Autor*innen: Jane Doe
Autor*innen: Pierre Joseph Proudhon
Autor*innen: Frank Harris
Der Zusammenbruch der osteuropäischen „realsozialistischen“ bürokratischen Regime und der Zerfall der marxistisch-leninistischen Ideologie bilden den großen historischen Einschnitt am Ende des 20. Jahrhunderts – und wie die aktuelle weltpolitische Lage dramatisch zeigt, bleiben dessen gesellschaftlichen Folgen auf brutale Weise bis heute wirksam und präsent. In den langen Jahrzehnten des Kalten Krieges zuvor, als jene Regime und jene Ideologie im Osten über die Bevölkerungen geherrscht und sie im Westen viele Intellektuelle fasziniert hatten, schien es für die meisten bloß die Wahl zwischen der Verteidigung des amerikanischen Imperialismus oder der russischen Bürokratie zu geben. Mutige Stimmen wie die von Cornelius Castoriadis, die es offen und kompromisslos wagten, sich gegen beide zu stellen und beide einer radikalen Kritik zu unterziehen, waren lange selten.
Autor*innen: Cornelius Castoriadis
Autor*innen: FAU Bremen (Hg.)
Autor*innen: Albert Londres
Autor*innen: Moritz Graseneck (Hg.)
Autor*innen: Francisco Ferrer