Der Spanier Francisco Ferrer (1859-1909) gilt als wichtigster libertärer Reformpädagoge des 20. Jahrhunderts, der pädagogische Impulse aus dem Anarchismus aufgegriffen und in einem Konzept der "Rationalistischen Lehrmethode" zusammenfasste. Sein tragischer Tod - er wurde 1909 durch ein spanisches Militärgericht zum Tode verurteilt und erschossen - führte einerseits zu weltweiten Protesten gegen diese spanische Terror-Justiz und förderte andererseits eine sich rasch ausbreitende internationale pädagogische Ferrer-Bewegung. Ferrers Text, "Die Moderne Schule", der als der klassische Text der anarchistischen Pädagogik gilt, erschien erstmals 1923 in einer deutschen Übersetzung und setzt sich aus verschiedenen Beiträgen zusammen, die nach seinem Tod als Buch veröffentlicht wurden. Die vorliegende Neuausgabe wird mit einem umfangreichen Kommentar zur Rezeption und zum Kontext der libertären Reformpädagogik Ferrers von Ulrich Klemm ergänzt.
Buch, 248 Seiten
Die Diskriminierung von Kindern (»Minderjährigen«) durch Erwachsene (»Volljährige«) ist ein komplexes und bisher wenig beachtetes Thema. Nach ihrem umfänglichen Einführungsband Adultismus haben die beiden Autoren nun eine Kurzfassung in einfacher Sprache verfasst. Illustriert mit Zeichnungen von Natascha Welz, ermöglicht dieses kompakte und preiswerte Bändchen auch Jugendlichen den Zugang zum Thema. Die Autoren zeigen anhand vieler Beispiele, wie die Macht der Erwachsenen über die Kinder das Leben schwerer macht, aber auch, was junge und ältere Menschen gegen Adultismus tun können.
Ich werde in diesem Artikel von der Feststellung ausgehen, die ich, wie viele andere, von dieser Realität machen: dass dies ganz gewiss nicht die Freiheit ist, dass die Freiheit etwas völlig anderes sein muss. Und ich richte mich somit an all jene, die diese Feststellung teilen.
In reality, competition between capitalist firms has never been soft, nor has international commerce been a factor of lasting peace. Contrary to common opinion (taken up before 1914 by certain socialists like Kautsky), the economic interdependence of great powers has never impeded war. Industrial and mercantile dynamism develops one zone at the expense of another, creates rival poles, each based on a territory with a State power that has military forces at its disposal.