Übersetzung der organisatorischen Überlegungen der Anarchist Federation (UK).
Autor*innen: Anarchist Federation (UK)
Angela Y. Davis beleuchtet den diskriminierenden und rassistischen Alltag im amerikanischen Strafvollzug und dessen verheerende Folgen für die amerikanische Gesellschaft. Ihre Analyse des gefängisindustriellen Komplex der USA fragt nach Interessen und Mächten, die in diesem System wirken und erinnert an die menschliche Katastrophe, die sich in unseren Gefängnissen millionenfach wiederholt. Sie fordert dazu auf, nach dem Warum zu fragen und uns eine Gesellschaft ohne Gefängnisse vorzustellen.
Autor*innen: Angela Y. Davis
Ein Podcastvortrag mit Diskussionen, Gespräch zwischen "Übertage" und Helge Döhring.
Autor*innen: www.anarchismus.de
Dieses Werk von Joni D. liest sich wie ein Roman, aber ein »realistischer« Roman, muss man sagen. Realistisch, weil es sich darauf konzentriert, die Entwicklung der autonómos darzustellen. Ein schöner Versuch, die Historiker:innen davon abzuhalten, die Fiktion und das Offizielle zu »historisieren« und sich darauf zu konzentrieren zu lernen und zu enthüllen, dass viele Menschen Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbracht haben, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Charaktere mit sehr klaren Prinzipien, die sich durch das Buch ziehen: die »Machthaber:innen« zu besiegen, aber nicht, um sie zu ersetzen, [sondern] um auf eine andere Art zu leben.
Autor*innen: Joni D.
»Haftantritt ausgesetzt« erzählt die authentische Geschichte eines Antifaschisten, der sich nicht hat brechen lassen. Nach einer zehnmonatigen Untersuchungshaft im Knast Stammheim, beschließt Karl 2013, nachdem ihm weitere Jahre hinter Gittern drohen, unterzutauchen und in die Illegalität ins Exil zu gehen.
Autor*innen: Smily
Xosé Tarrio war an verschiedenen Aufständen in spanischen Knästen beteiligt und erlebte die Einführung des Fies-Systems – eines der perfiden Instrumente des Staates um das Individuum zu brechen. Diesem hält er Freundschaft, einen rebellischen Geist und den Willen zur Freiheit entgegen.
Autor*innen: Xosé Tarrio
Ricardo ist 1986 in Dresden geboren. Er war unter anderem in der Graffiti-, HausbesetzerInnen- und Antifaszene aktiv. Dies führte zu ständiger staatlicher Repression und mehreren Knastaufenthalten. Als Schwarzer Mensch war er zusätzlich ständigem Rassismus ausgesetzt. Im Jahr 2014 entschloss er sich, um einer weiteren Haftstrafe zu entgehen, Deutschland zu verlassen. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2017 in Moçambique, anfangs in der Illegalität und später im Exil. Dieses Buch ist der Versuch von GefährtInnen und FreundInnen, eine Auseinandersetzung zum Thema Flucht, Exil und Illegalität zu führen.
Autor*innen: gata preta
Die Proteste, die in den letzten fünf Jahren Indonesien erschütterten und ihre Ursache in den verschiedensten Faktoren haben (Änderungen des Wahlrechts, Korruption, wirtschaftliche Missstände und Unzufriedenheit mit der Regierung und der Brutalität der Polizei) flammten im August 2025 neu auf, als es zu einer massiven Steuererhöhung kam, während sich die politischen Eliten ihre Gelder erhöhten. Als am 28. August der Kurierfahrer Affan Kurniawan von der Polizei ermordet wurde, weitete sich der Protest zu Aufständen von Lieferant*innen, Anarchist*innen und Jugendlichen aus. Demonstrant*innen plünderten mehrere Polizeistationen, brannten die Häuser von Politikern nieder und steckten Regierungsgebäude in Brand.
Während des hier behandelten Zeitraums war Griechenland von unterschiedlichen sozialen Kämpfen geprägt, in denen sich linkes und linksradikales Aufbegehren, meistens in den verschiedenen Varianten des kommunistischen Klassenkampfes, äußerte. Die einzelnen Kapitel beschreiben die jeweiligen Tendenzen der Stadtguerilla, die kulturellen Einflüsse und die Orte, aus denen sich das diffuse Spektrum bildete, dass heute den anarchistischen Raum darstellt.
Autor*innen: Robert Klein
Im Schatten des Terrors und der Unterdrückung erzählt Karwan Rauf Hama Amin seine bewegende Geschichte als kurdischer Widerstandskämpfer im Nordirak der 1980er Jahre. Inmitten eines brutalen Kampfes gegen das Regime von Saddam Hussein wird er gefangen genommen. Drei Jahre lang ist er in den berüchtigten Gefängnissen inhaftiert, gezeichnet von harter Haft, Folter und einem täglichen Ringen um Würde und Hoffnung. Mit eindringlicher Ehrlichkeit schildert er sehr explizit den erbarmungslosen Überlebenskampf hinter den Gefängnismauern und die stille Solidarität, die ihn und seine Mitgefangenen trotz unerträglicher Qualen verbindet. Dieses Buch ist ein Zeugnis von Widerstand, dem Streben nach Freiheit und ein Mahnmal gegen das Vergessen.
Autor*innen: Karwan Rauf Hama Amin
Inhalt:
Autor*innen: www.anarchismus.de
Inhaltsverzeichnis:
Autor*innen: www.anarchismus.de