Unrast Verlag

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Antiqueere Ideologie. Die Suche nach identitärer Sicherheit – und was politische Bildung dagegen ausrichten kann
Diskurse gegen Gleichstellung, Geschlechterforschung und die Freiheit des geschlechtlichen Ausdrucks haben Konjunktur. Von Vatikanstadt bis Washington und Rio, von Kisslegg bis Schnellroda finden sich Allianzen gegen die Feindbilder von ›Gender-Ideologie‹ und ›Frühsexualisierung‹. Sie geben vor, ›Natur‹, ›Volk‹ und ›Familie‹ gegen den ›Verfall‹ zu schützen. Ihre Akteur*innen sehnen sich nach Sicherheit und klaren Grenzen, fürchten sich vor Verwischungen und Dekonstruktion: Sie propagieren eine anti-queere Ideologie.

Autor*innen: Hannah Engelmann

14,40 €
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Antisexismus_reloaded. Zum Umgang mit sexualisierter Gewalt - ein Handbuch für die antisexistische Praxis
Dieser Leitfaden richtet sich sowohl an Menschen, die sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben als auch an solche, die Erfahrungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt gemacht haben. Ein aktuelles Buch mit Grundlagen zu Definitionsmacht, Parteilichkeit, Veröffentlichung, Unterstützer_innengruppe, Umgang in Politgruppen, Täterumgang etc.

Autor*innen: re.ACTion (Hg.)

8,50 €
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Antisexistische Awareness. Ein Handbuch

Awareness meint nicht nur Achtsamkeit im Umgang mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt und sexistischer Diskriminierung, sondern auch ein Bewusstsein für die herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse, in denen Sexismus und sexualisierte Gewalt keine individuellen Einzelfälle sind. In diesem Sinne ist Awareness eine Haltung und ein Handeln, das Verantwortung übernimmt und darauf reagiert, dass Übergriffe auch in unseren alltäglichen Umfeldern stattfinden.

Autor*innen: Ann Wiesental

14,40 €
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Antiziganismus. Rassismus gegen Roma und Sinti im vereinigten Deutschland
Änneke Winckel gelingt ein eindrücklicher Nachweis darüber, wie präsent die Bilder von den "Zigeunern" in Deutschland sind und wie tödlich deren Folgen auch heute noch sein können. Erstmals wird mit diesem Buch auf der Grundlage einer umfangreichen Auswertung von Tageszeitungen und Zeitschriften eine systematische Untersuchung des Antiziganismus in Deutschland seit 1989 vorgelegt.

Autor*innen: Änneke Winckel

14,40 €
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Arier, Patriarchen, Übermenschen. Die extreme Rechte in den USA

Das vorliegende Buch fasst die Ursprünge, Überzeugungen und Aktivitäten der extremen Rechten in den USA zusammen und analysiert ihr Verhältnis zu anderen politischen Kräften sowie ihren gesellschaftlichen Einfluss. Es betrachtet dabei rechte Kontinuitäten (etwa antisemitische Verschwörungstheorien) genauso wie jüngere Entwicklungen (etwa weißen Separatismus oder Strategien führerlosen Widerstandes).

Autor*innen: Matthew N. Lyons

8,10 €
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Auf einem unwägbaren Weg. Die Frauen im kurdischen Freiheitskampf

Die US-amerikanische Schriftstellerin Meredith Tax und (seit den späten 1960er Jahren) aktive Feministin ist fasziniert von den kurdischen Frauenmilizen der faktisch autonomen, selbstverwalteten Region Rojava, die u.a. die ›Befreiung der Geschlechter‹ anstrebt und sich dabei auf das gesellschaftspolitische Konzept einer ›Demokratischen Autonomie‹ stützt, in der alle kommunalen und überregionalen Räte der Nordsyrischen Föderation mit einer Frauenquote von mindestens 40% besetzt werden sollen und alle wichtigen Verwaltungspositionen mit einer männlich/weiblichen Doppelspitzen.

Autor*innen: Meredith Tax

20,40 €
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Aus der Zwischenwelt. Ein Leben auf der Flucht vor dem deutschen Staat

26 Jahre lang ist Bernd Heidbreder auf der Flucht vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden. Man wirft ihm vor, 1995 in Berlin versucht zu haben, den Ausbau eines alten DDR-Gefängnisses zu einem Abschiebeknast zu verhindern. Der Anschlag misslang und Bernd setzte sich ab. Nach vielen Jahren der Illegalität wird er 2014 im beschaulichen Mérida in Venezuela verhaftet. Nach zwei Jahren kommt er frei, eine Auslieferung nach Deutschland wird abgelehnt. Aber die brutalen Haftbedingungen haben ihre Spuren hinterlassen: Bernd wird krank und stirbt 2021.

Autor*innen: Bernd Heidbreder

18,50 €
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AusnahmeZustände. Krise und Zukunft der Demokratie
Normalität ist schwer zu fassen: Sie orientiert sich daran, was innerhalb einer Gesellschaft sagbar ist. Damit ist sie zugleich ständigen Veränderungen ausgesetzt und differiert von Kultur zu Kultur und in der Geschichte. Dennoch lässt sich eine gewisse "common sense"-Definition von Normalität aufspüren, die vor allem dann zum Tragen kommt, wenn es Bruchstellen gibt, wenn ein gesellschaftlicher Zustand als nicht normal, als Ausnahmezustand, empfunden wird. Diese Ausnahmen werden als solche diskursiviert und im Gegenzug wird daran gearbeitet, wieder Normalität herzustellen.

Autor*innen: Susanne Spindler; Iris Tonks (Hg.)

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Autismus ist keine Krankheit. Politik für eine neurodiverse Gesellschaft

Neurodiversität ist eines der drängendsten politischen Themen unserer Zeit. Während die Zahl der Diagnosen von Autismus, ADHS und anderen Arten von Neurodivergenz steigt, beginnen wir zu verstehen, dass es so etwas wie ein ›normales‹ Gehirn nicht gibt. Aber die Gesellschaft ist immer noch auf Neuronormativität ausgerichtet, und Autismus wird weiterhin als Krankheit behandelt. Jodie Hare, bei der im Alter von dreiundzwanzig Jahren Autismus diagnostiziert wurde, fordert in Autismus ist keine Krankheit, dass es an der Zeit ist, die Politik dessen neu zu definieren, was wir sind. Sie fordert die Anerkennung von Vielfalt als Teil der natürlichen Variation und nicht als Abweichung von der Norm. Dies wird sich auf die Orte auswirken, an denen wir lernen, arbeiten und zusammenkommen – und Jodie Hare zeigt, wie diese so verändert werden können, dass sie integrativer und zugänglicher werden. Sie zeigt, wie wir uns für eine Welt einsetzen können, in der wir uns alle wohlfühlen und die jede Form von Diskriminierung bekämpft.

Autor*innen: Jodie Hare

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Bakunins Philosophie des kollektiven Anarchismus
Die Spuren Michail Bakunins und dessen anarchistischer Theorie sind aus der Geschichte der Revolutionen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Bakunins Beiträge zur anarchistischen Theorieentwicklung sind lange unterschätzt worden. Michael Lausberg arbeitet die charakteristischen Grundzüge von Bakunins Philosophie des kollektiven Anarchismus heraus.

Autor*innen: Michael Lausberg

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Bankraub für Befreiungsbewegungen. Die Geschichte der Blekingegade-Gruppe
Als im April 1989 vier Männer als Verdächtige für den bis dahin erfolgreichsten Bankraub in der Geschichte Dänemarks verhaftet wurden, glaubte niemand, dass diese bald für eine zwanzigjährige kriminelle Laufbahn vor Gericht stehen würden - nicht zuletzt deshalb, weil sie nicht von den erbeuteten Millionenbeträgen profitiert zu haben schienen. Stattdessen hatten sie das gesamte Geld an Befreiungsbewegungen im Trikont weitergeleitet.

Autor*innen: Gabriel Kuhn (Hg.)

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Begegnungen feindlicher Brüder 1. Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung
Dieser Sammelband vereinigt Aufsätze, die, neben der Rekonstruktion der "klassischen" Auseinandersetzung zwischen Anarchismus und Marxismus, die Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen in der weiteren Geschichte der sozialistischen Bewegungen zu rekonstruieren versuchen.

Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)

14,40 €
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