Contrapunctus wirft einen schonungslosen Blick auf das Leben von Indigo, Rutha-Pong, Habibi und Olaudah. Vier Schwarze Deutsche, die im Berlin der Jahrtausendwende mit dem kolonialen Erbe der Stadt, ihren Beziehungen und den Symptomen rassistischer Tendenzen in der Gesellschaft kämpfen.
Autor*innen: Michael Götting
Seit Jahrzehnten ist die Linke in Deutschland vornehmlich eine Jugendbewegung. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In knapp 30 Interviews geht Rehzi Malzahn der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivis_innen bewegt, die auch mit Mitte 40, 50, 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken.
Die Interviewten gehören verschiedenen linken Bewegungen an. Sie blicken auf ihr Leben und erzählen, wie alles angefangen hat, woran sie verzweifelt sind, was sie ermutigt oder wie sie mit Frust umgehen...
Autor*innen: Rehzi Malzahn
Autor*innen: Martina Tißberger
Autor*innen: Affront (Hg.)
Autor*innen: Internationale Initiative ›Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan‹ (Hg.)
Autor*innen: A.G. Gender-Killer (Hg.)
In dem vorliegenden Band diskutieren Aktivist*innen aus unterschiedlichen Gremien der Zapatistischen Befreiungsarmee EZLN Theorie und Praxis ihrer emanzipatorischen Rebellion in Chiapas, Mexiko. Aus einer persönlichen Perspektive analysieren die Beiträge kapitalistische Ausbeutung, rassistische Diskriminierung, patriarchale Unterdrückung und Naturzerstörung. Zugleich beschreiben die Aktivist*innen, wie sie ihre undogmatisch-linken Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Rechtsprechung, Produktion, Kooperativen, Agrarökologie, Medien und mexiko-weiter sowie globaler Vernetzung und Organisierung voranbringen. Der Band liefert hoch aktuelle authentische Analysen und Zeugnisse aus erster Hand – es schreiben die Akteur*innen einer der bedeutendsten aktuellen linken Widerstandsbewegungen weltweit.
Autor*innen: EZLN
Autor*innen: Katja Limbächer; Maike Merten; Bettina Pfefferle (Hg.)
Im Mittelpunkt der Essays von Hendrik Wallat steht die historische Erfahrung der missglückten Russischen Revolution und ihre geistige Verarbeitung. Es geht um klassische Themen wie die Organisationsfrage, die Probleme revolutionärer Transformation oder die theoretischen Grundlagen eines kritischen Materialismus. »Das in den Essays fokussierte Scheitern der Befreiung«, schreibt der Autor, »dient indes nicht ihrer Verabschiedung, sondern geschieht aus Treue zu ihrer Idee, deren Lebendigkeit sich allein aus ihrer gesteigerten Reflexivität generiert.«
Autor*innen: Hendrik Wallat
Zugehörigkeit und Verbundenheit sind Herzensangelegenheiten für bell hooks und von diesen handelt ihr sehr persönliches Buch Dazugehören. Über eine Kultur der Verortung. hooks reflektiert darin ihre Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart, die sie von Ort zu Ort führte, aus der Arbeiterklasse an die Universität, vom Land in die Stadt und wieder zurück, nur um dort zu enden, wo sie begann: in ihrer Heimat Kentucky.
Autor*innen: Bell Hooks
Decolonize the City! versteht sich als notwendige Intervention in die deutschsprachige Debatte zur ›europäischen Stadt‹. Die Autor*innen fordern eine urbane Dekolonisierung und fragen aus einer rassismuskritischen und solidarischen Perspektive nach dem Alltag und den Kämpfen postkolonialer Migrant*innen und People of Color in der Stadt.
Autor*innen: Zwischenraum Kollektiv (Hg.)
Deep Diversity motiviert dazu, sich tiefgreifend mit den eigenen ›reflexartigen‹ Einstellung und diskriminierenden Reaktionen auseinanderzusetzen und bietet Wege und Werkzeuge an, die dabei helfen, sich unbewusster Reaktionen in jeder Situation bewusst zu werden und schließlich das eigene Verhalten zu verändern.
Autor*innen: Choudhury Shakil