Autor*innen: Corrado Stajano
Gottschalch beschreibt das Versagen des Parlamentarismus und untersucht die Rätedemokratie als Alternative. Mit Texten von Max Adler, Karl Korsch, Rosa Luxemburg, Otto Rühle u.a.
Autor*innen: Wilfried Gottschalch (Hg.)
Die globale Infrastruktur des pausenlosen Einkaufens, Arbeitens und Kommunizierens 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen der Woche hält mittlerweile bereits die gesamte Menschheit wach. Antischlafmittel sind das neue Lifestyleprodukt, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Der Nachthimmel ist schon längst nicht mehr dunkel. Dabei blieb der Schlaf, während die anderen Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst und Sex schon früh finanziell ausgeschlachtet wurden, lange Zeit der einzige nicht kontrollierbare Rückzugsort vor den Zwängen des Kapitalismus.
Autor*innen: Jonathan Crary
Autor*innen: Ulrike Marie Meinhof
Die europäische geprägten westlichen Mächte gehen seit jeher von der globalen Geltung ihrer Grundsätze aus. Sie betrachten es als ihr Recht, in anderen Regionen der Welt zu intervenieren und den dort lebenden Menschen ein Leben nach den Maßstäben der abendländischen Kultur zu vermitteln. War es seinerzeit Christianisierung, die dem europäischen Eifer als Deckmantel diente, ist es heute der Anspruch, Demokratie und Menschenrechte zu verbreiten.
Autor*innen: Immanuel Wallerstein
Friederike Hausmann erzählt, wie Chicago zum Symbol eines mörderischen Fortschritts wurde und wie sich dort, besonders unter den Zugewanderten aus Deutschland, die ersten Arbeiterorganisationen bildeten. Der Band umfasst die ergreifenden Selbstbiografien der verurteilten Arbeiterführer, die zu Märtyrern wurden. Zu ihrer Erinnerung wird der 1. Mai als Gedenktag in fast allen Ländern der Welt gefeiert – nicht aber in den USA.
Autor*innen: Friederike Hausmann
Autor*innen: Ulrike Meinhof
Von einem Freund befragt, gibt »ein großer Händler und ehemaliger Schieber« Auskunft über seinen Aufstieg vom einfachen Arbeiter zum wohlhabenden Bankier. Aber auch über seine anarchistische Gesinnung, die er nie aufgegeben hat. Mit verblüffend schlüssiger Logik legt er seinem fassungslosen Zuhörer dar, dass diesem Aufstieg eine anarchistische Methode zugrunde liegt: »Geld zu erwerben, es in so großer Menge zu erwerben, dass sein Einfluß nicht mehr spürbar werden konnte.« Der einzig logische Schluss kann denn auch nur lauten: Der wahre Anarchist muss Bankier werden, der wahre Bankier ist konsequenter Anarchist.
Autor*innen: Fernando Pessoa
Autor*innen: Michaela Murgia
Massimo Livi Bacci ist einer der führenden Experten für Bevölkerungswanderung und Demographie. Er beginnt seine Geschichte der Migration in der Urund Frühzeit, beschreibt die Besiedlungsgeschichte des Mittelalters ebenso wie die großen transozeanischen Migrationsströme der Neuzeit und analysiert die Gegenwart mit einer Fülle aktueller Zahlen und Fakten. Livi Baccis Geschichte der Migration umfasst damit als einzige die gesamte Menschheitsentwicklung.
Autor*innen: Massimo Livi Bacci
Was bedeutet es, trans zu sein? Die spanische Philosophin Elizabeth Duval über Biologie und Begriffe, Geschlechtsidentität und Gender-Neuplatonismus – und die Zukunft der Linken: ein brillanter Essay, streitbar, aber nicht unversöhnlich.
Autor*innen: Elizabeth Duval
Eine Nacht in Sankt Petersburg. Genervt verlässt der Erzähler seine Freundin mitten in der Nacht, um in der Wohnung einer Bekannten unterzuschlüpfen. Doch schon im Treppenhaus begegnet ihm die Nachbarin, ein altes Weiblein, das mit Marihuana handelt und offenbar durch die Wände sehen kann. Und die Wohnung selbst ist nicht leer. Wer dort in der Küche sitzt, die mittels des Gasherds auf Körpertemperatur hochgeheizt wird, ist ihm sofort klar. Die anarchische Künstlergruppe Wojna, berühmt, berüchtigt und gesucht, hat sich eingenistet und plant offenbar neue Aktionen. Sie sind radikal, absolut und kompromisslos politisch...
Autor*innen: Arthur Larrue