Als eigenständige politische Strömung, als Kulturbewegung, als work in progress wird der Anarchismus unterschätzt. Im Zentrum seines programmatischen Wirkens steht der gedankliche Ansatz, die Vielzahl der Verstrickungen des Menschen in Unterwerfungsordnungen und in Unterwerfungsideologien aufzulösen. Die unterschiedlichen Richtungen innerhalb des Anarchismus kennen einen gemeinsamen Angriffspunkt: den Parlamentarismus. Mit Texten von Louise Michel, Pjotr A. Kropotkin, Elisée Reclus, Raphael Friedeberg, Pierre Ramus, Erich Mühsam, Robert Bodansky, Rudolf Rocker und Helmut Rüdiger