Autor*innen: Cornelius Castoriadis
Autor*innen: Wolfgang Eckhardt
Autor*innen: Augustin Souchy
Autor*innen: Norbert „Knofo“ Kröcher
Die Autonomen brachen mit den überkommenen Vorstellungen der bisherigen Linken und starteten etwas erfrischend Neues. Von einer starken gegenkulturellen Mentalität geprägt, erzielten die autonomen Protagonist:innen eine erstaunliche politische und soziale Breitenwirkung. Genauso wie Punk im ursprünglichen Sinne eher eine bestimmte Haltung, Herangehensweise und subversive Strategie darstellte, verhielt es sich auch mit der autonomen Revolte: Im Vordergrund stand das Machen, die Unmittelbarkeit und das In-Bewegung-sein.
Autor*innen: Roman Danyluk
Autor*innen: Birgit Schmidt
Erziehung ist eine Übung darin, den Tisch für den Nachbarn zu decken. Sie findet zwischen den Generationen in dem Versuch statt, gesellschaftliche Verhältnisse zu entwickeln, in denen Gebrauchswerte jeder Art nicht im Kleingedruckten der allgemeinen Geschäftsverbindungen verschwinden. Wenn jenseits aller formalen Bemessungsgrundlagen einer sich verantwortlich fühlt, nicht nur für das, was er tut, sondern auch für das, was anderen geschieht, wenn er bereit ist persönliche Nachteile dafür in Kauf zu nehmen, dass seinen Mitbürgern ein ökonomisches und kulturelles Minimum zugestanden wird, ihnen also basale Gerechtigkeit widerfährt, wenn er sich auch in widersprüchlichen Situationen nicht nur zu orientieren, sondern auch begründ - und verantwortbar zu entscheiden weiß, mag man getrost von einem sprechen, der sich ein Bild gemacht hat. Verstümmelt und mittels unsinniger Bindestriche ständig aufs Neue prostituiert, grüßt aus den Folterkammern des politischen Marketings: die „Bildung“.
Autor*innen: Reiner Lehmann
Als ein weithin anerkannter Experte der deutschsprachigen und internationalen Literatur - hierzu die Bände 6.1 und 6.2: „Literatur“ der „Ausgewählten Schriften“ (2013) - stand auch seine eigene Kreativität stets unter dem Vorzeichen einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft hin zu mehr Freiheit, sozialer Individualität, Gerechtigkeit und Gleichheit aller Menschen im Fokus seines Denkens, Schreibens und Handelns.
Autor*innen: Gustav Landauer
Autor*innen: Peter Kropotkin
In der Geschichte gibt es wenige Beispiele für eine so tiefgreifende soziale Bewegung wie die, die im Frühjahr 1968 in Frankreich zum Durchbruch gekommen ist; keine, über die so viele Kommentatoren einer Meinung waren, dass sie nicht vorauszusehen war. Diese Explosion war jedoch eine von denen, die am leichtesten vorauszusehen war. Damit wird nur deutlich, dass niemals vorher das Wissen und das geschichtliche Bewusstsein einer Gesellschaft so mystifiziert worden waren. Das Buch umfasst eine genaue Schilderung der Ereignisse mit Schwerpunkt auf Paris und Umgebung (die Universitäten, die Fabriken und Unternehmen) und im Anhang Flugblätter und andere Dokumente.) Es ist eine einzigartige Dokumentation der Situationisten und der Ereignisse vom Mai 1968 in Paris.
Autor*innen: René Viénet
Der internationale Anarcho-Syndikalismus bestand zugleich aus politischen Gewerkschaftsorganisationen sowie aus außergewerkschaftlichen und kulturpolitischen Zusammenschlüssen. In dieser Studie werden ihre Einflussmöglichkeiten auf betrieblicher Ebene und im Kulturbereich untersucht. Die regional herausgearbeiteten ideengeschichtlichen Aspekte lassen den Bremer Raum als Mikrokosmos einer weltweiten anarcho-syndikalistischen Alternative zum Kapitalismus und zum politischen Zentralismus deutlich werden. Dafür standen auch Persönlichkeiten wie Wilhelm Schroers und Heinrich Vogeler.
Autor*innen: Helge Döhring