Dieser Sammelband vereint autobiografische Zugänge linker Aktivist*innen aus Schweden zum Thema Klasse. Neben Ausschlüssen und Barrieren wird die Frage der Deutungshoheit thematisiert. So schreibt beispielsweise Frederic Carlsson-Andersson darüber, dass Klasse nur aus einer privilegierten Perspektive ein schwer greifbares Konzept sei, „von unten“ dagegen eine direkt erfahrbare, oft schmerzliche Realität.
Autor*innen: Kollektiv Stein und Wort (Hg.)
Autor*innen: Sebastian Friedrich; Patrick Schreiner (Hg.)
Milliarden für die Abschottung, rassistische Gesetze, Migrationsdeals mit Diktaturen: Getrieben von der extremen Rechten tut die Politik in Europa heute fast alles, um Geflüchtete fernzuhalten oder sie wieder abzuschieben. Doch sei es auf den Transitrouten in Afrika, an den EU-Außengrenzen oder im Innern der EU: Überall gibt es heute Widerstand von Geflüchteten gegen diese Politik. Die „People on the Move“ wissen: Eine Chance, für ihre Rechte einzustehen, haben sie nur vereint – und transnational. In Netzwerken wie We’ll come United kämpfen sie deshalb für Bewegungsfreiheit, gegen Isolation und Gewalt. Dieses Buch zeigt die Selbstorganisierung von Menschen auf der Flucht und die Unterstützung, die sie dabei erfahren: Vom Kampf gegen die Misshandlung durch EU-finanzierte libysche Milizen bis zum Widerstand gegen die Bezahlkarte oder traumatisierende nächtliche Abschiebungen in der Nacht aus deutschen „Dublin-Zentren“. In den Blick genommen werden die Anfänge in den 1990er Jahren bis zu den neuen antirassistischen Bündnissen in Europa und über das Mittelmeer hinaus.
Autor*innen: Welcome united (Hg.)
„Nothing in common“ - nichts gemeinsam - muss sich also auf etwas anderes beziehen. Die Formulierung bezieht sich auf einen gesellschaftlichen und ökonomischen Grundkonflikt, der im Kapitalismus strukturell angelegt ist. Torsten Bewernitz macht sich auf die Suche nach dieser Struktur, aber auch nach den Widerständen und Bewegungen, die sich nicht aus der Struktur, sondern aus einem kollektiven Eigensinn erklären lassen.
Autor*innen: Torsten Bewernitz
Autor*innen: Infogruppe Bankrott (Hg.)
Isaak N. Steinberg (1888-1957) stand als linker Sozialrevolutionär und jüdischer Intellektueller im Auge des Sturms des „Katastrophenzeitalters“ (E. Hobsbawm): in der Oktoberrevolution als exponierter Konkurrent des Bolschewismus, im deutschen und amerikanischen Exil als Anwalt der verfolgten europäischen Juden. Einst unterlegen, heute vergessen, steht Steinberg für historische Alternativen von bleibender Aktualität.
Autor*innen: Hendrik Wallat
Der Anarchismus in all seinen Schattierungen verknüpft die Forderung nach individueller Freiheit mit sozialer Gerechtigkeit. Insofern ist er nach wie vor aktuell. Aber er ist auch erneuerungsbedürftig: Die Vorstellung einer „guten Natur“ des Menschen, die vom Staat unterdrückt wird, erscheint heute ebenso wenig zeitgemäß wie der Fortschrittsoptimismus und das Vertrauen auf die emanzipatorische Kraft des „Volkes“.
Autor*innen: Oskar Lubin
Autor*innen: Bonnie Burstow; DAMNMAD Kollektiv
Autor*innen: Sebastian Friedrich (Hg.)
Autor*innen: Andreas Kemper
Autor*innen: Tobias Alm; Cordelia Heß (Hg.)
Autor*innen: Queen of the Neighbourhood Collective