Reprise individuelle
Mit einer Gruppe revolutionärer Wassertrinker und Vegetarier führt Bonnot 1911 in Paris den weltweit ersten automobilisierten Banküberfall durch. Weitere Opfer sind Militärs, Wohlhabende und Priester – verschont werden Menschen mit „nützlichen“ Berufen wie Ärzte, Architekten oder Schriftsteller. Sein von 500 Polizisten umstelltes Versteck, muß erst von einer Militäreinheit mit Dynamit in die Luft gejagt werden.
Le Diable au Corps
Mit Julie D`Aubigny, zu Lebzeiten bekannt als Mademoiselle Maupin, einer berühmten Operndiva, berüchtigt als ausschweifende, Frauenehren schützende, männerkillende, bisexuelle Fechtmeisterin, haben wir zur Abwechslung keine historische Figur der unteren Gesellschaftsschichten im Fokus.
Le Diable au Corps
Mit Julie D`Aubigny, zu Lebzeiten bekannt als Mademoiselle Maupin, einer berühmten Operndiva, berüchtigt als ausschweifende, Frauenehren schützende, männerkillende, bisexuelle Fechtmeisterin, haben wir zur Abwechslung keine historische Figur der unteren Gesellschaftsschichten im Fokus.
Such is life
Irischstämmiger australischer Volksheld. Überfällt mit seinen Brüdern unblutig Banken, verbrennt Schuldscheine, verteilt das Geld um. Schützt sich gegen Polizisten und Soldaten mit selbst geschweißten eisernen Rüstungen. Die von 60.000 Einwohnern Victorias unterzeichnete Petition gegen seine Hinrichtung kann an seinem frühzeitigen Tod nichts ändern. Such is life.
Such is life
Irischstämmiger australischer Volksheld. Überfällt mit seinen Brüdern unblutig Banken, verbrennt Schuldscheine, verteilt das Geld um. Schützt sich gegen Polizisten und Soldaten mit selbst geschweißten eisernen Rüstungen. Die von 60.000 Einwohnern Victorias unterzeichnete Petition gegen seine Hinrichtung kann an seinem frühzeitigen Tod nichts ändern. Such is life.
What other people call a crime, i call justice
Indische Banditenkönigin der untersten indischen Kaste. Überfällt Reiche und verteilt das Geld vor allem an allein stehende Frauen. Verübt grausame Rache an ihren Peinigern. Nach 11 Jahren Gefängnis (ohne Prozess und Urteil) wird sie freigelassen, zieht ins indische Parlament ein und wohnt in New York einer UN-Konferenz über Menschenrechte bei. 2001 fällt sie einem Rachemord zum Opfer.
Viva La Anarquía
1948 als drittes von insgesamt sechs Kindern einer Arbeiterfamilie in Barcelona geboren, eignet sich Antich früh politisches Denken und praktischen Widerstand gegen die Unterdrückung an. Bereits sein Vater ist während der Zweiten Republik Aktivist der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und überlebt nach dem Sieg der Franquisten im spanischen Bürgerkrieg 1939 in französischen Internierungslagern. Nach Proklamation des Vichy-Regimes wurden allerdings tausende Spanier aus den französischen Konzentrationslagern ins Nazireich oder nach Spanien deportiert, 5.000 ehemalige Spanienkämpfer kommen z.B. alleine in Mauthausen um. Nach Spanien zurückgekehrt, wird Antichs Vater zunächst zum Tode verurteilt und nur im letzten Moment begnadigt. Es wird gemeinhin angenommen, dass Salvador Puig Antich nach seinem eigenen Todesurteil 1975 nicht um Gnade bittet, da er nicht wie sein Vater enden will, der nach der Begnadigung sein restliches Leben ein „gebrochener Mann“ und an politischem Kampf nicht mehr interessiert ist. Salvador will lieber sterben als so zu enden ...
Viva La Anarquía
1948 als drittes von insgesamt sechs Kindern einer Arbeiterfamilie in Barcelona geboren, eignet sich Antich früh politisches Denken und praktischen Widerstand gegen die Unterdrückung an. Bereits sein Vater ist während der Zweiten Republik Aktivist der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und überlebt nach dem Sieg der Franquisten im spanischen Bürgerkrieg 1939 in französischen Internierungslagern. Nach Proklamation des Vichy-Regimes wurden allerdings tausende Spanier aus den französischen Konzentrationslagern ins Nazireich oder nach Spanien deportiert, 5.000 ehemalige Spanienkämpfer kommen z.B. alleine in Mauthausen um. Nach Spanien zurückgekehrt, wird Antichs Vater zunächst zum Tode verurteilt und nur im letzten Moment begnadigt. Es wird gemeinhin angenommen, dass Salvador Puig Antich nach seinem eigenen Todesurteil 1975 nicht um Gnade bittet, da er nicht wie sein Vater enden will, der nach der Begnadigung sein restliches Leben ein „gebrochener Mann“ und an politischem Kampf nicht mehr interessiert ist. Salvador will lieber sterben als so zu enden ...
Warum? Aus Not.
Aus den Slums der Meidlinger Vorstadt (Wien) stammend, bringen ihn seine legendären Einbrüche und Umverteilungen (z.B. eine halbe Million Goldkronen aus der Hirtenberger Munitionsfabrik) sogar in die Presse vor die Frontberichte des Ersten Weltkriegs. Vom Richter gefragt, warum er einen Einbruch durchgeführt hat, beantwortet er als Jugendlicher knapp mit „Aus Not“. Er wird in St.Andrä/Wördern tödlich „verhaftet“, bis zu 40.000 Menschen wohnen seiner Beerdigung bei.
White, Black, Women, Men, Straight, Gay, Muslim, Catholic, American, Mexican... They all taste like chicken!