Unrast Verlag

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Männlichkeit (ver)lernen. Anleitung zur Selbstverantwortung

Männer sind schwach, ängstlich, arm, reich stark, dick, dünn, gewalttätig, von Gewalt betroffen, friedlich, fürsorglich, queer, trans, cis, schwul, be*hindert, BIPoC und noch so vieles mehr. Gleichzeitig sind Männer oft verantwortlich für massive und gewalttätige Einschränkungen von allen sowie selbst eingeschränkt: im Wahrnehmen und Ausleben von Gefühlen, im Führen von intimen Beziehungen, in der Kreativität und im gemeinsamen liebevollen Miteinander. Der Unterschied zwischen der Vielfalt von Männern und den Konsequenzen ihres Verhaltens ist eng verbunden mit der Art und Weise, wie Männlichkeit gelebt wird. Diese ist erlernt und vom (Ver)Lernen handelt dieses Buch.

Autor*innen: Daniel Holtermann, Alexander Hahne

14,40 €
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Marginalisierte Körper. Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers
Kaum thematisiert wurde bisher die Bedeutung des Körpers für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung. Exklusion und Marginalisierung als konstitutive Merkmale von Gesellschaft, so die Ausgangsthese des Sammelbandes Marginalisierte Körper, manifestieren sich jedoch stets auch körperlich.

Autor*innen: Torsten Junge; Imke Schmincke (Hg.)

14,40 €
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Marxismus und Frauenunterdrückung. Auf dem Weg zu einer umfassenden Theorie
Was kann sozialistische Theorie zum Verständnis und vor allem zur Aufhebung der Frauenunterdrückung beitragen? Was haben Marx, Engels und andere Größen der sozialistischen Theoriebildung zur Unterdrückung der Frauen gesagt? Was davon hat nach wie vor Bestand – und wo sind die (zumeist männlichen) Autoren damals zu kurz gesprungen?

Autor*innen: Lise Vogel

20,60 €
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Materialistischer Queerfeminismus. Theorien zu Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus

Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden einander meist als unvereinbar gegenübergestellt. Ein materialistischer Feminismus bezieht sich auf eine marxistische Theorietradition, in der gesellschaftliche Strukturen im Vordergrund stehen. Der feministischen Queertheorie geht es hingegen ausgehend von poststrukturalistischen Überlegungen um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht. Diese theoretische Differenz wird durch den politisch konstatierten Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik noch verstärkt. Während Klassenpolitik oftmals andere Ungleichheitsstrukturen wie Geschlecht und Sexualität außer Acht lässt, wird einer sogenannten Identitätspolitik vorgeworfen, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht mitzudenken. Unterschiede werden dabei jedoch überbetont, anstatt Anschlusspunkte für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik in den Vordergrund zu stellen.

Autor*innen: Friederike Beier (Hg.)

18,50 €
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materializing feminism. Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität

Feministische Themen sind im Mainstream angekommen: Das Aufbegehren gegen Sexismus wird zunehmend salonfähig, Feminismus verkauft sich nicht nur auf T-Shirts und Frauenförderung und Gleichstellung sind Anliegen staatlicher Politik. Dieser Erfolg ist genauso begrüßenswert wie ambivalent, da soziale Ungleichheit durch die Zurichtungen kapitalistischer Verwertungslogik ausgeblendet oder sogar verschärft wird. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach den Herausforderungen und den Kontroversen emanzipatorischer Politik und Theorie, die sich gegen die Vereinnahmung durch Kapitalismus und Antifeminismus wendet.

Autor*innen: Friederike Beier; Lisa Yashodhara Haller; Lea Haneberg (Hg.)

16,50 €
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Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen. Über den Kampf um freie Zeit

Dem Versprechen von weniger Arbeit und mehr Zeit für Erholung und Genuss wohnt ein utopisches Element inne: die Vorstellung eines Lebens ohne Mühsal und Plackerei. Kein Wunder also, dass es gerade die Kämpfe um kürzere Arbeitszeiten, für mehr Freizeit, mehr Urlaub, freie Wochenenden und eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung der freien Zeit sind, die die Massen besonders enthusiastisch auf die Straße treiben. Seit Entstehen der Arbeiterbewegung ist das Ringen um kürzere Arbeitszeiten zentraler Gegenstand von Arbeitskämpfen und gerade in den letzten Jahren erlebt der Kampf um freie Zeit ein Comeback. Dabei geht es auch um mehr Selbstbestimmung und flexible Arbeitszeitmodelle zugunsten der Lohnabhängigen.

Autor*innen: Kathrin Birner, Stefan Dietl

14,40 €
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Memoiren eines Revolutionärs, Band 1
In seiner Autobiographie erzählt Kropotkin in spannender und zugleich literarisch anspruchsvoller Weise von dem jungen Fürstensohn, der die absolute Autorität seines Vaters gegenüber der Familie und den Leibeignen kaum ertragen kann, von dem Offizier im Kosakenregiment, der seine antimilitaristischen Anschauungen begründet und sich für ein Leben als Wissenschaftler entscheidet...

Autor*innen: Peter Kropotkin

14,40 €
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Memoiren eines Revolutionärs, Band 2
..doch hier erfährt er erneut die Priviligierung seiner Klasse und beginnt mit dem subversiven Tschaikowsky-Kreis in der Volksbildung zu arbeiten. Der Zar lässt Universitäten schließen und diejenigen verfolgen, die Arbeiter und Bauern in Volksschulen unterrichten. Kropotkin wird verraten, verhaftet und eingekerkert. Nach seiner gelungenen Flucht ins Ausland nimmt er Kontakt mit der Internationalen Arbeiter Assoziation auf und wird als Anarchist publizistisch und agitatorisch tätig.

Autor*innen: Peter Kropotkin

14,40 €
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Memoiren. Erinnerungen einer Kommunardin

Louise Michel wuchs relativ behütet im Haus ihres Großvaters väterlicherseits auf und wurde zunächst Lehrerin. 1853 ging sie nach Paris, wo sie aus Protest gegen den starken Einfluss der katholischen Kirche auf das Schulwesen 1866 eine eigene Schule gründete. Sie politisierte sich und engagierte sich für eine sozialistische Republik. Von März bis Mai 1871 war Michel eine der wichtigsten Aktivistinnen in der Pariser Kommune, die als erstes sozialistisches Gesellschaftsexperiment gelten kann. Nach der brutalen Niederschlagung der Kommune wurde Michel, der zwischenzeitlich der Beiname »Rote Wölfin« gegeben wurde, inhaftiert und nach Neu-Kaledonien deportiert. Aus den Erfahrungen mit den teilweise autoritären Tendenzen der Kommune-Regierung zog sie den Schluss, dass jede Form der Herrschaft, selbst bei besten Absichten, letztlich in Gewalt und Diktatur abgleitet und bekannte sich zum Anarchismus. Nach einer Amnestie konnte Michel 1880 nach Frankreich zurückkehren und wurde eine gefragte revolutionär-anarchistische Rednerin, bis sie wegen ihrer Aktivitäten erneut verhaftet und 3 Jahre inhaftiert wurde. Bei ihrer Beerdigung 1905 sollen ihr 100.000 Trauergäste die letzte Ehre erwiesen haben.

Autor*innen: Louise Michel

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Message in a Bottle. Communique`s 1996-2011
Message in a Bottle versteht sich als Einladung, eine gegenwärtige und lebendige anarchistische Praxis zu entwickeln. Individuelle Ausbrüche aus der Verwertungslogik, Ladendiebstahl, Massenproteste, sowie direkte Aktionen, aufständische Perspektiven und eine anarchistische Auseinandersetzung mit den herrschenden Verhältnissen sind die Grundlage dieser Einladung.

Autor*innen: Crimethinc.; Gabriel Kuhn (Hg.)

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Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit
Das Handbuch bietet Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zum Thema Antiziganismus und zur Geschichte der Sinti und Roma dar, um sie PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, Bildungs- und Gedenkstätten, Universitäten und Hochschulen sowie Schulen zur Verwendung in Bildungskontexten zur Verfügung zu stellen.

Autor*innen: Alte Feuerwache e.V. (Hg.)

20,40 €
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Migrantische Selbstorganisierung im Kampf gegen Rassismus. Die politische Praxis ausgewählter antirassistischer Gruppen türkeistämmiger Migrant*innen

Selbstorganisierung als eine besondere Form der kritischen Auseinandersetzung von Migrant*innen mit rassistischen Verhältnissen um Mobilität, Bürgerrechte, Zugehörigkeit etc. ist in Deutschland politisch sehr heterogen. Historisch hat sie sich als ein fruchtbares umkämpftes Terrain für das Entstehen einer politisch kohärenten Kraft jenseits der paternalistischen Bevormundung erwiesen. Sie birgt jedoch auch Gefahren der Identitätspolitik. Diese Ambivalenz kristallisiert sich zumindest bei der Betrachtung der antirassistischen politischen Praxis türkeistämmiger Migrant*innen heraus.

Autor*innen: Çagr? Kahveci

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