Tribüne Tsukunft ist die neue Auskopplung der Tsveyfl - dissensorientierte Zeitschrift. Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist das anarchosyndikalistische Konzept der Arbeiterbörsen.
Inhalt:
Broschüre, 84 Seiten
Inhalt:
Wer mich nicht versteht, braucht nicht zwingend mir die Schuld zu geben. (Der unbekannte Theoretiker)
Der 7. Oktober 2023 markiert eine Zäsur. Der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoa geht in seiner Bedeutung und den Auswirkungen weit über Israel hinaus. Als Zäsur betrifft er nicht nur Jüdinnen und Juden, gleichwohl diese vorrangig unter dem weltweit grassierenden Antisemitismus leiden, er zwingt auch alle anderen sich in der Debatte zu verhalten, wenn nicht zu positionieren.
Das anarchistische Lager bildet hier keine Ausnahme und so divers der Anarchismus ist, so verschieden sind die Sichtweisen auf den 7. Oktober und seine Folgen. Tragischerweise geraten auch die erklärten KämpferInnen für die Freiheit immer wieder auf antisemitische Abwege, wobei dies keineswegs neu ist. Im historischen Anarchismus hat es sowohl Antisemitismus wie auch dessen entschlossene Bekämpfung gegeben.