Vor dem Hintergrund des Scheiterns der Hoffnung auf Demokratisierung durch den »arabischen Frühling« sowie angesichts der globalen Wirtschaftskrisen thematisieren die interdisziplinären Beiträge den Ausbau der Grenzsicherungssysteme und die gnadenlosen Abschottungsmaßnahmen der EU und der USA, die bereits Zehntausende von Toten gefordert haben. Die Beiträge zeigen die zunehmende globale Angleichung der migrationspolitischen Akteur/innen, Praktiken, Diskurse und Formen der Wissensproduktion über Migration auf.
Autor*innen: Heimeshoff; Hess; Kron; Schwenken; Trzeciak (Hg.)
Angesichts der kraftvollen, eigensinnigen und selbstorganisierten Initiativen während des »Langen Sommers der Migration« 2015 versagten die wesentlichen europäischen Mechanismen, die auf Abwehr, Selektion und Kontrolle der Flüchtlinge zielen. Die Migrant*innen haben das rigide Europäische Grenzsystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht, womit dessen Krise, die sich bereits seit 2011 abzeichnete, ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Der Band setzt sich in rund 20 Beiträgen mit der anhaltenden Migration nach Europa und den Politiken der Kontrolle und Regulierung auseinander.
Autor*innen: Hess; Kasparek; Kron; Rodatz; Schwertl (Hg.)
Autor*innen: autonome a.f.r.i.k.a. gruppe
Autor*innen: Dominique Manotti
Autor*innen: Schmolze; Rauchfuss (Hg.)
Autor*innen: Huffschmid; Rauchecker (Hg.)
Autor*innen: Detlef Hartmann
Autor*innen: Peter Birke; Henninger (Hg.)
Anlässlich von Nanni Balestrinis 80. Geburtstag im Juli 2015 möchten wir mit diesem Band die Vielfalt seines Werks darstellen, mit einem Querschnitt durch seine Lyrik und noch nicht auf Deutsch veröffentlichten Prosatexten, dazu präsentieren wir eine Auswahl seiner grafischen Werke.
Autor*innen: Nanni Balestrini
Autor*innen: Frauen gegen Bevölkerungspolitik (Hg.)
Autor*innen: Luiz Ruffato
Der Band versteht sich als aktivistische Intervention in eine cis heteronormative Geschichte antirassistischer Kämpfe einerseits und eine weiße Erzählung queerer Geschichte andererseits. Damit stellt der Band zugleich ein Bewegungsarchiv und ein Beitrag zu einer »Queer of Color«-Kritikperspektive im deutschsprachigen Kontext dar. Er fragt danach, wo, wann und wie Geschichte(n) erinnert werden, und verweist darauf, dass gesellschaftliche Kämpfe in ihren konkreten wie theoretischen Bezügen in einem geschichtlichen Kontext stehen. Heutige Kämpfe fußen auf vergangenen Auseinandersetzungen, haben immer eine Geschichte, mag diese noch so fragmentarisch oder brüchig erscheinen.
Autor*innen: Tarek Shukrallah (Hg.)