Autor*innen: Helge Döhring (Hg.)
Der Band beschäftigt sich mit den Fragen, wer war Otto Rühle, für welchen Weg kämpfte er und welche seiner Texte sind über seine Zeit hinaus heute wieder für eine Diskussion über autokratische Gesellschaftsformen verwertbar? Dem biographischen Aufriss folgt eine Auswahl von Texten Otto Rühles, die sich zwar im Wesentlichen auf seine Aussagen zu politischen Themen konzentriert, die aber gleichzeitig von seinen pädagogischen und individualpsychologischen Kenntnissen beeinflusst wurden.
Autor*innen: Wolfgang Haug (Hrsg.)
Roman Danyluk führt den Begriff der sozialen Gegengewalt in seine Erörterungen ein, um die Militanz der Ausgegrenzten und Benachteiligten charakterisieren und sie als Ausdruck der vergangenen wie gegenwärtigen Krisenhaftigkeit des Kapitalismus interpretieren zu können. Anhand markanter historischer Beispiele diskutiert er die politische und soziale Gewaltanwendung des Proletariats und der radikalen Linken. Aus der kritischen Analyse dieser gechichtlichen Erfahrungen leitet der Autor unverzichtbare Kriterien für die Anwendung kolletkiver Militanz ab, um schließlich zu egalitären Verhältnissen zu gelangen.
Autor*innen: Roman Danyluk
Autor*innen: Gustav Landauer
Autor*innen: Cornelius Castoriadis
"Ich definiere die Psychoanalyse... als praktisch-poietische Tätigkeit, was auch das Definitionsmerkmal der beiden anderen, laut Freud 'unmöglichen Berufe' ist. Die Psychoanalyse ist, wie die Pädagogik und die Politik, das Einwirken einer Autonomie auf eine andere, virtuelle Autonomie, und ihr Ziel ist die Schöpfung zweier neuer Formen: autonome Personen und eine autonome Gesellschaft."
Autor*innen: Cornelius Castoriadis
Autor*innen: Autorengruppe Pueblo en Armas
Dieses Standardwerk über die soziale Revolution in Spanien, den Kampf um die Selbstverwaltung, die Bürgerkriegsstrategien und die Zerstörung der autonomen Arbeiter- und Bauernbewegung durch die verschiedenen ideologischen Bürokratien macht ein neues historisches Verständnis möglich.
Autor*innen: Carlos Semprun Maura
Autor*innen: Walter Schiffer; Thomas Reichert
Autor*innen: Helge Döhring
Erstmals in Deutschland wird mit diesem Buch versucht, möglichst alle Deutschen zu erfassen, die in diesen Jahren in Spanien gekämpft, gearbeitet oder als Künstler, Schriftsteller und Journalisten ihren Beitrag für die Republik geleistet haben. Das Hauptaugenmerk liegt aber in jedem Fall auf der Zeit in Spanien, also zu welcher Zeit, in welcher Einheit, mit welchem Rang die betreffende Person dort gekämpft hat. Erwähnt werden aber auch, so weit das möglich ist, persönliche Elemente wie Ausbildung, Zugehörigkeit zu Parteien und Organisationen, politisches Engagement, Stationen und Schicksale nach dem Bürgerkrieg, Teilnahme an den antifaschistischen Kämpfen des 2. Weltkriegs sowie politische und berufliche Positionen im Nachkriegsdeutschland und in der DDR, der BRD und im Ausland. Der Band enthält die Namen von ca. 4.500 Personen.
Autor*innen: Werner Abel; Enrico Hilbert
Dieser Band enthält neben Texten über das Verhältnis zwischen den kommunistischen Spanienkämpfern und der Kommunistischen Internationale nach dem Spanischen Krieg, über die KPD-Abwehr in Spanien, die Behandlung der Spanienkämpfer in der Bundesrepublik Deutschland und über deutsche Linkssozialisten und Libertäre vor allem Portrait-Fotos von Spanienkämpfer, bisher unveröffentlichte Bilder aus privaten Nachlässen und Sammlungen und Aufnahmen aus den französischen Lagern, in denen die Freiwilligen nach ihrem Rückzug aus Spanien interniert waren. Mit Band 1 gaben wir den Mutigen einen Namen, mit Band 2 ein Gesicht.
Autor*innen: Werner Abel; Enrico Hilbert