DVDs zu verschiedensten Themen
In einem monatelangen Schauprozess wurde eine Gruppe von Tierschützern dem Versuch der Kriminalisierung nach dem sogenannten Mafia-Paragrafen ausgesetzt. Unter großer medialer Beobachtung endete das Verfahren 2013 mit dem vorläufigen Freispruch aller Angeklagten. In DER PROZESS werden die Ereignisse davor, währenddessen und danach im Wesentlichen aus der Sicht der Tierschützer dargelegt.
Johanna Dohnal war die erste Feministin in einer europäischen Regierung: Sie wurde ausgerechnet in einem konservativen Land wie Österreich in den 1970er-Jahren zur Ministerin ernannt. DIE DOHNAL setzt dieser Ikone der österreichischen Politik ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen. Wir finden uns in ihr wieder, in ihren Kämpfen, ihren Siegen, ihrem Scheitern. Ein Film gegen das Vergessen und für eine gleichberechtigte Zukunft.
Autor*innen: Sabine Derflinger
Bruck an der Mur, 1934: Die Sozialisten unter Führung ihres Landesparteisekretärs Koloman Wallisch müssen sich nach erbittertem Kampf ergeben, der Aufstand wird niedergeschlagen. Vor diesem Hintergrund verliebt sich der Fabriksarbeiter Viktor in Paula, die Tochter eines angesehenen Arztes. Die unterschiedliche soziale Herkunft und weltanschauliche Gegensätze - Viktor ist engagierter Sozialist, Paula gehört dem bürgerlichen Lager an - belasten die Beziehungen.
Autor*innen: Michael Scharang
Ein Bauer im Mühlviertel vermacht seinen Nachbarn den Spott, dem Pfarrer den Hohn. Die Knechte kriegen den Hof und vergesellschaften die Landwirtschaft gemeinsam. Eine Geschichte über Emanzipation am reaktionären österreichischen Land vor rund 100 Jahren...
2009 erschoss die Polizei einen 14-jährigen Teenager bei einem nächtlichen Einbruch in einen Supermarkt in einem Vorort von Krems. Inspiriert von diesem wahren Fall greift EINER VON UNS das Lebensgefühl der Jugendlichen in einer österreichischen Kleinstadt auf, skizziert die Logistik eines Lebensmittelgroßhandels, das vage Blühen der Teenagerutopien.
Autor*innen: Stephan Richter
EVERYDAY REBELLION – auf dem ganzen Erdball gärt es, überall verleihen Menschen ihrem Unmut über die bestehenden fatalen Verflechtungen von Wirtschaft, Politik, Macht und Maßlosigkeit Ausdruck. Was haben jedoch „Occupy“, die spanischen „Indignados“ und der „Arabische Frühling“ gemeinsam? Was verbindet die Demokratiebewegung im Iran mit dem Kampf in Syrien? Wo sind die Berührungspunkte zwischen den ukrainischen Oben-ohne-Aktivistinnen von „Femen“ und den oppositionellen Protesten in Ägypten? Die Gründe für den Protest sind in jedem Land ganz unterschiedlich, aber die kreativen gewaltfreien Taktiken sind einander sehr ähnlich und inspirieren sich gegenseitig auf überraschende, nicht selten höchst humorvolle, von kritischem Witz gekennzeichnete Weise.
»Grüßt die kühnen Weltraumflieger, alle Kinder lieben sie. Kosmonauten, Himmelssieger – eure Tat vergisst man nie«, hieß es in einem DDR-Kinderlied. Unter den sozialistischen Helden nahmen sie einen ganz vorderen Platz ein. Der Griff nach den Sternen gehörte zum mythischen Grundbestand eines gesellschaftlichen Großprojekts, das es bei der Befreiung eines Planeten nicht bewenden ließ. Die Realität sah bekanntermaßen anders aus, und so bewog mehr strategisches Kalkül als romantische Himmelsstürmerei die Sowjetunion dazu, in einer von Krisen geschüttelten Phase ab 1976 zehn Kosmonauten – je einen für jeden sozialistischen Staat – in die Galaxie zu befördern.
Blau-grünes Make-up haben die Gefangenen des Frauengefängnisses Schwarzau aufgelegt, um einmal in der Woche auf der Anstaltsbühne mit Burschen aus der Jugendstrafanstalt Gerasdorf die Helden und Heldinnen einer antiken Tragödie zu mimen. Die dicke Schminke im Gesicht macht es ihnen leichter, ungeschminkt von sich, ihren Lebensgeschichten und den Taten, die sie ins Gefängnis brachten, zu erzählen, von Einbrüchen, Kreditkartenbetrug, Spielzeugpistolen- Raubüberfällen, aber auch: von gewalttätigen Familien, falschen Freunden und der unerbittlichen Gift-Gier-Maschine, der Drogensucht.
Ein Kinderfilm oder richtiger: Ein Film für die ganze Familie nach Motiven der Bücher von Christine Nöstlinger: Franz ist mit Abstand der Kleinste in der Klasse, hat blonde Ringellocken und kriegt eine hohe Piepsstimme, wenn er sich aufregt. Da helfen zum Glück zwei beste Freunde: die Gabi und der Eberhard. Als Franz eines Tages Hank Haberers „10 Regeln für einen echten Mann“ für sich entdeckt, sind Turbulenzen vorprogrammiert, und die Freundschaft der drei gerät ordentlich ins Strudeln.
Autor*innen: Johannes Schmid