1983 und 1994, das sind 40 Jahre + 30 Jahre EZLN. Ein Grund, um die zapatistischen Compañer@s und ihren Kampf zu würdigen und die neueste Initiative der Zapatistas vorzustellen. Beides tun wir mit diesem kleinen Buch, in dem sie selbst – mittels ihrer zwischen Oktober und Dezember 2023 öffentlich gemachten Kommuniqués – zu uns sprechen, ihre neuen Strukturen der Autonomie bekanntgeben – und einen konkreten Vorschlag machen: »Das Gemeinschaftliche und das Nicht-Eigentum«.
Unsere neue Broschüre „Anarchismus und Marxismus“, eine Übersetzung des Textes „Anarchism and Marxism“ von Lucien van der Walt, erschien im Original 2018 in „Brill’s Companion to Anarchism“. Wir halten den Text für einen wichtigen Bestandteil gegenwärtiger anarchistischer Theorie, den wir fortgeschrittenen Leser:innen empfehlen.
Autor*innen: Lucien van der Walt
Dieser Band gibt erste Einblicke in das jüngste Protest-geschehen im Iran. Die Ermordung Jina Aminis durch die Revolutionsgarden war der Funke, an dem sich der feminstische Aufstand im Iran erneut entzündet hat.
Autor*innen: Crimethinc. u.a
2015 kamen Debatten in antifaschistischen Zusammenhängen auf, wie und mit wem der drohende Faschismus aufzuhalten sei. In zahlreichen Zeitschriften und Blogs finden sich seitdem Veröffentlichungen zum Stand antifaschistischer Bewegung, zu Repression gegen Antifas, zu Entwicklungen der extremen Rechten und zur autoritären Zuspitzung staatlicher Politik. Für dieses Buch wurden einige Texte ausgewählt und zusammengestellt. Zusätzlich finden sich historische und internationale Perspektiven zum Thema. So soll der Stand aktueller Antifa-Debatten dokumentiert und damit eine Grundlage geschaffen werden, diese in die Praxis zu übersetzen und weiterzuentwickeln.
Sheila – die »Hündin des ›Terroristen‹« – erzählt von Harry in einer Zeit sozialer und linksradikaler Aufbrüche: Von den Essener Songtagen 1968 über die Arbeit mit proletarischen Kindern und Kontakten mit Stadtguerillaaktivist:innen und der folgenden Isolationshaft in den 1970/80er Jahren sowie den Hausbesetzungen und der Solidarität mit Gefangenen und Drogenabhängigen im Westberlin der 1980/90er Jahre.
Autor*innen: Sheila; Harry Stürmer
Monika Berberichs Biografie berührt wichtige Aspekte linker Geschichte der letzten 70 bis 80 Jahre. Wie sich in den Gesprächen mit Monika Berberich gezeigt hat, stellten sich (junge) Linke in den 1960ern ähnliche Fragen wie heute.
Autor*innen: Colectivo Preguntando; Monika Berberich
Der Männerrundbrief (1993 – 2002) wurde von »radikalen« Männern initiiert. Ausgangspunkt seiner Entstehung waren einerseits eine zunehmende und vehementere Thematisierung von Sexismus, Homofeindlichkeit und patriarchalen Strukturen und konkrete Vergewaltigungsvorwürfe bzw. Outings von Vergewaltigern innerhalb der linksradikalen Szene sowie andererseits eine kleine, aber stetig wachsende Männerbewegung.
Autor*innen: Redaktion Männerrundbrief
Andreas Krebs Salih schildert seine Erlebnisse und Erfahrungen in deutscher und italienischer Gefangenschaft und erzählt von seiner Rebellion, seinen Gefühlen und Gedanken, um das alles seinen Freund:innen und Leser:innen mit auf den Weg zu geben. Den Schluss des Buches bilden Tagebucheinträge, die während des Ausnahmezustandes im Frühjahr 2020 entstanden sind und auch über die Knastrevolten in Italien berichten.
Autor*innen: Andreas Krebs Salih
Die Revolutionäre Front wurde 2001 gegründet und 2015 aufgelöst. Keine andere Gruppe der autonomen Linken in Schweden hat je ein vergleichbares Maß an Aufmerksamkeit erreicht. Innerhalb der autonomen Linken, und der schwedischen Linken allgemein, war RF kontrovers. Einerseits wegen der Militanz, andererseits, weil RF mit einer Reihe linker Normen und Standards brach. Dieses Buch erzählt die Geschichte von RF aus der Perspektive ihrer Mitglieder.
Autor*innen: Emma Hagberg
Angela Y. Davis beleuchtet den diskriminierenden und rassistischen Alltag im amerikanischen Strafvollzug und dessen verheerende Folgen für die amerikanische Gesellschaft. Ihre Analyse des gefängisindustriellen Komplex der USA fragt nach Interessen und Mächten, die in diesem System wirken und erinnert an die menschliche Katastrophe, die sich in unseren Gefängnissen millionenfach wiederholt. Sie fordert dazu auf, nach dem Warum zu fragen und uns eine Gesellschaft ohne Gefängnisse vorzustellen.
Autor*innen: Angela Y. Davis
Dieses Werk von Joni D. liest sich wie ein Roman, aber ein »realistischer« Roman, muss man sagen. Realistisch, weil es sich darauf konzentriert, die Entwicklung der autonómos darzustellen. Ein schöner Versuch, die Historiker:innen davon abzuhalten, die Fiktion und das Offizielle zu »historisieren« und sich darauf zu konzentrieren zu lernen und zu enthüllen, dass viele Menschen Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbracht haben, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Charaktere mit sehr klaren Prinzipien, die sich durch das Buch ziehen: die »Machthaber:innen« zu besiegen, aber nicht, um sie zu ersetzen, [sondern] um auf eine andere Art zu leben.
Autor*innen: Joni D.
»Haftantritt ausgesetzt« erzählt die authentische Geschichte eines Antifaschisten, der sich nicht hat brechen lassen. Nach einer zehnmonatigen Untersuchungshaft im Knast Stammheim, beschließt Karl 2013, nachdem ihm weitere Jahre hinter Gittern drohen, unterzutauchen und in die Illegalität ins Exil zu gehen.
Autor*innen: Smily