Mandelbaumverlag

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Kritische Friedensforschung. Konzepte, Analysen und Diagnosen

Die militärische Invasion der Ukraine durch Russland zu Beginn des Jahres 2022 sowie die Covid-19-Pandemie haben gesellschaftliche und politische Dynamiken in Gang gebracht und zu zahlreichen Verwerfungen geführt. Gewissheiten wurden erschüttert, Grenzen und Zuordnungen verschoben. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Band politische, soziale, und ökologische Prozesse und Phänomene aus der Sicht der kritischen Friedensforschung. Diese wirft einen Blick unter die Oberfläche des Offensichtlichen und beschreibt dahinterliegende Machtverhältnisse und unbewusste Aspekte.

Autor*innen: Josef Mühlbauer, Maximilian Lakitsch (Hg.)

35,00 €
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Neu
Land und Freiheit. Kollektive Autonomie gegen den Wahn der Erlösung

Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal. Hinter dem Ideal der Emanzipation durch Beherrschung der Natur erkennt er das aristokratische Streben nach einer »leichten Existenz«: den Wunsch, von den beschwerlichen Aufgaben des Alltags erlöst zu sein. Soziale Ungleichheit und ökologische Katastrophe sind untrennbar miteinander verbunden, da die Befreiung von den Notwendigkeiten des Alltags – als »imperiale Lebensweise« – die Ausbeutung von Natur und Mensch voraussetzt.

Autor*innen: Aurelien Berlan

23,00 €
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Leerstellen. Zur Topografie der Wehrmachtsjustiz in Wien vor und nach 1945

Wien war eine der wichtigsten Gerichtsstädte der Wehrmacht und dementsprechend überzogen mit einem Netzwerk der NS-Militärjustiz. Dieses Buch gibt erstmals einen Einblick in diese mörderische Topographie. Damit liefert es der Auseinandersetzung um Deserteure der Wehrmacht und der Debatte um ein würdiges Gedenken für die Verfolgten einen historischen und topografischen Unterbau.

Autor*innen: Mathias Lichtenwagner

24,90 €
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Lesebuch Soziale Ausgrenzung. Aspekte von Armut in wohlhabenden Gesellschaften

Wer sich für Hintergründe von Armut und sozialer Ausgrenzung jenseits von Zahlen, Summen und Statistiken interessiert, wird hier fündig: 24 ExpertInnen-Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven (darunter Erfahrungsberichte ebenso wie Darstellungen aus Wissenschaft, Kultur und sozialarbeiterischer Praxis) erzählen von ungewöhnlichen und auch über­raschenden Aspekten im Leben von armuts- oder ausgrenzungsbetroffenen Menschen.

Autor*innen: ASAP Österreich; Clemens Sedmak; u.a. (Hg.)

9,90 €
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Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit

Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Die Positionen reichen von orthodoxen Rechtfertigungen bis zu postmodernen Denunziationen. Beide gehen in der Regel eindimensional vor und beziehen sich auf den kolonial geprägten Gegensatz angeblicher Rassen. Der wird aber nicht mit anderen Formen des Rassismus wie Antisemitismus, Antislawismus oder Orientalismus vermittelt.

Autor*innen: Wulf D. Hund; Lukas Egger; Felix Lösing

20,00 €
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Migrationen. Globale Entwicklungen seit 1850
Die Zeitspanne, die dieser Band umfasst -seit 1850 - deckt eine Periode ab, in der Migration eine neuartige und wesentlich wirtschaftlich bedingte Dynamik erlangt, die sich deutlich von früheren Mustern unterscheidet, zu denen aber gegenwärtige Migrationsdynamiken in direkter Kontinuität stehen.

Autor*innen: Albert Kraler; Karl Husa; Veronika Bilger; Irene Stacher (Hg.)

17,80 €
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Neoliberalyse. Über die Ökonomisierung unseres Alltags

Ein Buch wider die Ökonomisierung aller Lebensbereiche - in Opposition zu einem System, das die Menschen der Wirtschaft unterordnet, die Freiheit dem Wettbewerb, den Lohn der ArbeitnehmerInnen der Rendite der Aktionäre und die Interessen der Bevölkerungsmehrheit einer kleinen Elite.

Autor*innen: Christopher Stark

19,90 €
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Neu! Besser! Billiger! Soziale Innovation als leeres Versprechen

Alte Menschen pflegen, Flüchtlinge betreuen oder Kinder unterrichten: um erfolgreich zu sein und als förderwürdig anerkannt zu werden, ist »soziale Innovation« unabdingbar - zumindest am Etikett. Doch was verbirgt sich hinter die­sem viel verwendeten Begriff? Abseits der gegenwärtig populären Bestätigungs­literatur setzen sich die AutorInnen dieses Sammelbandes mit dem Konzept der sozialen Innovation aus einer kritischen, ökonomischen, philosophischen und soziologischen Perspektive auseinander.

Autor*innen: Katharina Meichenitsch; Michaela Neumayr; Martin Schenk (Hg.)

12,80 €
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Nur Lumpen werden überleben. Die Ukraine, der Krieg und die antimilitaristische Perspektive

Derzeit ist in Mitteleuropa eine nationalistische und militärische Formierung zu erleben, wie es sie seit 1945 nicht mehr gab. »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!« ist trotz alledem der Ausgangspunkt dieses Buches. Deshalb ist dieses Buch erstens antifaschistisch – und wirft aus dieser Perspektive einen genauen Blick auf die Ukraine. Es ist zweitens antimilitaristisch und betrachtet deshalb Waffen als Teil des Problems und nicht als Teil der Lösung – auch dann, wenn es um legitime nationale Selbstverteidigung geht. »Nur Lumpen werden überleben« ist drittens staatskritisch – und stellt deshalb anstelle von Fragen nach »angemessenen Militärstrategien« oder der Staatsdiplomatie die Perspektive der antimilitaristischen Bewegungen und Individuen in den Mittelpunkt.

Autor*innen: Gerald Grüneklee

15,00 €
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Ohne Polizei/Gewalt. Kritische Theorie & Praxis sozialer Gerechtigkeit

Die Polizei setzt gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen durch. Dabei formt und ordnet sie Gesellschaft mit Gewalt. Die Frage nach der Gewalt ist aber mit jener nach Gerechtigkeit verbunden. Je mehr die sozialen Umstände sich zuspitzen desto dringlicher wird diese Frage. Wie unumstößlich ist die Vorstellung, dass wir eine Form von Gewalt brauchen, um in Gerechtigkeit zu leben? Woher kommt die Idee der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer Polizei? Alissa Starodub analysiert, wie und warum die Polizei entstanden ist – um sich mit ihr auf einer theoretischen, politischen und praktischen Ebene auseinanderzusetzen.

Autor*innen: Alissa Starodub

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Ökosozialismus. Eine Einführung

Ein kleines Gespenst geht um in den Debatten – das Gespenst des Ökosozialismus. Rechtspopulist:innen werfen grünen Parteien Ökosozialismus vor, diese distanzieren sich. Sogar der Papst weiß: »Diese Wirtschaft tötet«, aber was ist die Alternative zum fossilen Kapitalismus? Seit den 1970er-Jahren diskutieren Philosoph:innen und Ökolog:innen, Anarchist:innen und Marxist:innen, Aktivist:innen und Sozialdemokrat:innen, Feminist:innen und Grüne über die Utopie des Ökosozialismus. Was sind ihre Kritiken am kapitalistischen Wachstum? Wie sollten sich Ökosozialist:innen organisieren? Taugt der Ökosozialismus als Motivation für eine nachhaltige Gesellschaft? Geht es um Revolution oder Transformation?

Autor*innen: Alexander Neupert-Doppler

14,00 €
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Operaismus. Geschichte & Philosophie des autonomen Marxismus in Italien
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts existierte in Italien eine radikale Linke von erstaunlicher Stärke und Vielfalt. Die vielleicht wichtigste Strömung war jene des Operaismus. Ausgehend von dissidenten AktivistIn­nen und TheoretikerInnen der ­ArbeiterInnenbewegung entwickelte sich ab den späten 1950er Jahren diese Richtung, auf die sich bis in die heutige Zeit wichtige VertreterInnen linker Theoriebildung beziehen – wie Antonio Negri, Paulo Virno, Mariarosa Dalla Costa, Silvia Federici, ­Mario Tronti, Harry Cleaver oder John Holloway.

Autor*innen: Dominik Götz

18,00 €
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