Syndikat A

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No Future for Fridays. Über das drohende Scheitern der Klimabewegung
Angetreten die fortschreitenden Zerstörungswerke dieser Gesellschaftsordnung zu stoppen, verstricken sich die Klimaproteste immer wieder in konformistische Anpassung oder in regressiven Eskapismus. Unter Rückgriff auf die Theorie von Marx und Adorno sowie auf Gedanken von Johannes Agnoli und Greta Thunberg versucht diese Broschüre auf einige Momente aufmerksam zu machen, an denen Protest zur Affirmation (oder Regression) wird.

Autor*innen: Sam Oht

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Nosotros, Agentes Provocadores. Anmerkungen zur Geschichte der "Amigos de Durruti"
Diese Schrift schildert die Geschichte der "Amigos de Durruti". Diese waren Teil der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaft CNT bzw. der anarchistischen Föderation FAI und reagierten sehr sensibel auf die zunächst schleichende und später rasante Stalinisierung und Militarisierung der spanischen Republik ab Ende 1936.

Autor*innen: Hans Schafranek; Werner Wörgerbauer

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Offener Brief an den Herausgeber des Jahrbuchs für sexuelle Zwischenstufen über Louise Michel (1923)

„Den folgenden Aufsatz erhielt ich von der amerikanischen Freiheitskämpferin Frau Emma Goldmann, der geistesverwandten Freundin Fürst Peter Krapotkins und Louise Michels. In ihrer Zeitschrift: ‚Mother Earth‘ (‚Mutter Erde‘) und in zahllosen Reden, die sie während mehrerer Jahrzehnte an allen größeren und kleineren Plätzen der Vereinigten Staaten hielt, kämpfte sie kühn und unentwegt für das Recht des Menschen über sich selbst, vor allem für die Rechte der Entrechteten. So kam es, daß sie sich als erste und einzigste Frau, ja man kann wohl sagen als erster und einziger Mensch von Bedeutung in Amerika in breitester Oeffentlichkeit auch der Liebe der Homosexuellen annahm.“ Magnus Hirschfeld (1923)

Autor*innen: Emma Goldman

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Organisierte Nachbarschaften und Föderationen Hand in Hand
Organisierte Nachbarschaften und Förderationen Hand in Hand. Analysen und praktische Konzepte für handlungsmächtige, libertäre Stadtteilarbeit!

Autor*innen: FAU Dresden (Hg.)

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Parlamentarismus und Arbeiterbewegung
Jede größere wirtschaftliche Aktion, wie z. B. ein Generalstreik, ist in derselben Zeit eine politische Aktion und zwar eine politische Aktion von ganz eminenter Bedeutung, da sie auf den Gesamtmechanismus des Gemeinwesens einen tieferen Einfluss hat, wie jede andere. Die parlamentarische Betätigung ist bestenfalls als eine gewisse Form der allgemeinen politischen Aktion zu betrachten, und nach unserer Meinung verkörpert sie nur die unbedeutendste und schwächste Form des politischen Kampfes.

Autor*innen: Rudolf Rocker

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Parlamentarismusdiskussion (1897)

„Ich glaube, dass wir uns durch unsere übertriebene Bekämpfung des Parlamentarismus mit der Hacke die eigenen Füße zerhackt haben: denn wir haben dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit jene schreckliche Gleichgültigkeit nicht nur gegenüber dem parlamentarischen System zu schaffen, sondern auch gegenüber den konstitutionellen Freiheiten, so weit, dass die Regierung sie ungestraft verletzte, ohne dass sich auch nur eine Stimme des Protests aus den Reihen der Söhne all jener erhoben hätte, die um diese Freiheiten zu erringen, ihr Leben dahingegeben hatten.“ Saverio Merlino

Autor*innen: Errico Malatesta; Saverio Merlino

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Neu
Peter Kropotkin und das Problem der Arbeit (1931)

„Der Sozialismus muß vor allem dem Leben ganz neue Ziele setzen. Es ist unsinnig, zu denken, daß der Weg der Rationalisierung der Weg zum Sozialismus sein könnte, oder daß man sich damit tröstet, daß die Eintönigkeit der Arbeit in einer sozialistischen Gesellschaft durch eine weitgehende Beschränkung der Arbeitszeit erträglicher gestaltet wird. Denn das Problem der Arbeit ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern in viel höherem Grade ein psychologisches Problem. Die Arbeit muß auf ganz neuen Grundlagen organisiert werden; sie muss vor allem den Charakter der Fron verlieren, der ihr heute anhaftet und sie als notwendiges Uebel erscheinen läßt. Es kommt nicht darauf an, wieviel Stunden ein Mensch arbeitet, sondern welche Freude er an seinem Work empfindet. Niemand hat das besser begriffen und nachdrücklicher betont als Peter Kropotkin, der in dieser und in mancher anderen Hinsicht ein direkter Nachfahre Charles Fouriers gewesen ist.“ Rudolf Rocker (1931)

Autor*innen: Rudolf Rocker, Philippe Kellermann (Hg.)

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Proletarischer Humanismus. Studien über Mensch, Wert und Freiheit
Die Fehlentwicklungen der Sowjetunion, die Suche nach deren Ursachen sowie die Orientierung am schöpferischen Potenzial der Menschen prägen die Überlegungen Životics in seinem Proletarischen Humanismus. Hieraus entwickelt er das Konzept eines sozialistischen Humanismus, dem die Annahme zugrunde liegt, dass der Mensch in seiner praktischen Tätigkeit sich selbst ebenso wie seine Welt immer wieder neu hervorbringt.

Autor*innen: Miladin Zivotic

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Psychische Erkrankungen im neoliberalen Kapitalismus
Die Broschüre widmet sich dem Versuch einer kritischen Analyse der Ursachen von und des Umgangs mit psychischen Erkrankungen im neoliberalen Kapitalismus, insbesondere im Nachgang der tiefen  Krise von 2008f.

Autor*innen: Norma Tiedemann

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Raus aus der marxistischen Orthodoxie? Eine Debatte um antiautoritären Klassenkampf und die Rolle der Psychoanalyse (1925)

„Abbau der Autorität im Organisationsapparat ist wichtig. Abbau der Autorität in Theorie und Taktik des Klassenkampfes ist wichtiger. Am wichtigsten aber ist der Abbau der Autorität in der menschlichen Seele, weil ohne ihn ein Abbau der Autorität weder in Organisation, noch in Taktik und Theorie möglich ist." Otto Rühle

Autor*innen: Otto Rühle, Franz Pfemfert, Oskar Kanehl u.a.

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Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla
Diese Broschüre liegt uns (als Anarcho-SyndikalistInnen) sehr am Herzen. Widerspricht sie doch den in Anarcho-Kreisen gern propagiertem Bild vom Anarcho-Syndikalismus als Relikt vergangener aber durchaus glorreicher Zeiten. Das dem nicht unbedingt so ist beweist dieser Text. Nicht ein vorurteilsbeladener "Außenstehender", sondern ein "Insider", ein CNTista aus Andalusien zeigt die heutigen Probleme des Anarcho-Syndikalismus schonungslos auf.

Autor*innen: Beltran Roca Martinez

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Rot-Schwarze Flitterwochen. Marx und Kropotkin für das 21. Jahrhundert
Der größte Gegensatz in der Frage "Staat und Revolution" verläuft nicht zwischen Kommunismus und Anarchismus sondern zwischen Marx und dem Anarchokommunismus auf der einen Seite und den bolschewistischen Theorien von Lenin, Stalin und Mao auf der anderen Seite. Heute, nach dem alle Versuche eines Staatssozialismus mit Parteiherrschaft gescheitert sind, ist es an der Zeit die Frage aufzuwerfen, ob sich die Widersprüche zwischen Kommunismus und Anarchismus relativiert haben.

Autor*innen: Paul Pop

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