Unrast Verlag

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Inszenierte Konflikte - Inszenierter Konsens. Konflikt- und Einigkeitskommunikation in den Printmedien und Organisationen
Die wirklichen Umwälzungen der Gesellschaft kommen gar nicht als solche zu Bewusstsein, weil sie von wirksamen "Konsensfiktionen" flankiert und gepolstert werden: Gegen "verantwortliche" Schulen, "autonome" Universitäten, "aktivierte" Sozialhilfeempfänger geht keiner auf die Barrikaden...

Autor*innen: Clemens Knobloch; Ronald Hartz; Tom Karasek (Hg.)

25,70 €
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Internationalismus. Kleine Geschichte einer großen Idee

Der Internationalismus ist ein Kernbestandteil emanzipatorischer Theorie und Praxis. Zugleich war er stets umstritten und durchlebte verschiedene Konjunkturen, die durch sehr unterschiedliche Mobilisierungs- und Organisationsformen gekennzeichnet waren. Spätestens seit Gründung der Internationalen Arbeiter Assoziation (IAA) 1864, kurz der Ersten Internationale, war der Internationalismus politischer und organisatorischer Anspruch und zugleich theoretische Herausforderung der emanzipatorischen Linken. Der Internationalismus war und ist eine linke Perspektive, die antikapitalistische und antifaschistische, antikoloniale, antirassistische und anti­patriarchale Ansprüche zu vereinen sucht. Aber der Internationalismus hat kein einheitliches Konzept, er existiert stets im Plural: autoritäre und partei­orientierte, antiautoritäre und auf Assoziationen ausgerichtete Strategien, befreiungsnationalistische und transnationalistische Ansätze existieren nebeneinander und bekämpften sich zuweilen.

Autor*innen: Jens Kastner

10,10 €
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InterSexualität - Intersex. Eine Intervention
Oft werden bei der Diagnose Intersex im Säuglings- und frühen Kindesalter operative und hormonelle Eingriffe vorgenommen, um ein möglichst eindeutiges Erscheinungsbild der Genitalien zu erreichen. Von den Interessensvertretungen der Intersexe werden diese Eingriffe als gewaltsam und traumatisierend beschrieben. Der Band stellt ihre Position und den aktuellen wissenschaftlichen Stand vor - auch die neuesten Ergebnisse, die der Deutsche Ethikrat nicht würdigte.

Autor*innen: Heinz-Jürgen Voß

8,10 €
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Isolation

»Ich war erst neunzehn Jahre alt, als ich aufgrund meiner politischen Aktivitäten verhaftet wurde. Während der gesamten Zeit musste ich daran denken, wie lange sich meine Eltern Sorgen um mich machen würden«, erzählt die Hauptfigur zu Beginn der Geschichte. Es fällt ihr schwer, sich an die genauen Abläufe und Details zu erinnern, doch sie versucht es trotzdem. Sie beschreibt den Moment des ersten Betretens der Zelle, den Raum selbst und seine Atmosphäre, ihren physischen und psychischen Zustand. Der Mond wird zur einzigen Verbindung zur Außenwelt und jede noch so kurze Ablenkung, und sei es nur die kleine Spinne an der Wand, wird zum lebenserhaltenden Anker in der quälenden, beklemmenden Tristesse. Doch dann ist da ein Klopfen aus der Nachbarzelle ...

Autor*innen: Maryam Soleimanirad

13,20 €
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Ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert
Anarchismus ist nichts Vergangenes. Auch heute versuchen Anarchistinnen und Anarchisten vieler Länder ihre Utopie von einem Leben ohne Chefs und Staat zu verwirklichen. Was bedeutet für sie Anarchie? Wovon träumen sie? Welche Perspektiven sehen sie? Das sind Fragen, auf die sich in diesem Buch einige Antworten finden lassen.

Autor*innen: Bernd Drücke (Hg.)

18,50 €
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Jenseits unserer Haut. Körper als umkämpfter Ort im Kapitalismus
»Eine Geschichte des Körpers kann erzählt werden, indem man die unterschiedlichen Formen der Repression beschreibt, die der Kapitalismus gegen ihn eingesetzt hat. Ich habe mich entschieden, stattdessen über den Körper als Grundlage des Widerstands zu schreiben, das heißt über den Körper und seine Fähigkeiten – die Fähigkeit zu handeln, sich zu verändern – sowie den Körper als Grenze der Ausbeutung.«

Autor*innen: Silvia Federici

14,40 €
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Jenseits von Hoffnung und Zweifel. Gedanken zum Widerstand in der Klimakrise

Die Autor*innen schauen auf Narrative und Gruppenkultur in der Klimagerechtigkeitsbewegung. Sie prüfen, was ihnen Kraft gibt, politisch aktiv zu sein und was ihnen Energie raubt. Sie fragen, wie sie von einer Arbeitsweise wegkommen, die einem chronischem Ausnahmezustand ähnelt, hin zu einem widerständigem Leben, in dem sie langfristig zu Hause sein können.

Autor*innen: ausgeCO2hlt

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Jenseits von Staat und Individuum. Individualität und autonome Politik
"Jenseits von Staat und Individuum" untersucht zunächst die historischen Bedingungen der neuzeitlich-kapitalistischen Individualgesellschaft, um daraufhin - in Anlehnung an anarchistische Traditionen - ein alteritäres Verständnis von Individualität zu konzipieren. Individualität wird dabei als sozialer Wert gedacht, der autonome Lebenszusammenhänge stärken soll, anstatt sie in Form eines bürgerlichen Konkurrenzegoismus zu unterminieren.

Autor*innen: Gabriel Kuhn

14,40 €
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Jiu-Jitsuffragetten. Frauen-Selbstverteidigung im Kampf um das Wahlrecht

Angesichts der Gewalt, der Frauen im frühen 20. Jahrhundert ausgesetzt waren, die für ein Wahlrecht in Großbritannien kämpften, bildete Edith Garrud die Leibwächterinnen der bekannten Suffragette E. Pankhurst in Jiu-Jitsu aus, motivierte Dutzende von Frauen und Aktivistinnen, sich zu verteidigen und schulte sie in ihrem Suffragettes’ Self-Defense Club. Mit Armhebeln und Fußfegern rüttelten die Suffragetten an der Denkweise der Menschen, traten dem Patriarchat in den Allerwertesten und demonstrierten die Stärke des angeblich schwachen Geschlechts. Immer stand dabei im Fokus, sich nicht allein gegen diejenigen zu wehren, die an der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern festhielten und Gewalt gegen Frauen wissentlich ungestraft ließen, sondern mehr noch eben diese Verhältnisse radikal zu ändern.

Autor*innen: Clément Xavier, Lisa Lugrin, Albertine Ralenti

18,50 €
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Kaloianov, Radostin: Kritik und Migration. Eine Studie

Kaloianov erarbeitet eine kritisch-theoretische Position für MigrantInnen und zu den Themen der Migration, um damit zwei Aufgaben zu lösen. Die politische Aufgabe, Kritik und Migration ins Verhältnis zu setzen, ergibt sich daraus, dass aktuell Kritik und Migration weit auseinander liegen und aus mehrheitlicher Sicht gar nicht zusammen gehören. Das politische Vorhaben der Untersuchung geht in den wissenschaftlichen Auftrag über, herauszufinden, welche der gegenwärtig verfügbaren und einflussreichen Optionen theoretischer Gesellschaftskritik die Herausbildung einer kritisch-theoretischen Position für MigrantInnen in der Sozialforschung befördern bzw. bremsen könnten.

Autor*innen: Radostin Kaloianov

16,50 €
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Kämpfe um Raumhoheit. Rechte Gewalt, ›No Go Areas‹ und ›National befreite Zonen‹
Der Band wirft einen Blick auf verschiedene Dimensionen rechter Gewalt und auf die Diskussionen, die es seit Anfang der 1990er Jahre um rechtsdominierte Räume gegeben hat. Kann und muss man Reisewarnungen ausgeben und Landkarten besonders gefährdeter Gebiete zeichnen? Wer bestimmt, ab wann ein Ort eine "No Go Area" ist?

Autor*innen: Christoph Schulze; Ella Weber (Hg.)

8,10 €
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Kapitalismus und / oder Demokratie? Beiträge zur Kritik "marktkonformer" Demokratieverhältnisse

In den Institutionen der bürgerlichen Demokratie vollzieht sich gegenwärtig, unter den Bedingungen einer neoliberalen Regierungsweise, eine Entkoppelung von Demokratie und Kapitalismus – unter gleichzeitiger Beibehaltung ihrer formalen Funktionsmechanismen. Der britische Soziologe Colin Crouch hat dafür den Begriff »Postdemokratie« geprägt; andere Autoren reformulieren Nicos Poulantzas’ Theorie des »Autoritären Etatismus«, und der italienische Philosoph Domenico Losurdo bemüht in Abwandlung der Bonapartismustheorie von Marx den Begriff »Soft-Bonapartismus«. Dies sind einige Beispiele dafür, dass die krisenhaften Entwicklungen dazu anregen, das Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus/Neoliberalismus theoretisch neu zu fassen und zu kritisieren.

Autor*innen: Helmut Kellershohn; Wolfgang Kastrup (Hg.)

18,50 €
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