Oskar Kanehls Leben und Wirken wird aus heutiger Sicht vom Herausgeber (Wolfgang Haug) vorgestellt; aus zeitgenössischer Sicht von Ernst Friedrich u.a.; die Gedichte Oskar Kanehls aus seinen Gedichtsammlungen „Die Schande“, „Steh auf, Prolet“ und „Strasse frei!“ werden vollständig wiedergegeben, George Grosz illustrierte die Gedichte in den Originalausgaben; Faksimiles aus revolutionären rätekommunistischen und anarchistischen Zeitschriften, die seine Gedichte abdruckten, werden dokumentiert; Zeitschriftenaufsätze aus „Die Aktion“, „Die Erde“ oder Buchbeiträge ergeben ein Gesamtbild seines Schaffens.
Autor*innen: Oskar Kanehl
Autor*innen: Sulamith Sparre
Autor*innen: Werner Abel
Das Phänomen des Nachkriegs-„Eurofaschismus" formierte sich schon Mitte der 1940er Jahre: Nach dem „Zusammenbruch" der faschistischen Mächten 1945 traten in Europa nazistische und faschistische Kräfte hervor, die sich ideologisch und organisatorisch neu ausrichteten. Sie wollten den alten Staatsnationalismus überwinden und stattdessen die „Nation Europa".
Autor*innen: Sven Olof Steinart
Der Tagungsband fasst die Beiträge der Fachtagung „Sich fügen heißt lügen“ – Erich Mühsam in Oranienburg, die vom 04. – 07.07.2024 in Oranienburg stattfindet, zusammen. Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe inklusive Ausstellung und Fachtagung erinnert ab Ende Juni 2024 an den Schriftsteller Erich Mühsam, dessen Ermordung durch die SS im KZ Oranienburg sich am 10. Juli zum 90. Mal jährt. Bevor Oranienburg zu seinem Todesort wurde, hatte der Dichter aber auch positive Berührungspunkte zu Oranienburg. So stand er in Kontakt mit der lebensreformerischen Obstbau-Siedlungsgenossenschaft Eden.
Autor*innen: Edition AV
Autor*innen: Bilkis Brahe
Autor*innen: Franz Barwich
Autor*innen: Frank Harris
Nichts will er mehr als ein harmonisches Leben in einer spirituellen und ökologischen Gemeinschaft: Engel channeln, stimmungsvolle Sonnwenden am wärmenden Feuer, Visionen in indianischen Schwitzhütten, ganzheitliche Gartenarbeit mit Mutter Erde, die Ehrung unserer Ahnen (der Germanen). Doch negative Energien bemächtigen sich der Gemeinschaft: Zeremonien enden in Gewalt. Ein Hühnerstall verpestet die Luft. Aus der Schwitzhütte dringt nächtliches Geschrei. Rücksichtsloses Vorteilsstreben trübt das friedvolle Miteinander. Eine Katze wird gemordet. Nun wächst das Wissen: Auch eine esoterische Gemeinschaft kann auf Reinigung nicht verzichten. So werden die dunklen Seelen achtsam und nachhaltig dem Rad der Wiedergeburten zugeführt. Unschön ist lediglich, dass der Kopf des schnauzbärtigen Reinkarnationstherapeuten Hubert unauffindbar bleibt.
Autor*innen: Rolf Cantzen
„Die religiösen Sozialisten kämpfen in bewusster Verantwortung vor Gott und den Menschen in und mit dem revolutionären Proletariat um die sozialistische Neuordnung; sie haben erkannt, dass die Religion beim Aufbau der sozialistischen Gemeinschaft eine entscheidende Rolle spielt … In den sozialistischen Parteien wollen sie das Misstrauen des Proletariats gegen Religion und lebendiges Christentum überwinden, … Das Symbol, unter dem sie ihren besonderen Kampf kämpfen, ist die rote Fahne der proletarischen Revolution mit dem schwarzen Kreuze Jesu Christi.“
Autor*innen: Bund der religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschland e.V. (Hg.)
„Was weiß das deutsche Volk von einem Thomas Münzer, der großen Prophetengestalt der ersten deutschen Revolution, der in seiner machtvollen Persönlichkeit die Sache der geknechteten Massen verkörperte […] Wäre Münzer ein Lakai der Fürsten gewesen wie Luther, so würde auch er heute zu den ‚Großen’ der Reformation gehören. Aber er stand zum Volke, zu den breiten Massen der Bauern und der Proletarier in den Städten, deren Sache er treu bis zum Tode verteidigt hatte.“ (Rudolf Rocker 1925)
Autor*innen: Helge Döhring
Autor*innen: Bernd Drücke; Luz Kerkeling; Martin Baxmeyer (Hg.)