Edition AV

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"Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen"

Oskar Kanehls Leben und Wirken wird aus heutiger Sicht vom Herausgeber (Wolfgang Haug) vorgestellt; aus zeitgenössischer Sicht von Ernst Friedrich u.a.; die Gedichte Oskar Kanehls aus seinen Gedichtsammlungen „Die Schande“, „Steh auf, Prolet“ und „Strasse frei!“ werden vollständig wiedergegeben, George Grosz illustrierte die Gedichte in den Originalausgaben; Faksimiles aus revolutionären rätekommunistischen und anarchistischen Zeitschriften, die seine Gedichte abdruckten, werden dokumentiert; Zeitschriftenaufsätze aus „Die Aktion“, „Die Erde“ oder Buchbeiträge ergeben ein Gesamtbild seines Schaffens.

Autor*innen: Oskar Kanehl

18,60 €
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"Man sagt, ich sei ein Egoist…" Dame Ethel Mary Smyth (1858 - 1944), Komponistin, Dirigentin, Schriftstellerin, Suffragette
Sie ist der überzeugende Beweis gegen die immer noch gern tradierte Theorie von der "Unfähigkeit der Frau, zu komponieren" - ist sie deshalb heute so wenig bekannt? Denn die Methodik, die im Ausschluß der Frau als Schöpferin von Sinn in der Kulturgeschichte existiert, zeigt uns, daß wir es mit einem nur schwer zu besiegenden Gegner zu tun haben, weil wir erst mühsam nach Gegenbeweisen suchen müssen. Die feministische Geschichtsforschung hat seit einigen Jahrzehnten derartige Gegenbeweise gefunden. Dies gilt in der Musikgeschichte außer für Fanny Mendelssohn-Hensel, Augusta Holmés oder Germaine Tailleferre auch für Ethel Smyth: Immerhin war ihr umfangreiches Werk zu Lebzeiten weithin bekannt und wurde oft aufgeführt. Sie war eine von Berlin bis New York umjubelte Komponistin.

Autor*innen: Sulamith Sparre

17,50 €
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"Mit Salud und Händedruck!". Militärzensur der Internationalen Brigaden in Spanien (Teil 1 - Dokumente)
Im Archiv der Kommunistischen Internationale in Moskau, in dem sich auch die Akten der Internationalen Brigaden in Spanien befinden, sind eine große Menge von Briefen verschiedener Provenienz enthalten. Es war Krieg, deshalb verhinderte eine rigide Zensur, dass Briefe von Interbrigadisten abgeschickt wurden oder dass sie ihre Adressaten erreichten. Dazu kommen Briefe, die der Geheimdienst der Brigaden beschlagnahmte oder heimlich kopierte. Andere Brief wurden intern geschrieben, mit der Absicht, Andersdenkende zu denunzieren, auf sich aufmerksam zu machen und die eigene Position zu verbessern oder einfach, um Freunden Details aus dem Alltagsleben zu berichten. Es sind aber auch Briefe von politischen Parteien und Organisationen, die den Fragen der Kriegsführung, der Solidarität und letztlich denen der Mitglieder, Sympathisanten und Gegner gewidmet sind.

Autor*innen: Werner Abel

18,50 €
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"Nation Europa" - Eurofaschismus 1945-1970

Das Phänomen des Nachkriegs-„Eurofaschismus" formierte sich schon Mitte der 1940er Jahre: Nach dem „Zusammenbruch" der faschistischen Mächten 1945 traten in Europa nazistische und faschistische Kräfte hervor, die sich ideologisch und organisatorisch neu ausrichteten. Sie wollten den alten Staatsnationalismus überwinden und stattdessen die „Nation Europa".

Autor*innen: Sven Olof Steinart

12,40 €
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"Sich fügen heißt lügen". Erich Mühsam in Oranienburg - Tagungsband

Der Tagungsband fasst die Beiträge der Fachtagung „Sich fügen heißt lügen“ – Erich Mühsam in Oranienburg, die vom 04. – 07.07.2024 in Oranienburg stattfindet, zusammen. Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe inklusive Ausstellung und Fachtagung erinnert ab Ende Juni 2024 an den Schriftsteller Erich Mühsam, dessen Ermordung durch die SS im KZ Oranienburg sich am 10. Juli zum 90. Mal jährt. Bevor Oranienburg zu seinem Todesort wurde, hatte der Dichter aber auch positive Berührungspunkte zu Oranienburg. So stand er in Kontakt mit der lebensreformerischen Obstbau-Siedlungsgenossenschaft Eden.

Autor*innen: Edition AV

20,60 €
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"Tragödien sind albern". Frida Kahlo (1907 - 1954). Eine mexikanische Malerin
Kahlos intensive Auseinandersetzung mit dem präkolumbischen Erbe ihres Landes, ihre Sozialkritik, ihre reiche Metaphorik, ihr Wissen um die prekäre Wechselbeziehung zwischen Privatem und Politischem prägen ihre Malerei; zugleich ist sie bestimmt vom Autobiographischen und Selbst-bekennenden, von den Fragen um sexuelle Differenz, Marginalität, kulturelle Identität und weibliche Subjektivität.

Autor*innen: Bilkis Brahe

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(Antiquariat) Die Bombe
Geradezu lakonisch wird in der Romanfiktion ein Geheimnis gelüftet, das in der historischen Realität bis heute besteht und Schriftsteller und Historiker nach wie vor beschäftigt: nämlich das der Identität des Bombenwerfers auf dem Chicagoer Haymarket am 4. Mai 1886, dessen Tat zu einer riesigen Repressionswelle gegen die örtliche Arbeiterbewegung führte und einen spektakulären Schauprozess gegen acht anarchistische Arbeiterführer nach sich zog, der weltweites Aufsehen erregte.

Autor*innen: Frank Harris

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(Antiquariat) Die Verfolgung des Anarchismus in Sowjetrussland (1918 - 1922)

„Um der Lügenkampagne der Bolschewiki eine klare und feste Position gegenüberstellen zu können, ist dringend erforderlich, von der getrennten und abgerissenen, in verschiedenen Presseorganen verstreuten und in vielfacher Hinsicht ungenauen Nachrichtenvermittlung zu einer zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefassten, gemeinsamen und genauen Arbeit überzugehen, die eine tatsächlich deutliche und nach Möglichkeit vollständige Zusammenfassung der bereits fünf Jahre währenden Verfolgung der Anarchisten durch die kommunistische Regierung böte; zu einer Arbeit, die den ausländischen Genossen in allen Bedarfsfällen als leicht einzusehendes, unwiderlegliches und mehr oder weniger erschöpfendes Material dienen könnte.[...] Wir veröffentlichen dieses Material vor allen Dingen als Anklageschrift gegen die Staatskommunisten vor dem Forum der Geschichte und der werktätigen Massen aller Länder.“ Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland (1922)

Autor*innen: Philipp Kellermann (Hg.); Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland

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(Antiquariat) Mordskarma

Nichts will er mehr als ein harmonisches Leben in einer spirituellen und ökologischen Gemeinschaft: Engel channeln, stimmungsvolle Sonnwenden am wärmenden Feuer, Visionen in indianischen Schwitzhütten, ganzheitliche Gartenarbeit mit Mutter Erde, die Ehrung unserer Ahnen (der Germanen). Doch negative Energien bemächtigen sich der Gemeinschaft: Zeremonien enden in Gewalt. Ein Hühnerstall verpestet die Luft. Aus der Schwitzhütte dringt nächtliches Geschrei. Rücksichtsloses Vorteilsstreben trübt das friedvolle Miteinander. Eine Katze wird gemordet. Nun wächst das Wissen: Auch eine esoterische Gemeinschaft kann auf Reinigung nicht verzichten. So werden die dunklen Seelen achtsam und nachhaltig dem Rad der Wiedergeburten zugeführt. Unschön ist lediglich, dass der Kopf des schnauzbärtigen Reinkarnationstherapeuten Hubert unauffindbar bleibt.

Autor*innen: Rolf Cantzen

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500 Jahre 1525. Thomas Müntzer und die Bauernkriege im Blick des Anarcho-Syndikalismus

„Was weiß das deutsche Volk von einem Thomas Münzer, der großen Prophetengestalt der ersten deutschen Revolution, der in seiner machtvollen Persönlichkeit die Sache der geknechteten Massen verkörperte […] Wäre Münzer ein Lakai der Fürsten gewesen wie Luther, so würde auch er heute zu den ‚Großen’ der Reformation gehören. Aber er stand zum Volke, zu den breiten Massen der Bauern und der Proletarier in den Städten, deren Sache er treu bis zum Tode verteidigt hatte.“ (Rudolf Rocker 1925)

Autor*innen: Helge Döhring

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Abel Paz und die Spanische Revolution. Interviews und Vorträge
Die Geschichte von libertärer Revolution und antifaschistischem Widerstand spiegelt sich im Leben des spanischen Anarchisten Abel Paz wieder. Bereits als 15-jähriger kämpfte er im Bürgerkrieg auf der Seite der CNT gegen die Franco-Faschisten. 1939 floh er nach Frankreich, kämpfte aber ab 1942 im Spanischen Untergrund gegen das Franco-Regime, bis er verhaftet und bis 1953 inhaftiert wurde.

Autor*innen: Bernd Drücke; Luz Kerkeling; Martin Baxmeyer (Hg.)

11,40 €
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Abschiet
Irgendwann in den 80ern saß unsere gemischte Bezugsgruppe im besetzten Haus, im Hüttendorf oder Widerstandscamp. Viele Bierchen, ergänzt durch Balkonernte. Am Anfang thematisch immer die Action vom Tage, im Hintergrund Béruier Noir und Danielle Dax. Wabernde Gespräche. Irgendwann: Wenn ich nur noch kurze Zeit zu leben hätte, wie würde ich meinen Abschied gestalten? Pubertäre (Männer-) Fantasien. Lachten wir, später. Bis eines Tages das Telefon klingelte. "Hey Max..."

Autor*innen: Stefan Mozza

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