Autor*innen: Sam Oht
Autor*innen: Hans Schafranek; Werner Wörgerbauer
„Den folgenden Aufsatz erhielt ich von der amerikanischen Freiheitskämpferin Frau Emma Goldmann, der geistesverwandten Freundin Fürst Peter Krapotkins und Louise Michels. In ihrer Zeitschrift: ‚Mother Earth‘ (‚Mutter Erde‘) und in zahllosen Reden, die sie während mehrerer Jahrzehnte an allen größeren und kleineren Plätzen der Vereinigten Staaten hielt, kämpfte sie kühn und unentwegt für das Recht des Menschen über sich selbst, vor allem für die Rechte der Entrechteten. So kam es, daß sie sich als erste und einzigste Frau, ja man kann wohl sagen als erster und einziger Mensch von Bedeutung in Amerika in breitester Oeffentlichkeit auch der Liebe der Homosexuellen annahm.“ Magnus Hirschfeld (1923)
Autor*innen: Emma Goldman
Autor*innen: FAU Dresden (Hg.)
Autor*innen: Rudolf Rocker
„Ich glaube, dass wir uns durch unsere übertriebene Bekämpfung des Parlamentarismus mit der Hacke die eigenen Füße zerhackt haben: denn wir haben dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit jene schreckliche Gleichgültigkeit nicht nur gegenüber dem parlamentarischen System zu schaffen, sondern auch gegenüber den konstitutionellen Freiheiten, so weit, dass die Regierung sie ungestraft verletzte, ohne dass sich auch nur eine Stimme des Protests aus den Reihen der Söhne all jener erhoben hätte, die um diese Freiheiten zu erringen, ihr Leben dahingegeben hatten.“ Saverio Merlino
Autor*innen: Errico Malatesta; Saverio Merlino
„Der Sozialismus muß vor allem dem Leben ganz neue Ziele setzen. Es ist unsinnig, zu denken, daß der Weg der Rationalisierung der Weg zum Sozialismus sein könnte, oder daß man sich damit tröstet, daß die Eintönigkeit der Arbeit in einer sozialistischen Gesellschaft durch eine weitgehende Beschränkung der Arbeitszeit erträglicher gestaltet wird. Denn das Problem der Arbeit ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern in viel höherem Grade ein psychologisches Problem. Die Arbeit muß auf ganz neuen Grundlagen organisiert werden; sie muss vor allem den Charakter der Fron verlieren, der ihr heute anhaftet und sie als notwendiges Uebel erscheinen läßt. Es kommt nicht darauf an, wieviel Stunden ein Mensch arbeitet, sondern welche Freude er an seinem Work empfindet. Niemand hat das besser begriffen und nachdrücklicher betont als Peter Kropotkin, der in dieser und in mancher anderen Hinsicht ein direkter Nachfahre Charles Fouriers gewesen ist.“ Rudolf Rocker (1931)
Autor*innen: Rudolf Rocker, Philippe Kellermann (Hg.)
Autor*innen: Miladin Zivotic
Autor*innen: Norma Tiedemann
„Abbau der Autorität im Organisationsapparat ist wichtig. Abbau der Autorität in Theorie und Taktik des Klassenkampfes ist wichtiger. Am wichtigsten aber ist der Abbau der Autorität in der menschlichen Seele, weil ohne ihn ein Abbau der Autorität weder in Organisation, noch in Taktik und Theorie möglich ist." Otto Rühle
Autor*innen: Otto Rühle, Franz Pfemfert, Oskar Kanehl u.a.
Autor*innen: Beltran Roca Martinez
Autor*innen: Paul Pop