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Kischinew - Das Pogrom 1903

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die russischen Jüdinnen und Juden immer wieder Pogromen ihrer christlichen MitbürgerInnen ausgesetzt. Einer der Orte, die immer wieder betroffen waren, ist Kischinew, dem heutigen Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens. Kischinjew war um 1900 ein Zentrum jüdischen Lebens im Russischen Reich. So bildeten die Jüdinnen und Juden mit einem Anteil von 45,9 % (laut einer Zählung aus dem Jahre 1897) die größte Bevölkerungsgruppe. In Kischinew fanden 1881, 1903 und 1905 Pogrome statt. Das Osterpogrom 1903 war das erste Pogrom in der Geschichte, das einen Namen bekam. Es steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Hier werden zeitgenössische Darstellungen und Reaktionen auf die Pogrome wieder veröffentlicht.

Autor*innen: Andreas Hohmann; Jürgen Mümken (Hg.)

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Knast, Lager, Verbannung. Ein bulgarischer Anarchist erinnert sich
Aleksandar Nakoff schloss sich 1936 als junger Arbeiter der anarchistischen Bewegung in Bulgarien an. In seiner Autobiografie erinnert er sich an die insgesamt zwölf Jahre, die er unter dem Zaren und unter der Kommunistischen Partei in Gefängnissen, Lagern und in der Verbannung verbracht hat. Er erzählt aber auch von der Esperanto- und Abstinenzbewegung, von der Solidaritätsarbeit für die Spanische Revolution, von der Tätigkeit im Untergrund und vom Kampf in den Reihen der Partisanen. Bis zu seinem Tod im Alter von 99 Jahren im November 2018 blieb er seinen Überzeugungen treu und aktives Mitglied der anarchistischen Bewegung.

Autor*innen: Aleksandar Nakoff

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Konflikte und Niederlagen des Syndikalismus in Deutschland

Der Syndikalismus in Deutschland hatte unterschiedliche Gegner, die sich teilweise die Klinke in die Hände gaben. Neben den jeweiligen Staatsgewalten, den Kirchen und dem Kapital traten vor allem die sozialdemokratischen Zentralgewerkschaften sehr effektiv auf den Plan. Sie stoppten in Eintracht mit Staat und Kapital die Entfaltung syndikalistischer Organisationen. Hinzu kamen kommunistische Anfeindungen und organisationsinterne Streitigkeiten. Dadurch hatten die Nazis leichtes Spiel, die kärglichen Reste der syndikalistischen Arbeiterbewegung zu zerschlagen. Der „Terror der Zentralgewerkschaften“ setzte dem freiheitlichen Sozialismus in Deutschland am meisten zu und schuf erst die Grundvoraussetzungen, die Arbeiterschaft dem Faschismus hilflos auszuliefern.

Autor*innen: Helge Döhring

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Kunde vom Nirgendwo

In William Morris' News from Nowhere hat eine Reökologisierung stattgefunden, die Großstadt London wirkt wie ein weit verstreutes Riesendorf, Hierarchien sind der Dezentralisierung gewichen, in der Arbeit kann man sich wieder vergegenständlichen und das Geld als alles entscheidendes Machtkriterium ist abgeschafft. Sinnbildlich können in der Themse der Zukunftsgesellschaft wieder essbare Lachse gefischt werden. Damit gehört Morris zu den heute aktuell gebliebenen Utopisten der Vergangenheit, weil er die Verknüpfung von Ökologie und Herrschaftsabbau für eine wirkliche Verbesserung menschlichen Lebens als unabdingbar voraussetzt und weil er die individuellen Freiheitsrechte genauso in den Mittelpunkt rückt wie die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen.

Autor*innen: William Morris

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La Liberté - die Freiheit ist eine Frau. Der Kampf der Frauen um ihre Bürger- und Menschenrechte in der Französischen Revolution

Die Französische Revolution fand nicht statt. Nicht für die Frauen. Sulamith Sparres Monographie zeichnet detailliert die Entwicklung der Französischen Revolution und den Kampf der Frauen darin nach  und die geistesgeschichtliche Voraussetzung: die Aufklärung. Als deren prominenteste Vertreter zwar in den Schul- und Geschichtsbüchern Männer genannt werden (wie im Fall der Französischen Revolution auch), deren Anfänge indes ein knappes Jahrhundert vor der männlichen Aufklärung von Frauen geleistet wurden: ein vernachlässigtes Kapitel in der Geschichte der Philosophie.

Autor*innen: Sulamith Sparre

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Leben, Arbeit und Revolte des rumänischen Schriftstellers Panait Istrati
Der Rumäne Panait Istrati (1884 - 1935) war nicht nur ein begnadeter Schriftsteller, sondern auch der erste, der das selbst verordnete Schweigegebot der damaligen Linken durchbrach und seine Kritik an den repressiven Verhältnissen in der Sowjetunion öffentlich formulierte.

Autor*innen: Birgit Schmidt

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Lena Halberg - Paris '97. Thriller

Paris '97 ist der erste Teil der Lena Halberg Trilogie, über die Verflechtung von Politik, Geheimdiensten und den großen Rüstungskonzernen.

Autor*innen: Ernest Nybørg

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Libertäre Schulkritik und anarchistische Pädagogik

Wie kann Herrschaftskritik an Schule aussehen in einer Zeit, in der weniger auf Anordnung gepaukt, sondern an die Selbststeuerungspotentiale von SchülerInnen appelliert wird? Die Diskursanalyse untersucht, welches Erklärungspotential und welche pädagogischen Beiträge vom Anarchismus für Schule und Pädagogik im entwickelten Kapitalismus ausgehen.

Autor*innen: Mathias Mendyka

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Libertäre Volksbildung
Tolstoi, der weltbekannte russische Dichter, beschäftigte sich intensiv mit Fragen der Bildung und Erziehung. Er entwickelte hierbei eine antiautoritäre Pädagogik, die aus heutiger Sicht als eine libertäre Reformpädagogik beschrieben werden kann. Im ersten Teil des Bandes werden an Hand von Originalschriften Tolstois pädagogische Schriften dargestellt. Im zweiten Teil die Konzeption und Rezeption der libertären Volksbildung Tolstois.

Autor*innen: Leo Tolstoi

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Literatur 1 (Werke Band 6.1)
Dichtung, bildende Kunst, Theater und Musik erachtete Landauer nicht "als eine Privatsache, als eine Sache bloß des stillen Kämmerleins, des Hauses, der Familie". Auch gehe es nicht darum, "isolierten Privatpersonen angenehme Gefühle des Schönen zu vermitteln. Die Kunst als eine der stärksten Ausdrucksformen des Lebens greift selbst wieder aufs Leben in seiner privaten und öffentlichen Sphäre zurück, um es zu wandeln, zu erhöhen, zu befreien und zu reinigen."

Autor*innen: Gustav Landauer

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Literatur 2 (Werke Band 6.2)
Dichtung, bildende Kunst, Theater und Musik erachtete Landauer nicht "als eine Privatsache, als eine Sache bloß des stillen Kämmerleins, des Hauses, der Familie". Auch gehe es nicht darum, "isolierten Privatpersonen angenehme Gefühle des Schönen zu vermitteln. Die Kunst als eine der stärksten Ausdrucksformen des Lebens greift selbst wieder aufs Leben in seiner privaten und öffentlichen Sphäre zurück, um es zu wandeln, zu erhöhen, zu befreien und zu reinigen."

Autor*innen: Gustav Landauer

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Machno. Zeugnisse einer Bewegung. Aus Machnos Feder (Band 2)

In dem zweiten Band der Reihe „Machno, Zeugnisse einer Bewegung“ kommt der maßgebliche Initiator dieser breiten Bewegung im Osten der Ukraine zu Wort. Einer Bewegung, die ihren Anfang im nach der Russischen Revolution von 1917 beginnenden Bürgerkrieg hatte und die bis zum Ende desselben eine bedeutende Rolle auf dem Gebiet der Ukraine spielen sollte.

Autor*innen: Valentin Tschepego (Hg.)

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