DVD`s von KanalB, ACC-Videos aus Wien, Cine Rebelde, AK Kraak, Good Movies uvm.
Johanna Dohnal war die erste Feministin in einer europäischen Regierung: Sie wurde ausgerechnet in einem konservativen Land wie Österreich in den 1970er-Jahren zur Ministerin ernannt. DIE DOHNAL setzt dieser Ikone der österreichischen Politik ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen. Wir finden uns in ihr wieder, in ihren Kämpfen, ihren Siegen, ihrem Scheitern. Ein Film gegen das Vergessen und für eine gleichberechtigte Zukunft.
Autor*innen: Sabine Derflinger
Bruck an der Mur, 1934: Die Sozialisten unter Führung ihres Landesparteisekretärs Koloman Wallisch müssen sich nach erbittertem Kampf ergeben, der Aufstand wird niedergeschlagen. Vor diesem Hintergrund verliebt sich der Fabriksarbeiter Viktor in Paula, die Tochter eines angesehenen Arztes. Die unterschiedliche soziale Herkunft und weltanschauliche Gegensätze - Viktor ist engagierter Sozialist, Paula gehört dem bürgerlichen Lager an - belasten die Beziehungen.
Autor*innen: Michael Scharang
Autor*innen: Laika
Ein Bauer im Mühlviertel vermacht seinen Nachbarn den Spott, dem Pfarrer den Hohn. Die Knechte kriegen den Hof und vergesellschaften die Landwirtschaft gemeinsam. Eine Geschichte über Emanzipation am reaktionären österreichischen Land vor rund 100 Jahren...
Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.
2009 erschoss die Polizei einen 14-jährigen Teenager bei einem nächtlichen Einbruch in einen Supermarkt in einem Vorort von Krems. Inspiriert von diesem wahren Fall greift EINER VON UNS das Lebensgefühl der Jugendlichen in einer österreichischen Kleinstadt auf, skizziert die Logistik eines Lebensmittelgroßhandels, das vage Blühen der Teenagerutopien.
Autor*innen: Stephan Richter
Würde man Städte nach ihrem Underground beurteilen, wäre Linz eine Metropole. Der Dokumentarfilm ES MUSS WAS GEBEN basiert auf dem gleichnamigen, 2008 erschienenen Buch von Andreas Kump (Verlag: Bibliothek der Provinz) und porträtiert die legendäre Linzer Musikszene seit den 1970ern. Von Willi Warma bis Texta, von Attwenger bis Fuckhead, von Punk bis Hip Hop, von Neuer Volksmusik bis Industrial erweist sich Linz als Schmelztiegel für die unterschiedlichsten musikalischen Stile. Das Porträt einer Stadt im Umbruch, in der nicht nur die Hochöfen auf Hochtouren laufen. Ich habe eine Tochter, die ist zwanzig und die sagt: „Papa, bei euch ist es aber schön wild zugegangen damals, was man da alles so hört und so weiter…“ Und da sage ich dann zu ihr: „Ja, schon eigentlich.“ (Markus Binder, Attwenger)
Autor*innen: Oliver Stangl, Christian Tod
EVERYDAY REBELLION – auf dem ganzen Erdball gärt es, überall verleihen Menschen ihrem Unmut über die bestehenden fatalen Verflechtungen von Wirtschaft, Politik, Macht und Maßlosigkeit Ausdruck. Was haben jedoch „Occupy“, die spanischen „Indignados“ und der „Arabische Frühling“ gemeinsam? Was verbindet die Demokratiebewegung im Iran mit dem Kampf in Syrien? Wo sind die Berührungspunkte zwischen den ukrainischen Oben-ohne-Aktivistinnen von „Femen“ und den oppositionellen Protesten in Ägypten? Die Gründe für den Protest sind in jedem Land ganz unterschiedlich, aber die kreativen gewaltfreien Taktiken sind einander sehr ähnlich und inspirieren sich gegenseitig auf überraschende, nicht selten höchst humorvolle, von kritischem Witz gekennzeichnete Weise.
Die Bilder von kraftstrotzenden Helden und anmutigen Frauen, von Größe, Reinheit und Volksgemeinschaft, von Landeroberung, Arbeit und Brot waren nicht nur visueller Ausdruck nationalsozialistischer Ideologie, sie bildeten den Kern der nationalsozialistischen Weltanschauung. Anhand von Filmausschnitten aus den Jahren 1919 bis 1945 untersucht der Regisseur Marcel Schwierin die Bildsprache und Bildkonstruktionen des nationalsozialistischen Films.
Autor*innen: Marcel Schwierin