Emma Goldman (1869–1940) ist eine der bekanntesten Anarchistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie wurde in Russland geboren und emigrierte in jungen Jahren in die USA. Dort wurde sie eine der wichtigsten Vertreterinnen der anarchistischen Bewegung. 1919 wurde sie aus den USA nach Sowjetrussland abgeschoben.
Goldman war eine leidenschaftliche Verfechterin von sozialer Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Arbeiter- und Frauenrechten. Ihr Anliegen waren nicht nur Freiheit und Gleichheit in politischer Hinsicht, sondern auch sexuelle Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung der Frau. Sie kritisierte die traditionellen Eliten der USA, wetterte gegen Religion, Regierungen und Krieg, forderte eine uneingeschränkte Redefreiheit und war stets mit von der Partie, wenn es um Emanzipation von Herrschaft ging – einen Kampf, den sie in der Sowjetunion verloren zu haben glaubte, weshalb sie bereits 1921 das Land verließ.
Frank Jacob gibt einen Einblick in das bewegte Leben Emma Goldmans. Eine Auswahl ihrer Schriften – darunter auch deutsche Erstveröffentlichungen – zeigt die Bandbreite ihres Schaffens.
Buch, 160 Seiten
Die Geschichte der Liebe zwischen Manuela und ihrem Mann Justo, Rechtsanwalt und anarchistischer Aktivist in Madrid der 1930er Jahre und später im französischen Exil. Justo kämpft während des Spanischen Bürgerkriegs gegen die faschistischen Putschisten unter Franco. Nachdem sein Haus im Norden Spaniens von Bomben der Legion Condor zerstört wurde, findet Manuela Unterschlupf in Justos Kanzlei. Nach einem letzten Treffen in Madrid verliert sich die Spur von Justo während des Rückzugs der republikanischen Truppen. Fast zehn Jahre später erkennt Manuela das Gesicht Justos auf einer Abbildung von Gefangenen des KZ Mauthausen in einer französischen Zeitung. In einer französischen Provinzstadt sehen sich Manuela und Justo endlich wieder. Justo schließt sich dem Widerstand gegen Franco im französischen Exil an...