Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Down by Law. Kriminalisierung, Solidarität und Überleben in Europa

Down by Law ist ein außergewöhnliches Graphic-Novel-Projekt von Ethnograf:innen, Künstler:innen und Aktivist:innen. Mit analytischer Schärfe und erzählerischer Kraft berichtet es in acht Geschichten von Menschen, deren Leben durch die Realität der Kriminalisierung in Europa geprägt ist. Ob Abtreibungsverbote, die Behinderung ziviler Seenotrettung, die Verfolgung von Sexarbeit oder die Ausgrenzung von Drogenkonsument:innen: Sichtbar wird ein Europa, das seine Grenzen nicht nur an Territorien zieht, sondern mitten durch Körper, Biografien und soziale Räume. Doch dieses Buch erzählt nicht nur von Gewalt. Es erzählt von Solidarität, Würde und der politischen Kraft des Überlebens.

Autor*innen: CrimScapes Research Group

26,80 €
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Ich krieg alles

Grummelgroll erwacht mit schlechter Laune. So etwas kann schon vorkommen, wenn nach einem längeren Winterschlaf der Magen grollt und grummelt und dringend gefüllt werden will. Natürlich könnte Grummelgroll das reiche Nahrungsangebot des Frühlings für sich entdecken – so wie viele Tiere in seiner Umgebung. Aber wozu ist man so schön groß und stark? Da könnte man doch den anderen einfach wegnehmen, was man gern haben möchte…

Autor*innen: Edith Schreiber-Wicke

16,50 €
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Digitale Solidarität. Zur Überwindung kapitalistischer Technologie

Digitale Technologien bilden heute die Speerspitze kapitalistischer Akkumulation und Zerstörung. Digitale Plattformen, Rechenzentren und Künstliche Intelligenz intensivieren bestehende Ausbeutungsformen und technologische Herrschaft. Linke Antworten darauf verbleiben oft auf der Ebene von Regulierung und individualistischer Technikaneignung. »Digitale Solidarität« setzt hier an und fragt: Wie lassen sich die Logiken der kapitalistischen Digitalisierung überwinden, um Technologien konsequent an Bedürfnissen auszurichten?

Autor*innen: Aline Blankertz, Malte Engeler

16,50 €
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No Border Lasts Forever. Geflüchtetenkämpfe in Zeiten des Rechtsrucks – Refugee Resistance and the Rise of the Far Right

Milliarden für die Abschottung, rassistische Gesetze, Migrationsdeals mit Diktaturen: Getrieben von der extremen Rechten tut die Politik in Europa heute fast alles, um Geflüchtete fernzuhalten oder sie wieder abzuschieben. Doch sei es auf den Transitrouten in Afrika, an den EU-Außengrenzen oder im Innern der EU: Überall gibt es heute Widerstand von Geflüchteten gegen diese Politik. Die „People on the Move“ wissen: Eine Chance, für ihre Rechte einzustehen, haben sie nur vereint – und transnational. In Netzwerken wie We’ll come United kämpfen sie deshalb für Bewegungsfreiheit, gegen Isolation und Gewalt. Dieses Buch zeigt die Selbstorganisierung von Menschen auf der Flucht und die Unterstützung, die sie dabei erfahren: Vom Kampf gegen die Misshandlung durch EU-finanzierte libysche Milizen bis zum Widerstand gegen die Bezahlkarte oder traumatisierende nächtliche Abschiebungen in der Nacht aus deutschen „Dublin-Zentren“. In den Blick genommen werden die Anfänge in den 1990er Jahren bis zu den neuen antirassistischen Bündnissen in Europa und über das Mittelmeer hinaus.

Autor*innen: Welcome united (Hg.)

18,50 €
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Na ja, Anararchismus? Festschrift für Bernd Drücke zum 60. Geburtstag

Dieser Band versammelt Texte zu verschiedenen Bereichen linkslibertärer Theorie und Praxis. Entstanden sind sie im Umfeld des Infoladen Bankrott und der anarchistischen, „subkulturellen Hegemonie in Münster" der 1990er und 2000er Jahre. Schwerpunkte bilden der Zapatismus und seine Auswirkungen sowie die Spanische Revolution von 1936. Aber auch Anarchosyndikalismus, Kooperation und Konsens, die globalisierungskritischen Bewegung und der sogenannte „Anarchokapitalismus" kommen vor – sowie ein Gedicht, ein Songtext und sogar ein Romanfragment.

Autor*innen: infogruppe bankrott (Hg.)

16,50 €
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Fremde Feinde. Der Fall Sacco & Vanzetti

Am 15. April 1920 überfallen Banditen im Staate Massachusetts einen Lohntransport, töten beide Wachmänner und flüchten mit der Beute. Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf die beiden italienischen Einwanderer Nicola Sacco und Bartholomeo Vanzetti. Sie sind Ausländer, Atheisten – und Anarchisten. Obschon die Beweise dürftig sind, werden die beiden angeklagt und in einem fragwürdigen Indizienprozess trotz weltweiter Proteste zum Tode verurteilt.

Autor*innen: Helmut Ortner

20,60 €
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Wenn der Himmel brennt. Ein Jahrzehnt autonomer Bewegung in Westdeutschland und Westberlin von 1979 bis 1989

Die Autonomen brachen mit den überkommenen Vorstellungen der bisherigen Linken und starteten etwas erfrischend Neues. Von einer starken gegenkulturellen Mentalität geprägt, erzielten die autonomen Protagonist:innen eine erstaunliche politische und soziale Breitenwirkung. Genauso wie Punk im ursprünglichen Sinne eher eine bestimmte Haltung, Herangehensweise und subversive Strategie darstellte, verhielt es sich auch mit der autonomen Revolte: Im Vordergrund stand das Machen, die Unmittelbarkeit und das In-Bewegung-sein.

Autor*innen: Roman Danyluk

49,40 €
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Peter Kropotkin und das Problem der Arbeit (1931)

„Der Sozialismus muß vor allem dem Leben ganz neue Ziele setzen. Es ist unsinnig, zu denken, daß der Weg der Rationalisierung der Weg zum Sozialismus sein könnte, oder daß man sich damit tröstet, daß die Eintönigkeit der Arbeit in einer sozialistischen Gesellschaft durch eine weitgehende Beschränkung der Arbeitszeit erträglicher gestaltet wird. Denn das Problem der Arbeit ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern in viel höherem Grade ein psychologisches Problem. Die Arbeit muß auf ganz neuen Grundlagen organisiert werden; sie muss vor allem den Charakter der Fron verlieren, der ihr heute anhaftet und sie als notwendiges Uebel erscheinen läßt. Es kommt nicht darauf an, wieviel Stunden ein Mensch arbeitet, sondern welche Freude er an seinem Work empfindet. Niemand hat das besser begriffen und nachdrücklicher betont als Peter Kropotkin, der in dieser und in mancher anderen Hinsicht ein direkter Nachfahre Charles Fouriers gewesen ist.“ Rudolf Rocker (1931)

Autor*innen: Rudolf Rocker, Philippe Kellermann (Hg.)

11,50 €
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Soziale Bewegungen in Österreich seit 1945

Die Besetzung der Arena 1976 holte ›68‹ auch in Österreich nach, sie führte Wien einen Schritt weg von der »toten Stadt«. Breite Massenbewegungen verhinderten das AKW Zwentendorf und das Kraftwerk Hainburg, zahlreiche Soziale Zentren und Hausprojekte entstanden durch Besetzungen, aber auch durch Verhandlungen. Im »Sommer der Migration« 2015 warfen Hunderttausende das die Einreise beschränkende Dublin-Regime über den Haufen.

Autor*innen: Robert Foltin

32,00 €
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Offen lieben. Wie offene Beziehungen wirklich gelingen

Offene Beziehungen sind keine echte Liebe. Wer sich sowas wünscht, ist unzufrieden in der Partnerschaft und sucht nach einem Weg raus. Das ist doch Fremdgehen mit Ansage. Die armen Kinder! Seit sie auf ihrem erfolgreichen Instagram-Account über ihre offene Ehe spricht, wird Svenja Sörensen mit allen möglichen Vorurteilen zum Thema konfrontiert. Stimmt alles nicht, zeigt ihre eigene Erfahrung.

Autor*innen: Svenja Sörensen

15,50 €
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Sex-Sklaverei. Zwei Essays

Im September 1901 erschoss ein Anarchist den US-Präsidenten William McKinley. Der Senator Joseph R. Hawley setzte sofort ein Kopfgeld auf jeden zu tötenden Anarchisten aus. Da meldete sich eine rhetorisch eminente, hochsensible, furchtlose idealistische Anarchistin zu Wort – Voltairine de Cleyre. Sie schrieb Hawley: »Mich dürfen Sie jederzeit umbringen. Ich werde genau in der Distanz vor Ihnen stehen, die Sie wollen. Dann dürfen Sie vor Zeugen schießen. Klingt das nicht wie ein Schnäppchen?«

Autor*innen: Voltairine de Cleyre

15,00 €
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Lüge als Staatsprinzip

Der Band versammelt zwei Texte über die politischen Hoffnungen und Entgleisungen, Chancen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die beklemmend aktuell anmuten: Der eine ist wenige Wochen nach dem Ende des Ersten, der andere wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges entstanden. Bruno Franks Von der Menschliebe aus dem Dezember 1918 und Lüge als Staatsprinzip aus dem Juli 1939 appellieren an das Miteinander in der Gesellschaft und zeigen, wie dieses Miteinander durch destruktiven Eigennutz und haltlose Falschbehauptungen gespalten wurde.

Autor*innen: Bruno Frank

22,70 €
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