Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Das Buch der Macht. Wie man sie erringt und (nie) wieder loslässt

In fünfzehn Tagen und Nächten setzt der gebrechliche Wesir des Osmanischen Reiches seinem Neffen und Nachfolger die Strategien des Herrschens auseinander. Das ist der Rahmen für Stojan Michailowskis »Buch für das bulgarische Volk«, entstanden 1897, bis heute unübersetzt. Ilija Trojanow erzählt dieses Großgedicht in seiner eigenen Sprache nach. Und stellt seiner Erzählung einen Chor von Stimmen bedeutender Theoretiker des Herrschens zur Seite. Dazu gehören Klassiker der politischen Weltliteratur aus Persien und dem antiken Griechenland, aus China und Japan, Machiavelli und Shakespeare, ebenso wie Autoren von heute. Entstanden ist so eine Wunderkammer des Nachdenkens über das Wesen der Macht – und darüber, wie wir uns vor ihren Gefahren schützen.

Autor*innen: Ilija Trojanow

26,80 €
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Anarcho-Syndikalistinnen. Deutschsprachige Frauen im historischen Anarcho-Syndikalismus
  • 28 Protagonistinnen führen in die Vielfalt anarcho-syndikalistischer Betätigungsfelder ein. Sie kamen aus 17 verschiedenen deutschen Städten und wirkten von 1898 bis in die 1950er Jahre.
  • 28 biographisch konzipierte Kapitel lassen ein vielfältiges Panorama des deutschsprachigen Anarcho-Syndikalismus entstehen unter den Stichworten:

Anti-Militarismus, Exilgruppe Deutsche Anarchosyndikalisten, Exil in Schweden, Föderation freiheitlicher Sozialisten, Freidenkerorganisation, Freie Arbeiter-Union Deutschlands, Freie Liebe, Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften, Freie Sängerbewegung, Gefangenenbetreuung, Gilde freiheitlicher Bücherfreunde, Kampfbühnen des Syndikalismus, Miliz „Tierra y Libertad“, Mujeres Libres, Pädagogik, Pressewesen, Reichsverband für Geburtenregelung und Sexualhygiene, Schwarze Scharen, Sicherung von Nachlässen, Syndikalistisch-Anarchistische Jugend Deutschlands, Syndikalistische Kindergruppen, Syndikalistische Frauenbünde, Syndikalistischer Frauentag-19. August, Vereinigtes Komitee für die Verteidigung der gefangenen Revolutionäre in Sowjetrußland, Widerstand gegen §§ 218/219 StGB, Widerstand gegen die Nazis, Widerstand in der DDR. Mit Portraitzeichnungen von Johanna Teske.

Autor*innen: Helge Döhring

24,70 €
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Die Politische Theologie Mazzinis (1871)

„Hier war endlich einer der verhaßten Idealisten, die hinter schwungvollen liberalen Reden, ihr inneres reaktionäres Wesen so gut zu verbergen wußten, Bakunin sozusagen zwischen die Füße gelaufen, wurde von ihm gepackt und ein Exempel an ihm statuiert. Vor dem lebenden Mazzini, der auf der Höhe seines Rufes stand, ließ Bakunin die leeren Schatten der Victor Cousin und anderer Doktrinäre liegen. Die intensive Beschäftigung aber mit all diesen Problemen […] hatten ihn gerade in diesem Moment instand gesetzt, vollgerüstet loszuschlagen, und so entstand in wenigen Tagen die glänzende Antwort an Mazzini, den Verächter der Pariser Kommune und der Internationale, den ewigen Feind jedes wirklichen Sozialismus und der Revolution, den Verehrer eines unfaßbaren und desto fester eingewurzelten Gottes.“ Max Nettlau (1919)

Autor*innen: Michael Bakunin; Philippe Kellermann (Hg.)

20,50 €
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Otto Rühle. Sein Kampf gegen das autoritäre Denken und Handeln

Der Band beschäftigt sich mit den Fragen, wer war Otto Rühle, für welchen Weg kämpfte er und welche seiner Texte sind über seine Zeit hinaus heute wieder für eine Diskussion über autokratische Gesellschaftsformen verwertbar? Dem biographischen Aufriss folgt eine Auswahl von Texten Otto Rühles, die sich zwar im Wesentlichen auf seine Aussagen zu politischen Themen konzentriert, die aber gleichzeitig von seinen pädagogischen und individualpsychologischen Kenntnissen beeinflusst wurden.

Autor*innen: Wolfgang Haug (Hrsg.)

25,20 €
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Die Ilias, oder das Gedicht von der Gewalt

Seit dem Münchner Abkommen im September 1938 steht Europa vor der Drohung eines neuen Weltkriegs. Simone Weil, Philosophin, Gewerkschaftlerin, Aktivistin, sieht sich unter äußerstem Druck: Was kann sie, die radikale Pazifistin, tun, wenn Hitlers Deutschland tatsächlich den Krieg beginnt? In dieser Extremsituation schreibt sie einen ihrer berühmtesten Texte, eine souveräne Darstellung des homerischen Epos, zugleich die minutiöse Analyse dessen, was die kriegerische Gewalt macht aus den Menschen und der Welt. Simone Weil weiß, »dass man die Gewalt niemals bewundern soll, die Feinde nicht hassen und die Unglücklichen nicht verachten«, und erkennt gerade daraus die menschliche Pflicht zum Widerstand. Wolfgang Matz stellt in seinem Essay sodann eine der großen Reflexionen über Krieg und Frieden zur Diskussion: Was leistet Simone Weils Machttheorie gegenüber den heutigen Konflikten? Wo sind die Grenzen ihres pessimistischen Begriffs der Gewalt? Wie aktuell ist ihre Idee einer universalen Moral? Simone Weils Kritik des Pazifismus und ihre dennoch illusionslose Analyse der Realität des Krieges ist die konzentrierte Bilanz des politischen und moralischen Zwiespalts, der im 21. Jahrhundert von Neuem aufbricht.

Autor*innen: Simone Weil

12,40 €
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Wege aus der Gewalt. Impulse für ein neues politisches Denken

Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 sieht sich Europa vor das Ende einer Friedensordnung gestellt, die nach 1945 von den sogenannten Siegermächten ausverhandelt worden war und die anhand von Grenzen, militärischer Sicherung und Wiederaufbauhilfen eine fragile Ordnung zu etablieren suchte, die wir westliche Demokratie nennen. Doch was wäre, verstünden wird Demokratie nicht mehr als Staatsform, sondern als die Fähigkeit von lokalen Gemeinschaften, sich selbst zu verwalten? Welche neuen Formen von Verantwortung, von Souveränität und Selbstbestimmung würden aus einem ernst gemeinten Föderalismus erwachsen? Und welches politische Verständnis von Gesellschaft brauchen wir im 21. Jahrhundert für den Frieden, das fragilste und höchste Gut, das wir haben?

Autor*innen: Thomas Wagner

18,50 €
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Kleines Wörterbuch der weiblichen Ungleichheit

Obwohl Alice Ceresas stets selbstbewusst behauptete, die Situation der Frau sei das einzige Thema, das sie interessiere, findet sich die feministische Frage nirgends so explizit wie im Kleinen Wörterbuch, das trotz jahrelanger Arbeit daran erst posthum erschien. Bei aller politischen Kritik ist Ceresa dabei aber nie ideologisch oder dogmatisch. Vielmehr seziert sie die patriarchalen Strukturen der Gegenwart durch sprachlichen Witz und boykottiert gesellschaftliche Normen spielerisch, indem sie die zugrunde liegende Willkür dieser wie jeder etablierten Herrschaft und Sprache aufzeigt. In Anspielung an Formwillen und Wortschatz scheinbar universeller und universalistischer Enzyklopädien will Ceresas eigenes Wörterbuch deren totalitären Anspruch ironisch zerlegen und zerstören. Statt bloß einen weiblichen »Idiolekt« zu erfinden, der die ungerechte Verteilung von Macht und Anerkennung unter scheinbarer Gleichheit versteckt, beharrt sie vielmehr auf der Ungleichheit und Differenz des Weiblichen.

Autor*innen: Alice Ceresa

18,50 €
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Frech und frei. 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung

»Frech und frei« erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit der Mitte der 1970er-Jahre. Es berichtet von der permanenten Auseinandersetzung mit gängigen Normen, Werten und Körperidealen, die noch oft die Prägungen der nationalsozialistischen Vergangenheit aufwiesen. Es erinnert an Demonstrationen gegen behindertenfeindliche Gerichtsurteile und an Bühnen- und Rathausbesetzungen. Es dokumentiert Proteste für die barrierefreie Nutzung von Bus und Bahn und zeichnet die Gegenwehr gegen neue »Euthanasie«-Forderungen und die Selektion durch humangenetische Techniken nach. Es skizziert den steinigen Weg, bis die Behindertenrechte Eingang in das Grundgesetz fanden, und warnt vor einem drohenden Rollback durch das Erstarken rechtsradikaler Denkweisen.

Autor*innen: Udo Sierck

18,50 €
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Oliver Ressler. Barricading the Ice Sheets

Oliver Resslers Filmprojekte, Installationen, Fotografien und Zeichnungen beleuchten die Mechanismen und Potenziale von weltweiten Protestaktionen. Das interdisziplinär angelegte Forschungsprojekt Barricading the Ice Sheets (2019–2023) zeichnet Mobilisierungen, Aktivitäten, Versammlungen und Arbeitstreffen von Klimaaktivist*innen nach und stellt unterschiedliche Ansätze und Zugänge einer künstlerisch-aktivistischen Praxis vor. In seinen Werken bezieht Ressler Stellung zu der Problematik der steigenden Kohlenstoffemissionen und begleitet Aktionen zivilen Ungehorsams, die auf die Untrennbarkeit von Umweltfragen und soziopolitischen wie ökonomischen Rahmenbedingungen hinweisen. Die dazugehörige Reihe von Einzelausstellungen, ebenfalls unter dem Titel Barricading the Ice Sheets, versammelt Arbeiten, die im Rahmen des Projekts entstanden sind.

Autor*innen: n.b.k.

20,40 €
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Kritische Friedensforschung. Konzepte, Analysen und Diagnosen

Die militärische Invasion der Ukraine durch Russland zu Beginn des Jahres 2022 sowie die Covid-19-Pandemie haben gesellschaftliche und politische Dynamiken in Gang gebracht und zu zahlreichen Verwerfungen geführt. Gewissheiten wurden erschüttert, Grenzen und Zuordnungen verschoben. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Band politische, soziale, und ökologische Prozesse und Phänomene aus der Sicht der kritischen Friedensforschung. Diese wirft einen Blick unter die Oberfläche des Offensichtlichen und beschreibt dahinterliegende Machtverhältnisse und unbewusste Aspekte.

Autor*innen: Josef Mühlbauer, Maximilian Lakitsch (Hg.)

35,00 €
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Karl Marx - Das Kapital. Kurzfassung aller drei Bände

Um in kürzerer Zeit mehr Interessierte mit der Marx‘schen Kritik des Kapitalismus vertraut zu machen, wurde von Wal Buchenberg diese kommentierte Kurzfassung aller drei Kapitalbände erstellt, die auf die Vertiefung von Einzelfragen verzichtet, aber auf weniger als 500 Seiten den vollständigen Gedankengang von Marx‘ Hauptwerk im Zusammenhang und seinen eigenen Worten bietet.

Autor*innen: Karl Marx; Wal Buchenberg (Hg.)

26,00 €
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Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten

Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, groß ist die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen. Für den Kommunismus und die Weltrevolution agitiert enthusiastisch Ketty Guttmann (1883–1967). Aber der Arbeiterbewegung war sie zu feministisch, der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. In der Arbeiterbewegung musste sie die Entstehung einer neuen Klasse von Funktionären erleben, deren Strategien zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl in scharfem Gegensatz standen. Unter der Losung »Los von Moskau« wandte sich Ketty Guttmann 1924 von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an. Für die offizielle Arbeiterbewegung und ihre Geschichtsschreibung war sie damit zur Unperson geworden; wo existiert auch nur ein Foto von ihr?

Der Band zeichnet Ketty Guttmanns wichtigste Lebensstationen nach, gibt Einblicke in ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten und beleuchtet ihren Weg zur scharfen Kritikerin des Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die auch manch Irritierendes aufklären kann.

Autor*innen: Raimund Dehmlow; Thomas Iffert (Hrsg.)

14,40 €
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