Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Der Satz „Wer heilt, hat recht“ wird häufig als eine Art Rechtfertigung alternativer Behandlungsformen angeführt. Edzard Ernst hält diese Auffassung hingegen für einen Trugschluss. Als Professor am weltweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin in Exeter hat er jahrelang die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit alternativer Therapien untersucht und plädiert dafür, die Maxime vom Kopf auf die Füße zu stellen: „Wer recht hat, heilt“.
Autor*innen: Ernst Edzard
Während autoritäre Bewegungen immer stärker werden, richtet Annette Ohme-Reinicke den Blick bewusst in die entgegengesetzte Richtung. Sie begibt sich auf die Suche nach Anfängen und verschiedenen Formen sozialer Bewegungen, die erstmals auftraten, als das Adjektiv «sozial» zu einem Kampfbegriff wurde und die kapitalistische Landnahme begann. Im weitgespannten Bogen, von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, entsteht das Bild sozialer Bewegungen als Erfahrungszusammenhang, deren Akteure darum kämpfen, in Freiheit und Gleichheit das Leben zu ändern und die Welt zu verändern.
Autor*innen: Annette Ohme-Reinicke
Die vorliegende Biographie – die erste, die sich dem Ehepaar Mühsam gemeinsam widmet – greift neben bereits erschlossenen Quellen auf zahlreiche bisher unveröffentlichte Archivfunde zurück, die neue Facetten der Persönlichkeiten des unbeugsamen Dichters und seiner nicht weniger mutigen und starken Frau zutage treten lassen.
Autor*innen: Rita Steininger
Wie aber kann solidarische Revolte gelingen, wenn zugleich die Autoritären das Vokabular der Rebellion kapern und sich als Kämpfer im Aufstand »gegen das System« inszenieren? Dieser Frage gehen Michael Ebmeyer und Roland Schappert in ihrem mitreißenden, hoch aktuellen Essay nach. Im Anschluss an Klassiker wie Albert Camus analysieren sie, wo Revolte heute zur Farce wird und wie Befreiungsbewegungen dennoch auch im TikTok- und MAGA-Zeitalter eine Ordnung ohne Herrschaft anstreben können.
Autor*innen: Michael Ebmeyer; Roland Schappert
Yok hat den Job als Taxifahrer fast 30 Jahre lang gemacht. In Berlin. Eigentlich ganz gerne. Meist freundlich und den Fahrgästen zugewandt. Wie das geht, wenn man den Glauben an die Menschheit aus Gründen langsam verloren hat, seinen Humor aber nicht? Das zeigt dieses Buch. 100 neue Geschichten im Spannungsfeld zwischen Fernsehturm und »Fick dich selbst« – denn: Wenn der Kutscher ein Anarcho ist, ist der Kunde nicht mehr König. Und Yok hat sie alle gefahren, die Blitzbirnen, die Verwirrten und, ja, auch ein paar tolle Menschen.
Autor*innen: Yok
Im September 1919 besetzen 2.500 Freischärler unter der Führung des Exzentrikers, Dichters und Kriegshelden Gabriele D’Annunzio eine kleine, kroatische Küstenstadt und errichten dort auf den Trümmern des Habsburgerreichs die Republik von Fiume. Hier führen sie ein bizarres Spektakel antagonistischer Elemente auf: Militärparaden, Fackelzüge und Kriegsverherrlichung, vereint mit einem nicht abreißenden Happening von freier Liebe, Drogen und FKK. Es ist die Geschichte der Marionettenrepublik von Fiume, die von September 1919 bis Dezember 1920 ein bizarres, aus der Zeit gefallenes Fest feiert.
Autor*innen: Kersten Knipp
Im vorliegenden Band geht Günter Eichberger Lektürespuren von Klassikern des Anarchismus (Lafargue, Bakunin, Proudhon) sowie anarchistisch inspirierten Surrealisten in Texten österreichischer Literat:innen nach. Vom „Einmannstaat“ Konrad Bayers bis zum „Birnall“ des Helmut Schranz, von Oswald Wieners „bioadapter“ bis zur „Tagediebin“ Stefanie Sargnagels reichen die Untersuchungen von Konzepten der Verweigerung sozialer Verhaltensgebote. Eichberger spürt überraschende Filiationen zum internationalen Anarchismus auf und führt ein neues Paradigma in die jüngere Literaturgeschichte ein: Wolfgang Bauer, Gunter Falk werden ebenso wie Alois Brandstetter oder Wilhelm Hengstler unter dem Blickwinkel der Anarchismus-Rezeption besprochen.
Autor*innen: Günter Eichberger
Young people are inheriting a world of climate catastrophe. Young people are also one of the strongest forces leading movements for climate justice, and to halt the fossil fuel emissions that are making our Earth unlivable. As Greta Thunberg and the Fridays for the Future movement have made clear, solutions offered by adults are far too little, far too late: the measures in unenforceable international agreements won't halt our reliance on fossil fuels, or take the drastic steps humans need to take in order to keep our planet livable.
Autor*innen: Andreas Malm
Communism comes from the future, but its hopes haunt our past. Reading revolutionary history from the Paris Commune to the George Floyd Uprising by the light of communist theory, from Marx to C. L. R. James, The Future of Revolution illuminates the possibilities for overcoming class society in the twenty-first century.
Autor*innen: Jasper Bernes
When the state recedes, the commune-form flourishes. This was as true in Paris in 1871 as it is now whenever ordinary people begin to manage their daily lives collectively. Contemporary struggles over land - from the zad at Notre-Dame-des-Landes to Cop City in Atlanta, from the pipeline battles in Canada to Soulèvements de la terre - have reinvented practices of appropriating lived space and time. This transforms dramatically our perception of the recent past.
Autor*innen: Kristin Ross
Throughout written history and across the world, women have protested the restrictions of gender and the limitations placed on women’s bodies and women’s lives. People - of any and no gender - have protested and theorized, penned manifestos and written poetry and songs, testified and lobbied, gone on strike and fomented revolution, quietly demanded that there is an “I” and loudly proclaimed that there is a “we.” The Book of Feminism chronicles this history of defiance and tracks it around the world as it develops into a multivocal and unabashed force.
Autor*innen: Jessie Kindig (Editor)
Max Nettlau: Geschichte der Anarchie. Band 7
Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)