Geschichte

Was wir aus der Geschichte lernen können:  Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...

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The red Years. Theory, Politics, and Aesthetics in the Japanese 68
The analysis of May ’68 in Paris, Berkeley, and the Western world has been widely reconsidered. But 1968 is not only a year that conjures up images of Paris, Frankfurt, or Milan: it was also the pivotal year for a new anti-colonial and anti-capitalist politics to erupt across the Third World, a crucial and central moment in the history, thought, and politics of Asia, Africa, the Middle East, and Latin America. Japan’s position - neither in “the West” nor in the “Third World’ - provoked a complex and intense round of mass mobilisations through the 1960s and early ’70s. Although the “’68 revolutions” of the Global North-Western Europe and North America - are widely known, the Japanese situation remains remarkably under-examined globally. Beginning in the late 1950s, the New Left, independent of the prewar Japanese communist moment (itself of major historical importance in the 1920s and ’30s), came to produce one of the most vibrant decades of political organization, political thought, and political aesthetics in the global twentieth century. In the present volume, major thinkers of the left in Japan, alongside scholars of the 1968 movements, reexamine the theoretical sources, historical background, cultural productions, and major organisational problems of the 1968 revolutions in Japan.

Autor*innen: Gavin Walker (Editor)

24,50 €
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The World's Most Dangerous Woman. A New Biography of Emma Goldman
In this new Biography the authors have scored previously ignored private papers in europe an the U.S. as well as a wealth of indigenous resources long unknown or undervalued by anarchists and feminists. The result is virtually a fresh interpretation of Goldman's influential and troubled life and a valuable piece of social history.

Autor*innen: Moritz Albert; Theresa Albert

27,00 €
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Tochter der Revolution. Erinnerungen
Ihre Eltern heirateten in einem Gefängnis auf dem Weg in die Verbannung nach Sibirien, mit zehn Gefangenen als Trauzeugen. Als aktive Revolutionäre brachten sie ihre vier Kinder bei Freunden und Genossen unter, wenn sie in Sachen Agitation und Propaganda unterwegs waren. Vera Broidos Erinnerungen an das Leben im Exil zur Zarenzeit.

Autor*innen: Vera Broido

20,50 €
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Über André Léo

Antje Schrupp schreibt über mögliche Gründe und Léos Denken, das die Sehnsucht nach der Freiheit für alle, die sich in der und durch die Emanzipation der Frau verwirklicht, über die ›Frauenemanzipation‹ hinaustrieb. Zu ihren Lebzeiten opponierte Léo wortstark gegen die antifeministische Bewegung, die großen Einfluss in der damaligen Arbeiter*innenbewegung hatte. Einer ihrer bekanntesten Vertreter war Proudhon, der bis heute als ›Vater‹ des Anarchismus gilt und im Gegensatz zu Léo breit rezipiert wird. Jan Grundmann rekapituliert Proudhons patriarchales Denken, lässt Léos erstaunlich vorwegnehmende Kritik erneut für sich sprechen und beschreibt ihre Verortung innerhalb der Bewegung und der Ersten Internationale.

Autor*innen: Jan Grundmann; Antje Schrupp

3,00 €
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Überwindung des Schweigens. Erinnerungspolitische Bewegung in Spanien

Die Auseinandersetzung mit der franquistischen Diktatur ist im spanischen Staat ein neues Phänomen. Bis ins Jahr 2000 wurde diese Vergangenheit weitestgehend ignoriert, marginalisiert und verdrängt: ins Private oder ins Exil. Zurückzuführen ist dies maßgeblich auf die franquistische Repression und das dadurch erzeugte Angstklima sowie den Pakt des Schweigens des Postfranquismus. Die zentralen Forderungen der erinnerungspolitischen Bewegung lauten Würde, Wahrheit, Erinnerung und Gerechtigkeit.

Autor*innen: Silke Hünecke

25,50 €
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Unbeugsam. Ein Pionier des rumänischen Anarchismus - Panait Mu?oiu
Der Anarchismus in Rumänien erlangte vor dem Ersten Weltkrieg seine Blütezeit. Die Verbreitung anarchistischer Ideen ist eng mit Panait Muoiu verbunden, dem herausragendsten libertären Publizisten des Landes. Die vorliegende Arbeit mit ausgewählten Erstübersetzungen stellt mehr dar als eine Biographie. Sie fördert zahlreiche fundierte Informationen über die Arbeiterbewegung Rumäniens zutage und vermittelt generelle Kenntnisse zur Landesgeschichte. Ihren Fokus legt sie auf die anarchistischen und syndikalistischen Strömungen.

Autor*innen: Martin Veith

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Ungarn 56. Die ungarische Revolution

„In den kommenden Jahren werden alle relevanten Fragen auf die eine hinauslaufen: Seid ihr für oder gegen die Aktionen und das Programm der ungarischen Arbeiter?“ (Cornelius Castoriadis)

Autor*innen: Cornelius Castoriadis

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Unherrschaft und Gegenherrschaft

Herrschaftsmisstrauen ist in Zeiten von Corona suspekt geworden. Wo Schamaninnen neben Reichsbürgern demonstrieren, wird Querdenken zum Albtraum. Dabei gerät schnell das politische Potenzial von Misstrauen aus den Augen. Als internalisierte Gegenherrschaft trägt es wesentlich zur demokratischen Kontrolle bei. Und als Praxis der Unherrschaft wirkt es der Verhärtung von Herrschaft entgegen. Während Gegenherrschaft zum Repertoire des Liberalismus gehört, ist Unherrschaft eine unideologische Form des Anarchismus. Auf der Grundlage von Fallmaterial aus dem Kaukasus werden Wege skizziert, Misstrauen in politisches Engagement zu überführen. Florian Mühlfried erweitert in diesem engagierten Essay Denkhorizonte und lädt ein, politische Formen jenseits der aktuellen Ordnungen neu zu denken.

Autor*innen: Florian Mühlfried

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Verlorene Kindheit - Errungene Freiheit. Biografie eines unbequemen Libertären
Timm zählt zur "mittleren Generation" des Anarchismus in der Bundesrepublik: Zwischen der Tradition des "Alt-Anarchismus" und des "Neo-Anarchismus" im Zuge der "68er-Bewegung". Seine politische Sozialisation erfolgte in den 1940er und 1950er Jahren und ist geprägt durch die Widerstandskultur jener Zeit. Er ist damit keiner jener militanten Barrikadenkämpfer, die immer wieder auch Bestandteil der anarchistischen Bewegung waren und sind. Timm zeigt sich in Sprache und Inhalt als ein libertärer Individualist, Intellektueller und Humanist und bewegt sich an der Schnittstelle von Anarchismus, Individualismus und Liberalismus.

Autor*innen: Uwe Timm

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Verlottertes Blaublut. Entadelte Schwerverbrecher in Österreich 1912-1918

Im alten Österreich wurden jene Adeligen, die zu einer schweren Kerkerstrafe oder zum Tode verurteilt wurden, zwangsläufig entadelt. Im vorliegenden Buch werden die Adelssuspensionen der sieben letzten Jahre der Monarchie – zweieinhalb davon in Friedens-, der Rest in Weltkriegszeiten – dargestellt. In dieser Zeit wurden 39 Adelige zu einer schweren Kerkerstrafe und vier zum Tod durch Erhängen bzw. Erschiessen verurteilt. Ihre Erlebnisse geben einen guten Einblick in die Methoden der Gaunerei in der späten franzisko-josefinischen und der kurzen Karlschen Ära, in die Staatsgewalt, die Gesetzgebung und in die Rechtssprechung. Sie verdeutlichen aber auch die Verdorbenheit, Schlechtigkeit und den Eigensinn mancher Abkömmlinge aus vornehmen Häusern.

Autor*innen: Georg Fingerlos

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Vermessene Zeit. Der Wecker, der Knast und ich

Im Dezember 1987 wird Ingrid Strobl, Journalistin und Autorin, in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a StGB – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. Dieser Wecker wurde als Zeitzünder bei einem Sprengstoffanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansagebäude verwendet, bei dem ein Sachschaden entstand. Mit dem Anschlag wurde gegen die Abschiebepraxis von Asylsuchenden protestiert, was Ingrid Strobl befürwortete. Sie weigert sich, den Namen des Bekannten zu nennen, und bleibt in Untersuchungshaft.

Autor*innen: Ingrid Strobl

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Verstaubte Kulisse Heimat. Über die Kausalität von Krieg und Vertreibung
Alles redet von Flucht und Vertreibung. Aber nicht davon, dass schon vor dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland 150.000 Menschen aus rassischen und politischen Gründen vertrieben wurden. Zu ihrer Erinnerung ein Zentrum zu errichten, steht nicht zur Debatte. Für Conrad Taler dagegen beginnt die Geschichte der Vertreibung nicht mit dem Kriegsende, sondern mit dem Kriegsanfang. Ohne Krieg keine Vertreibung, so seine These.

Autor*innen: Conrad Taler

15,40 €
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